Ich empfinde den Ansatz des Autors an "traditionellen" Denkweisen zu rütteln prinzipiell als richtig. Ebenso sehe ich es als nicht ganz abstreitbar an, dass dieses Dogma des einzig Richtigen (CRM) letztendlich eine Erfindung von Unternehmensberatern und profilierungssüchtigen Wissenschaftlern sein könnte/kann.
Insofern regt dieses Buch durchaus zum Nachdenken an.
Was mir in diesem Zusammenhang aber aufstößt ist die spöttelnde Art des Autors, die es zwar leicht macht, dieses Büchlein zu lesen, die andererseits aber dadurch die angeführten Argumente eher platt wirken lässt. A propos Argumente. Viele Aussagen empfinde ich als manipulativ, da der Autor selbst (für mich) unbewiesene Thesen als Gegenargumente formuliert und sich somit in das gleiche Fahrwasser der kritisierten "Gegenseite" begibt.
Würde ich mir dieses Buch noch einmal kaufen? - Ich glaube ja, da es für mich als Denkanstoß reicht. Für mehr aber auch nicht.
Viele Grüße