... mit denen gegen die Low Carb-Ernährung ins Feld gezogen wird. In der Produktbeschreibung steht "... warum Kohlenhydrate weit besser als ihr Ruf sind ...". Was hat denn allgemein den besseren Ruf - Fett oder Kohlenhydrate? In manchen Supermärkten ist es schwer noch normalen Joghurt mit 3,5% Fett zu bekommen, das nur als Beispiel. Aber Zucker ist da fast immer jede Menge drin. Und Aussagen wie "Das Gehirn verbrennt ausschließlich Kohlenhydrate, es braucht Zucker, um einwandfrei arbeiten zu können." von einem sog. Fachmann ist schon sehr arm für "...eine fundierte, spannende und entlarvende Analyse." Dann müssten viele Menschen, die sich seit Monaten oder Jahren mit max. 20g Kohlenhydraten am Tag ernähren schon tot sein. Das nur als Beispiele.
Warum betreibe ich sofort eine "gefährliche Extremernährung" nur weil ich weniger Kohlenhydrate zu mir nehme? Seit Low Carb ist meine Ernährung wesentlicher ausgewogener und abwechslungsreicher als vorher mit deutlich mehr Gemüse etc.
Wer nicht nur Vorurteile und Halbwissen über Low Carb präsentiert bekommen will, dem sind eher Bücher wie "Syndrom X" von Worm oder "Leben ohne Brot" von Lutz zu empfehlen. Ich persönlich bin auch kein Fan von Atkins (eher Lutz oder Worm), aber interessanterweise wird von den Gegnern immer so getan, als gäbe es nur Atkins, der die Kohlenhydrate nicht heilig sprechen will.
Prinzipiell sollte jeder die für ihn langfristig geeignetste Menge an Kohlenhydraten finden. Diese liegt allerdings teils deutlich unter dem bisherigen Durchschnittswert. Und dafür ist es empfehlenswert sich mit Authoren wie Lutz oder Worm zu befassen um den Kopf frei zu machen für eigene Wege.