18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nicht zu hohe Ansprüche an dieses Buch stellen!, 5. Juli 2008
Dieses Kochbuch hat außer dem fast identischen Titel nicht viel mit dem Anti-Krebsbuch von David Servan-Schreiber zu tun. In dem ersten Teil des Buches, in dem der Zusammenhang von Ernährung und dem Auftreten von Krebskrankheiten erklärt wird, gibt es wesentliche Abweichungen zu den Empfehlungen Servan-Schreibers, ohne dass die Gründe hierfür nachvollziehbar dargelegt wären. Dies betrifft z.B. die Wirkung des Verzehrs von Kartoffeln. Auch ist z.B. nicht erwähnt, dass ein erhöhter Zuckerkonsum zu Insulinspitzen im Blut führen kann, die Servan-Schreiber als krebsfördernd einstuft (daher finden sich im Rezeptteil viele Rezepte mit Zucker, ohne hierfür Alternativen aufzuzeigen). Auch die von Servan-Schreiber gelobte krebshemmende Wirkung von Kurkuma bleibt in beiden Teilen des Buches unerwähnt. Da viele der Ernährungsempfehlungen Frau Flemmers im ersten Teil des Buches - anders als bei Servan-Schreiber - nicht wirklich fundiert begründet sind, konnte mich dieser erste Teil nicht überzeugen. Darüber hinaus ist dieser Teil des Buches zwar eingängig geschrieben, hat jedoch für meinen Geschmack einen eher missionarischen Unterton. Der Hauptteil des Buches - die Rezepte - füllt knapp die Hälfte der Seiten (S. 117-182). Es handelt sich durchweg um einfache und schnell umzusetzende Rezepte, die die Empfehlungen aus dem ersten Teil berücksichtigen. Wer sich allerdings mit dem Thema krebshemmender Ernährung ein bisschen auseinandergesetzt hat, kommt auch selbst auf die Idee, Tomatensalat mit Olivenöl und Zwiebeln anzurichten. Das Stichwortverzeichnis bezieht sich leider nur auf den ersten Teil des Buches, nicht auf den Rezeptteil. Wer also ein Rezept für z.B. Blumenkohl sucht, muss das Buch durchblättern. Insgesamt für empfehlenswerter halte ich das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren", das die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebserkrankungen erklärt und dabei auch die Hintergründe nachvollziehbar beleuchtet. Zu diesem Buch soll in Kürze auch ein Kochbuch erscheinen, dessen Qualität sich natürlich noch beweisen muss.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gesünder länger leben, 1. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Anti-Krebs-Kochbuch (Gebundene Ausgabe)
Nachdem im letzten Jahr ihr Buch "Essen ohne Risiko" erschienen ist, präsentiert Dr. Andrea Flemmer ihr neuestes Buch: "Das Anti-Krebs-Kochbuch", in dem sie zeigt, wie man nur durch geschickte Ernährung Krebs vorbeugen kann. Köstliche Rezepte setzen die Theorie in die Praxis um. Gut essen statt krank werden ist das Motto. Über 100 getestete, leckere Rezepte - auch für die schlanke Linie!
Außerdem: Schnelle Rezepte für Berufstätige und .... gestresste Eltern
Wie entsteht Krebs? Welche Faktoren lösen ihn aus? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Krebs bekommt? Was kann man tun, damit man die Krankheit nicht erwischt? Welche natürlichen Schutzstoffe gibt es? In welchen Lebensmitteln findet man sie? Wo in hohen Konzentrationen? Wie wirken sie? Muss man auf liebe Gewohnheiten beim Essen verzichten? Wie kann man aus den gesunden Stoffen ein köstliches Essen zubereiten, das man genießen kann, das wirklich schmeckt? Natürlich vorbeugen - kann man das wirklich?
Diese und viele andere Fragen werden in diesem Kochbuch beantwortet, das gekonnt Theorie mit Praxis verknüpft. Alles, was die Wissenschaft zum Schutz vor Krebs entdeckt hat, wird hier in das Alltagsleben nutzbringend umgesetzt. Viele Abbildungen helfen dabei, sich beim Einkauf an gesunde Produkte zu erinnern, die man im Buch gesehen hat.
In dem auf angenehmste Weise anschaulich gehaltenen theoretischen Teil erfahren wir zuerst, was über Krebs und Ernährung bekannt ist und wie man viel tun kann, um diese Krankheit gar nicht erst zu bekommen. Wir lernen, wie der Tumor überhaupt entsteht und welche Rolle das Immunsystem dabei spielt. Auch wer ein erhöhtes Krebsrisiko hat, ist nachzulesen. Im zweiten Teil erfahren wir alles über Ernährungssünden, die das Krebsrisiko steigern können. Im 3. Teil lernen wir kennen, welche Schadstoffe aus der Umwelt, dem Autoverkehr, der Landwirtschaft und sogar der Zubereitung und Konservierung krebsverdächtig sind oder bekanntermaßen den Tumor auslösen können. Viel erfahren wir dabei aber auch, wie man die Schadstoffe umgehen kann (Anmerkung: besonders wichtig in weit über die ökologischen Tragfähigkeitsgrenzen hinaus überbesiedelten Regionen wie der unseren). Schließlich lernen wir diejenigen Inhaltsstoffe Ihrer Lebensmittel kennen, die nachweislich Krebs vorbeugen, bzw. z.Tl. sogar stoppen können. Vorbeugende Maßnahmen (die auch von den Krankenkassen anerkannt werden!) lernen wir im 5. Teil kennen. Im Rahmen einer Zusammenfassung und des Schlussteils erfahren wir schließlich, woran wir - ohne zusätzlichen Zeitaufwand - täglich denken müssen, um unser Krebsrisiko gering zu halten. So gerüstet erhalten wir jede Menge köstlicher Rezepte, die uns zeigen, dass man gesundes, krebsvorbeugendes Essen genießen kann. Krebsvorbeugendes Essen ist kein Verzicht, sondern ein Genuss, nach dem Motto: Gutes Essen, anstelle von Medizin und anstrengenden Therapien mit zweifelhaftem Ausgang.
Auf eines müssen Leser, die gern genussvoll essen, freilich achten: Die Rezepte sind so reizvoll beschrieben, dass man am liebsten alle auf einmal ausprobieren möchte (und mich, der ich selber nicht kochen kann, regen sie stark dazu an, diese Kunst zu erlernen!). Aber bei jedem Genuss gibt ja das richtige Maß den richtigen Weg vor, und so geduldet man sich besser, um diese Delikatessen schön nacheinander auszuprobieren. Das wiederum hält die Vorfreude lebendig.
In diesem Sinne: Guten Appetit!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein Kochbuch im herkömmlichen Sinne, 2. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Anti-Krebs-Kochbuch (Gebundene Ausgabe)
Es passiert nicht häufig, dass Buchtitel auch halten, was sie versprechen, In diesem Fall ist aber der Name Programm. Ein detailierter Theoretischer Teil geht auf unsere Ernährung, auf Krebserregende Substanzen und deren Vermeidung in unserer NAhrung ein. Anschließend folgen über 100 Rezepte - und zwar für jede Lebenslage - nicht nur aufwendige Abendessen, sondern auch Frühstück, oder mal schnell für zwischendurch. Also kein Öko-Gesundheitsbuch sondern wirklich was für die Praxis. Teilweise sind Rezepte für Mahlzeiten dabei, die nur 10 Minuten Zubereitungszeit brauchen. Und das Beste: Bis jetzt hat alles wirklich geschmeckt (wobei ich zugeben, dass man beim Salz - obwohl nicht das gesundeste Lebensmittel manchmal etwas nachhelfen kann) - Für gesunde Ernährung braucht es also nicht viel...nur dieses Buch.
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