Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ABSOLUT GENIAL!!!!, 20. März 2005
Würde es mehr als fünf Sterne geben dieses Buch hätte sie verdient!! Ich bin weder ein Fantasy Fan, doch seit den beiden genialen Kai Meyer Trilogien(unbed. lesen) stöber ich öfters mal in der Jugendbuchabteilung und da wurde ,mir Sabriel begeistert empfohlen. Anfangs war ich mir nicht so ganz sicher, ob das was für mich wäre,und so hab ich bei Amazon etwas gestöbert und so festgestellt, dass dieses Buch under dem Titel"DAS SIEBTE TOR" vor einigen Jahren bereits als TB bei Heyne erschienen ist(obwohl inzw. vergriffen hab ich mir davon gleich eine neues Exemplar besorgt) und war so hin und weg, das ich mir die beiden Sequels gleich auf Englich bestellt hab, aber der erste Teil ist u bleibt der beste. Kurz zum Inhalt: SAbriel verlässt im Alte vón 19 ihre Schule in Ancelstierre und begibt sich auf der Suche nach ihrem Vater in ihre Heimat, das "Alte Königreich". Hier steht mit dem Geschöpf Mogget auf eine abenteuerliche Suche bevor, während zahlreiche Untote ihren Weg kreuzen, sie den verzauberten "Touchstone" ins Leben zurückholt, und sich etliche Male in den Tod jenseits des Ersten Tores begeben muss um letztendlich den bösen Kerrigor zu besiegen, der ihren Vater ins Reich der Toten schickte..Doch wird sie íhn retten können? ALSO: UNBEDINGT LESEN AUCH FÜR ERWACHSENE UNEUNGESCHRÄNKT EMPFEHLENSWERT P.S. Seine "7.Turm" Reihe hat mir übrigens nicht gefallen!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich einmal neue Fantasy-Wege, 5. Mai 2005
"Sabriel" erschien bereits 2002 unter dem Titel "Das siebte Tor" im Heyne-Verlag und gefiel mir damals schon ausnehmend gut. Nun wird der Roman endlich neu augfgelegt und fortgesetzt.Zur Handlung: die junge Tochter des Abhorsen, eine Art Magier, Priester und erklärter Feind "aller Toten, die nicht tot bleiben", ist fern von ihrer Heimat, dem "Alten Königreich", in einem Internat aufgewachsen. Dennoch kennt sie ihren Vater von gegelegentlichen (nichtkörperlichen) Besuchen und weiss um ihre Fähigkeiten, die sie von den anderen Mädchen der Schule abheben. Als ihr Vater vermisst wird, macht sie sich über die schwer bewachte Grenze auf in das Alte Königreich, in dem Chaos regiert und eine böse Macht nach der Herrschaft strebt. Zusammen mit zwei Gefährten, einem jungen Mann ohne Gedächtnis und einer scheinbar harmlosen Katze, beginnt sie die Suche. Ich will hier nicht zuviel verraten, aber meines Erachtens gewinnt das Buch seinen großen Reiz durch das unkonventionelle Szenario: auf der einen Seite der Industriestaat Ancelstierre, der nicht zufällig an das England des frühen 20.Jahrhunderts erinnert, und auf der anderen Seite das typische "Fantasy-Land", in dem ein Großteil der Handlung spielt. Besonders gut gelungen ist dem Autor die Darstellung der Grenze zwischen den Reichen: damit nichts Böses diese Barriere überwinden kann, vertrauen die Soldaten aus Ancelstierre neben Maschinengewehren, Stacheldrahtverhauen und Bunkern in erster Linie Kettenhemden, Schwertern und Schilden-übrigens mit mehr oder weniger großem Erfolg. Die Beschreibung dieser unwirklichen Szenerie-Soldaten des 1.Weltkriegs in hochmittelalterlicher Brünne-ist einer der atmosphärischen Höhepunkte des Romans. Ebenso interessant: die Beschreibung der Magie. Der Tod wird als Reise durch sieben Tore dargestellt, die durch einen reißenden Strom, der eigentlich nur in eine Richtung führt, miteinander verbunden sind; alles, was stirbt, sollte eigentlich bis durch das siebte und letzte Tor gespült werden. Im Alten Königreich jedoch weigern sich die Toten schon lange, diesem Gesetz Folge zu leisten, und es ist Sache des Abhorsens, diese Seelen mithilfe magischer Glocken dahin zu schicken, wo sie hingehören. Da er aber allein gegen eine Übermacht steht, sind weite Teile des Reiches buchstäblich vom Tode gezeichnet; nur dort, wo Wasser als unüberwindbare Barriere die Toten von den Lebenden trennt, existieren Reste von Zivilisation. Um es kurz zu machen: das Buch liest sich sehr spannend und wird nun endlich mit Band zwei und drei fortgesetzt. Ungewöhnliche Fantasy weitab von ausgelatschten Trampelfaden der Tolkien-Nachahmer und unbedingt lesenswert-5 Sterne!
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
AUSSERGEWÖHNLICH UND INNOVATIV!, 29. Dezember 2004
Das Fantasy Genre neigt dazu, sich selbst gerne zu wiederholen. Seit Tolkiens Herr der Ringe kommen in jedem zweiten Fantasy Roman Elfen, Goblins, Orcs, Trolle oder sonstiges Getier vor, von dem man schon viel zu viel gehört hat.Garth Nix (ebenso wie einige andere australische Autoren - vielleicht liegt es daran, dass sie am Ende der Welt leben?) macht es sich nicht ganz so einfach. In "Sabriel", sowie in "Lirael" und "Abhorsen" hat er sich ein komplexes System für die Magie ausgedacht, die zu meistern es für Sabriel gilt. Außerdem ist diese Trilogie ein bisschen düsterer als zB der Siebte Turm (der auch ganz großartig war!), man liest viel über die Welt der Toten, Chartersymbole und Wesen, bei denen man nie wirklich weiß, ob man ihnen vertrauen kann... Sabriel, die den Großteil ihrer Jugend in Ancelstierre verbracht hat, soll nun ins Alte Königreich - das Reich der Magie, getrennt von unserer Welt durch eine Mauer - zurückkehren, um ihren Vater Abhorsen zu finden, der verschwunden ist. Die Reise wird nicht so einfach wie erwartet und Sabriels magische Künste werden hart auf die Probe gestellt. Auf dem Weg zu ihrem Vater wird sie von dem seltsamen Katzenwesen Mogget begleitet und macht noch einige andere Entdeckungen, mit denen sie nicht gerechnet hätte. Der Showdown dieses Buches ist einer der besten, die ich je gelesen habe. Es stehen einem die feinen Härchen auf den Armen zu Berge, man ist angespannt bis in den letzten Muskel und fühlt sich tatsächlich dadurch beim Lesen gestört, dass man die nächste Seite umblättern muss. Ein MUSS für Fans von Philip Pullmans "His Dark Materials" Trilogie und Marianne Curleys "Hüter der Zeit".
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