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Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer [Kindle Edition]

Andreas von Heyl
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Erschreckend hoch ist die Burnout-Gefahr bei Menschen in geistlichen Berufen. Zu den allgemeinen Stressfaktoren kommen oft hohe eigene Ansprüche des Ganz-für-den-Anderen-da-Seins sowie ein weit verbreitetes Einzelkämpfertum. Von Heyl benennt die konkreten Gefahren, die zum Burnout in geistlichen Berufen führen können und zeigt wirksame Strategien, wie man ihnen im Alltag begegnen kann.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas von Heyl, geb. 1952, ist erfahrener Gemeinde- und Krankenhauspfarrer. Er habilitierte 2003 über das Thema Realität und Prävention des Burnout-Syndroms bei Pfarrer/innen. Er hat Zusatzausbildungen in KSA und prozessorientierter Psychologie und ist heute Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Leiter der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ in der Evang.-luth. Kirche in Bayern. 2006 schloss er seine Ausbildung zum „Geistlichen Begleiter“ am Institut für theologische und pastorale Fortbildung der katholischen Kirche in Freising ab.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 391 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 181 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 345161040X
  • Verlag: Kreuz Verlag; Auflage: 1 (15. November 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009Z0K9LG
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #256.536 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen
3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sehhilfe eines "Pfarrerverstehers" 26. Dezember 2012
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Warum haben Pfarrer/innen eigentlich nur einen Tag in der Woche frei und warum geht man davon aus, dass sie grundsätzlich mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten? Diese zwei Fragen, die so einfach und grundsätzlich sind, machen die Grundproblematik der auch unter Geistlichen zunehmenden Erschöpfung aus. Sie zeigen, dass bestimmte Erwartungen, innere Einstellungen und äußere Verhaltensweisen einfach als selbstverständlich gelten und nicht mehr hinterfragt werden. Erst ein Zusammenbruch macht die falsche Sichtweise posthum sichtbar, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

In diesem wunderbaren Buch beschreibt Andreas von Heyl das Phänomen des so genannten Burn-Out unter Pfarrern/ Pfarrerinnen. Er nennt Ursachen, zeigt persönlichkeitsbedingte Hintergründe auf und weist sehr deutlich auf krankmachende Rahmenbedingungen im Pfarramt hin. Seine absolut einleuchtende und überzeugende These ist die: Wie kann eine Kirche,die das Evangelium und die Verkündigung der Gnade in den Mittelpunkt stellt, so ungnädige Strukturen zulassen - und wie können Pfarrer/ Pfarrerinnen dieser Kirche so unbarmherzige Antreiber in sich spüren, dass sie sich bis zum letzten verausgaben? Der Autor verschweigt nicht,dass es auch andere krankmachende Berufe (in der Kirche und anderswo) gibt. Er verhehlt auch nicht, dass Anstrengung, Mühe und Stress in gewissem Maß zu jedem Leben dazu gehören. Aber er macht umgekehrt deutlich, dass Menschen in geistlichen Berufen ganz besonderen Stressoren ausgesetzt sind und ihre Situation auf Grund verschiedener Rollenerwartungen und Persönlichkeitsstrukturen eine ganz eigene ist.
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1.0 von 5 Sternen Eine fromme Beschwichtigung der Ausgebrannten 12. März 2015
Format:Taschenbuch
Die Analyse von Heyls ist zutreffend. Doch seine Gegenvorschläge sind gelinde gesagt naiv: Sport und Meditation dienen am Ende des Tages der frommen Selbstbeschwichtigung kirchlicher Amtsträger. Dabei bleibt eine kritische Analyse, eine Theologie des Pfarramtes, außen vor. Denn die pfarramtliche Praxis besteht in der modernen Welt aus dem Kunststück, permanente Aktivität für alle möglichen Zielgruppen zu simulieren. Dabei wird unterschlagen, dass etwa 90 Prozent der Kirchenmitglieder ein distanziertes Verhältnis zur Kirchengemeinde pflegen möchten, was sich am deutlichsten an der Beteiligung bei Kirchenvorstandswahlen zeigt. Mancherorts interessieren sich gerade vier bis fünf Prozent der Kirchenmitglieder fürs Geschehen in der jeweiligen Kirchengemeinde. Das geht als Ausdruck religiöser Freiheit auch völlig in Ordnung. Aber der seitens der Kirchengemeinden behauptete Anspruch, empirisch vorfindlicher Wesenskern oder auch nur Repräsentant der christlichen Religion zu sein, verpufft angesichts dieser Zahlen. Der Gedanke, dass Burnout im Pfarramt sich im wesentlichen aus dem Wissen um die eigene religiöse und theologische Belanglosigkeit speist, das gleichzeitig von einer Daueraktivität für eine religiöse Minderheit, nämlich die sogenannte Kerngemeinde, überlagert wird, kommt dem Verfasser erst gar nicht in den Sinn. Ein Buch vom Pfarrer für Pfarrer. Meist, so wie hier, geht das schief.
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3.0 von 5 Sternen Umfassende Darstellung, aber nicht viel Neues 7. April 2014
Von SB
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Umfassende Erörterung eines wohl brandaktuellen Themas. Wer sich sonst noch nicht viel damit auseinander gesetzt hat, kann es mit Hilfe dieses Buches sehr gut tun. Wer aber schon andere Veröffentlichungen dazu gelesen, Vorträge gehört oder eigene Erfahrungen gemacht hat, findet nicht mehr viel Neues.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Buch trifft auf den Kern vieler persönlicher Probleme, die sich in helfenden Berufen ergeben können. Es führt auf einfühlsame Weise an die eigenen Quellen der Kraft und der Inspiration - im Wortsinn des Wortes. Man muss nicht fromm sein - aber es hilft -, um auf den Gedankengang aufspringen zu können. Es ist einfach menschlich und elementar, was an Analyse und Therapie angeboten wird. Ein wichtiger Beitrag zum Themenkreis der Salutogenese!
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