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Der Absturz zweiter britischer Piloten hinter den feindlichen Linien …
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen …
Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat …
»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in ‚Aftenposten‘
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ganz, ganz enttäuschend. Lebt nur vom Autorennamen,
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Es gibt sie immer wieder, die Kritiken, bei denen hinterher festgestellt wird, dass Journalisten sie "im voraus" geschrieben haben. In Erwartung eines weiteren großartigen Thrillers von Adler Olsen (die 3 Bände mit Moerck sind zu recht Bestseller und absolut empfehlenswert) sind wohl auch zum "Alphabethaus" etliche hymnischen Kommentare voller positiver Superlative abgedruckt worden. Kann mir nicht vorstellen, dass die das Buch gelesen haben. Es ist - leider - grottenschlecht.Was der Autor uns da zumutet, ist - langatmig - völlig unlogisch - konfus konstruiert Die Story: Im zweiten Weltkrieg stürzen zwei englische Piloten, Bryan und James, über Deutschland ab. Sie retten sich vor ihren Verfolgern in einen Lazarettzug voller verwundeter SS-Leute. Verfolger sehen das, der Zug fährt trotzdem weiter (!!). Drinnen bringen sie zwei Verwundete um, tätowieren sich nach SS-Art flugs mit Fingernageldreck (!!) Blutgruppen (einer sogar eine fremde) unter die Achseln um nicht aufzufliegen, stecken sich die Infusionen an, ohne zu wissen, was drin ist (!!), kapieren, obwohl einer kein, der andere wenig Deutsch spricht, dass sie sich auf einem Transport von psychisch Kranken befinden und simulieren einfach drauflos. Ohne sich jemals zu verplappern, weder im Schlaf, unter Einfluss starker Medikamente noch unter großen Schmerzen. Puh! Wem das noch nicht reicht: Einer überlebt sogar die Transfusion mit der falschen Blutgruppe, es gibt eine hübsche Krankenschwester, ein paar sehr böse Simulanten, die ein Geheimnis hüten und jede Menge merkwürdiger Rituale, die nie erklärt werden. Was haben die Nazis mit psychisch kranken, hochrangigen Offizieren vor? Die beiden geraten in ein geheimes Krankenhaus in der Nähe von Freiburg, das Alphabethaus. Bryan gelingt dann, obwohl ausgemergelt und sehr schwer verletzt, die Flucht, James bleibt zurück. Der Krieg endet, alles wird in Schutt und Asche gelegt, das Alphabethaus steht nicht mehr. Dreissig Jahre später sucht Bryan, der eigentlich als Medizinfachmann in München bei den Olympischen Spielen sein sollte, aber offenbar sich einfach absetzen kann, noch so eine komische Story, in Freiburg nach dem alten Freund. Dazu treten auf: Die nette Krankenschwester, die er zufällig (!) wiedertrifft, die bösen Simulanten, allesamt hochrangige und sehr reiche Mitglieder der Gesellschaft, Bryans Frau, die ihm heimlich nachreist und in das Geschehen hineingezogen wird. Die Deutschen allgemein kommen dabei wieder einmal sehr schlecht weg, aber Schwamm drüber. Dann wird's noch unglaubwürdiger, die ganze Geschichte um James, der unter einem anderen Namen immer noch in einem Pflegeheim lebt, regelmäßig besucht von den mit den Bösewichtern - warum, ist mir bis heute nicht ganz klar -, wacht aus einem dreißigjährigen Dämmerschlaf auf und begeht ruckzuck ein paar Morde, nicht einfach so, da muss man schon die kleinen grauen Zellen anstrengen dafür (!!). Keine Ahnung, wie das gehen soll. Das sind nur ein paar wenige Ungereimtheiten, das ganze Buch ist voll davon. Wenn das nicht haarsträubend ist, weiß ich nicht. Fazit: Adler Olsen kann schreiben, er hat einen tollen Stil, eine bildhafte Sprache und er hat bisher drei sehr, sehr gute Thriller vorgelegt. Dass jetzt sein Erstling von 1997 in Deutschland herauskommt, kann ich mir durch den Hype, den der Autor ausgelöst hat, erklären. Dass er hoch gelobt wird, kann ich mir überhaupt nicht erklären. Gar nicht. Nicht ein bisschen. Das Buch ist einfach nur schlecht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Klare Empfehlung: Nicht kaufen !,
Von P. B. Kiel "Meine Meinung" (hoher Norden) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Ich schreibe sehr selten Buchrezensionen, aber in diesem Fall ist es notwendig, um andere potentielle Leser vom Kauf dieses Buches zu bewahren.Vorweg: Ich habe alle drei bereits zuvor in deutscher Sprache erschienenen Romane von Adler Olsen gelesen und war begeistert. Natürlich habe ich mich auf dieses Buch deshalb gefreut und bin bitter enttäuscht. Wie viele andere Rezensenten hier schon geschrieben haben, ist dieser Romen nicht mit den anderen Werken zu vergleichen. Man meint, sie seien von einem anderen Autor. Der Plot gibt an sich viel her. Was Olsen daraus gemacht hat, ist schauerlich. Teilweise langatmig führt er durch den ersten Teil, gespickt von Wiederholungen und Ungereimheiten. Im zweiten Teil hofft der geneigte Leser auf Aufklärung: vergebens. Die Handlung plätschert weiter vor sich hin und wird - von vielen Zufällen geprägt - zunehmend unlogischer. Hieße der Autor nicht Adler Olsen würde dieses Buch niemals in den Bestsellerlisten erscheinen. Ich hoffe, der nächste Roman mit Kommissar Morck knüpft wieder an die Vorgänger an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
115 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packendes Debütwerk - Der lange Schatten des Krieges,
Von Sven F. Kremzow (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Jussi Adler-Olsen ist den meisten Lesern hierzulande als Autor der Bestseller-Krimis um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q bekannt. Bevor im August dieses Jahres aus dieser Reihe der 4. Titel (Verachtung: Thriller) erscheint, wird jetzt im Januar noch das Debütwerk des Dänen aus dem Jahre 1997 veröffentlicht.Das Alphabethaus ist in zwei Zeitstränge unterteilt. Handlungsort ist weitgehend die Gegend um Freiburg in Deutschland. Der erste Teil spielt gegen Ende des 2. Weltkrieges. James Teadale und Bryan Young sind seit Kindertagen befreundet und unternehmen als britische Jagdflieger eine Aufklärungsmission über dem Deutschen Reich. Doch die Mission scheitert, die P51 Mustang der beiden wird abgeschossen. Ihrem Instinkt gehorchend, und aus Furcht gelyncht zu werden, lassen sie sich, obwohl verletzt, nicht gefangen nehmen, sondern fliehen. An einem Eisenbahngleis entscheidet sich das Schicksal: ein Zug fährt nach Osten, einer nach Westen. Die beiden entscheiden sich für den Zug nach Westen. Eine verhängnisvolle Entscheidung, denn was die beiden Freunde nicht wissen ist, daß es sich um einen besonderen Sanitätszug handelt. Seine Passagiere sind allesamt SS-Leute mit psychischen Krankheiten. Schnell schlüpfen die Engländer in die Rolle von 2 kranken SS-Leuten, die kurzerhand aus dem Zug geworfen werden. So gelangen sie nach Freiburg, ins Alphabethaus, ein spezielles Sanatorium für Geisteskranke. Doch jetzt beginnen erst die Schwierigkeiten. Schließlich dürfen sie nicht auffallen, erschwerend kommt hinzu, daß nur einer der beiden, James, ein bißchen Deutsch versteht. Das Alphabethaus entpuppt sich als apokalyptischer Ort, an dem die Patienten von Elektroschocks gequält und unter Psychopharmaka gesetzt werden und den Schikanen der Mitpatienten ausgesetzt sind, von denen sich einige als Simulanten entpuppen. Der zweite Teil des Buches spielt knapp 30 Jahre später, 1972. Einer der Protagonisten kehrt an den Ort der Handlung des ersten Teiles zurück und die Geschehnisse bekommen dadurch eine völlig neue Dynamik. Das Finale ist fulminant, die Nemesis kommt aus einer Richtung, die man kaum vermutet, und doch bleibt der Leser betroffen und sprachlos zurück. Jussi Adler-Olsen hat als Psychiatersohn während seiner Kindheit selbst Nervenheilanstalten (als Arbeitsstätte des Vaters) kennen gelernt, und darüber hinaus intensiv recherchiert. Die Schilderungen der Zustände in den entsprechenden Einrichtungen wirken äußerst authentisch. Erzählerisch ist die Geschichte straff und stringent aufgebaut, einige Unwahrscheinlichkeiten, insbesondere Situationen, in denen die Protagonisten sich immer wieder aus schier tödlichen Fallen befreien, sieht man dem Autor dabei nach. Der Autor versteht es meisterhaft durch einen sprunghaften Wechsel der Perspektive der handelnden Personen im Kopf einen Film entstehen zu lassen. Das Alphabethaus fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Während der erste Teil aufgrund der für die Patienten auszustehenden Peinigungen und Gefahren eine extrem beklemmende Atmosphäre hat, ist der zweite Teil eher ein tragischer Thriller. Ich habe mich jedenfalls lange nicht mehr so darauf gefreut ein Buch weiter zu lesen, und es fiel mehr schwer das Lesen zu unterbrechen. Ein faszinierender Roman, nicht nur für die Fans von Carl Mørck. Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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