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Produktinformation
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»Einen bis zur letzten Zeile packenden Krimi legt der dänische Erfolgsautor Jussi Adler-Olsen mit seinem neuen Roman vor.«
Anne Schmidt, hr1, hr-online.de 03.01.2012
»Ein Wahnsinnsfilm zum Lesen.«
Peter Pisa, Kurier, Wien 9.01.2012
»Feinste Ware aus dem skandinavischen Hochspannungsgenre.«
Annemarie Stoltenberg, NDR-Kultur, Neue Bücher 17.01.2012
»Buch der Woche«
Stefanie Rufle, booksection.de 22.01.2012
»Ein Roman, der noch lange nachhallt und in die Tiefe geht.«
Stefanie Rufle, booksection.de 22.01.2012
»Brisant und spannend.«
Chantal Kimminus, Ruhr Nachrichten und Münstersche Zeitung 16.01.2012
»Jussi Adler-Olsen garantiert 100 Prozent Spannung!«
TV für mich 03/2012
»Adler-Olsen ist ein Meister der latenten Spannung: Bis zum Schluss bleibt alles auf der Kippe.«
Mirjam Comtesse, Berner Zeitung, Schweiz 19.01.2012
»Großer Roman über Freundschaft in Zeiten des Krieges.«
Münstersche Zeitung und Grevener Zeitung 18.01.2012
»Unglaublich fesselnd!«
PRINZ München Februar 2012
»Er erzählt die Geschichte zweier Freunde und eines möglicherweise auch gegenseitigen Verrats. Eine beklemmend tragische Geschichte, die sich nach hinten heraus zum fesselnden Thriller entwickelt.«
Nina Peters, Westdeutsche Zeitung Online, wz-newsline.de 24.01.2012
»Jussi Adler-Olsens Roman ›Das Alphabethaus‹ basiert auf vielen Beobachtungen, die der junge Adler-Olsen selbst einst in den psychatrischen Anstalten machte, in denen sein Vater Arzt war. Adler-Olsen verarbeitet in seinem Romandebüt diese Erinnerungen und seine seine eigenen Traumata zu einem fesselnden Roman, einer Mischung aus Thriller und Drama, und zu einer Studie über den alltäglichen Wahnsinn des Bösen.«
Margarete von Schwarzkopf, NDR 1 Niedersachsen, Neue Bücher 24.01.2012
»Für Adler-Olsen-Fans könnte dieses Jahr kaum besser anfangen als mit dem Erscheinen des neuen Romans ›Das Alphabethaus‹.«
Björn Engel, Die Welt, Literarische Welt 28.01.2012
»Thriller mit Tiefgang.«
Lea 25.01.2012
»Endlich gibt es dieses Literatur-Juwel auf Deutsch. Jussi Adler-Olsen ist ein Autor von Weltformat. Mit ›Das Alphabethaus‹ stellt er das eindrucksvoll unter Beweis. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Rache, die Leiden des Krieges, dem, was der Krieg aus Menschen macht, den unbedingten Willen zu überleben und über das, was man nie vergessen kann. Das Buch ist an Spannung nicht zu überbieten. Atemlos verfolgt man die Geschichte. Jussi Adler-Olsens eingängiger Stil und sein großes Können als Geschichtenerzähler machen seine Bücher zu Lesemagneten. ›Das Alphabethaus‹ ist ein dramatischer Thriller, der sich liest wie eine spektakuläre Hollywood-Verfilmung auf ›Oscar‹-Niveau. Absolut sensationell!
«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de 06.02.2012
»Dieser Däner macht einfach süchtig.«
Hamburger Morgenpost, Veranstaltungsmagazin Plan 7 02.-08.02.2012
»Dramatisch und beklemmend.«
neue woche 27.01.2012
»Ungemein fesselnd, die knapp 600 Seiten vergehen wie im Flug!«
Gong 03.02.2012
»Die Geschichte über den Absturz zweier Piloten im Jahr 1944 über deutschem Territorium und deren vorgetäuschte Geisteskrankheit ist exzellent und spannend geschrieben und reiht sich ein unter große Anti-Kriegsromane.«
Kleine Zeitung, Klagenfurt 21.01.2012
»Ein beklemmender Roman über eine düstere Vergangenheit bis in die 70er Jahre - sprachlich perfekt!«
Georg Larcher, Bezirksblätter Burgenland/Eisenstadt u.a. 25.01.2012
»Wow! Was für ein Buch.«
printfriendly.com 07.02.2012
»Unglaublich fesselnd!«
PRINZ Stuttgart 02/2012
»Adler-Olsens Debüt von 1997 endlich auf Deutsch!«
Super TV 11.-17.02.2012
»Es ist das persönlichste Buch von Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen, mit der er seinen Weltruhm begründet hat - ein Roman über große Freundschaft und menschliches Versagen.«
Manuela Haselberger, Freie Presse 08.02.2012
»Dieses Werk hier ist das 15 Jahre alte Debüt des Dänen Jussi Adler-Olsen, der als Sohn eines Anstaltsleiters in verschiedenen Heimen für psychisch Kranke aufwuchs.«
Angela Wittmann, BRIGITTE 08.02.2012
»Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat.«
Manfred Schulz, Maas Rhein Zeitung 24.01.2012
»Ein packendes Buch über Freundschaft, Vergeltung, Brutalität und über ein schwarzes Kapitel deutscher Geschichte.«
buchnews.com 09.02..2012
»Der Bestseller behandelt ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte: Aufgedeckt werden die grausigen Experimente von Nazi-Ärzten in einer psychiatrischen Einrichtung.«
Börsenblatt 09.02.2012
»Jetzt ist sein erster Roman von 1997 ins Deutsche übersetzt worden, und damit lernt man einen ganz anderen Autor kennen.«
Salzburger Nachrichten 28.01.2012
»Die Geschichte über den Absturz zweier britischer Piloten im Jahr 1944 über deutschem Territorium und deren vorgetäuschte Geisteskrankheit ist exzellent und spannend geschrieben und reiht sich ein unter große Anti-Kriegsromane.«
Kleine Zeitung, Graz 21.01.2012
»Jusi Adler-Olsen und ein neuer, nein: alter Thriller.«
Dieter Bergmann, Fuldaer Zeitung 04.02.2012
»Der jetzt auf Deutsch erschienene erste Roman ›Das Alphabethaus‹ des dänischen Erfolgsautors Jussi Adler-Olsen steht seinem hierzulande schon bekannten Werken um den Ermittler Carl Mørck an Hochspannung und der für skandinavische Autoren typischen Härte in nichts nach. [...] Auf grausame, aber zugleich fesselnde Weise entführt Adler-Olsen in die unmenschliche Welt der Behandlung psychisch Kranker unter den Nazis, taucht ab in menschliche Niederungen und zeigt die Sinnlosigkeit des Krieges auf. Wer Hochspannung mag und nicht vor teils sehr harten Szenen zurückschreckt, für den ist diese Buch das Richtige.«
Michael Schorn, Hessische Allgemeine 04.02.2012
»Spannend wie in einem Krimi beschreibt Adler-Olsen das nervenaufreibende Versteckspiel der beiden Helden. Ungemein fesselnd, die knapp 600 Seiten vergehen wie im Flug!«
Bild + Funk 03.02.2012
»Spannung liegt bei diesem Titel durchgehend in der Luft. Die Art der Erzählung ist mehr als gelungen. Die Suche nach der Vergangenheit und die gute Freundschaft der Piloten werden fesselnd dargesellt. Klasse!«
Sven Lindken, over-view.de 13.02.2012
»Die actionreiche Geschichte zieht einen in ihren Bann und hält viele packende Momente bereit.«
Heinrich Thies, Hannoversche Allgemeine 04.02.2012
»Dafür wird ›Das Alphabethaus‹ aber auch mit jeder Seite spannender. Denn Adler-Olsen steigt immer tiefer in die Abgründe der Menschheit hinab.«
Verena Bach, Münchner Merkur 08.02.2012
»Starker Start: In dem Frühwerk von Jussi Adler-Olsen werden zwei britische Piloten im Zweiten Weltkrieg hinter den Linien abgeschossen und schmuggeln sich als Deutsche, die die Sprache verloren haben, in ein Heim für Geistesgestörte.«
Sonntag Express 05.02.2012
»Jussi Adler-Olsens Kriminalromane sind Verkaufsschlager. Jetzt ist ›Das Alphabethaus‹ auf Deutsch erschienen, sein wuchtiges Debüt von 1997. [...] Der Roman des dänischen Bestsellerautors Jussi Adler-Olsen erzählt vielmehr die überaus dramatische Geschichte einer Freundschaft in den Zeiten des Krieges und in den Jahren danach. ›Das Alphabethaus‹ ist ein Thriller, der unter die Haut geht. [...] Adler-Olsen, Sohn eines Psychiaters, hat eine außerordentliche Geschichte aufgeschrieben, eine außerordentlich spannende zudem.«
Volker Albers, Hamburger Abendblatt, abendblatt.de 11.02.2012
»Eigentlich ist ›Das Alphabethaus‹ gar kein Krimi, es ist ein Roman. Noch dazu ein bewegender und spannender. Kriegsterror und Freundschaft sind die durchgehenden Elemente des Plots. [...] Adler-Olsen ist der Dynamo unter den Bestsellerautoren.«
vor magazin 07.02.2012
Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien …
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen …
Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat …
»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in ‚Aftenposten‘
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ganz, ganz enttäuschend. Lebt nur vom Autorennamen,
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Es gibt sie immer wieder, die Kritiken, bei denen hinterher festgestellt wird, dass Journalisten sie "im voraus" geschrieben haben. In Erwartung eines weiteren großartigen Thrillers von Adler Olsen (die 3 Bände mit Moerck sind zu recht Bestseller und absolut empfehlenswert) sind wohl auch zum "Alphabethaus" etliche hymnischen Kommentare voller positiver Superlative abgedruckt worden. Kann mir nicht vorstellen, dass die das Buch gelesen haben. Es ist - leider - grottenschlecht.Was der Autor uns da zumutet, ist - langatmig - völlig unlogisch - konfus konstruiert Die Story: Im zweiten Weltkrieg stürzen zwei englische Piloten, Bryan und James, über Deutschland ab. Sie retten sich vor ihren Verfolgern in einen Lazarettzug voller verwundeter SS-Leute. Verfolger sehen das, der Zug fährt trotzdem weiter (!!). Drinnen bringen sie zwei Verwundete um, tätowieren sich nach SS-Art flugs mit Fingernageldreck (!!) Blutgruppen (einer sogar eine fremde) unter die Achseln um nicht aufzufliegen, stecken sich die Infusionen an, ohne zu wissen, was drin ist (!!), kapieren, obwohl einer kein, der andere wenig Deutsch spricht, dass sie sich auf einem Transport von psychisch Kranken befinden und simulieren einfach drauflos. Ohne sich jemals zu verplappern, weder im Schlaf, unter Einfluss starker Medikamente noch unter großen Schmerzen. Puh! Wem das noch nicht reicht: Einer überlebt sogar die Transfusion mit der falschen Blutgruppe, es gibt eine hübsche Krankenschwester, ein paar sehr böse Simulanten, die ein Geheimnis hüten und jede Menge merkwürdiger Rituale, die nie erklärt werden. Was haben die Nazis mit psychisch kranken, hochrangigen Offizieren vor? Die beiden geraten in ein geheimes Krankenhaus in der Nähe von Freiburg, das Alphabethaus. Bryan gelingt dann, obwohl ausgemergelt und sehr schwer verletzt, die Flucht, James bleibt zurück. Der Krieg endet, alles wird in Schutt und Asche gelegt, das Alphabethaus steht nicht mehr. Dreissig Jahre später sucht Bryan, der eigentlich als Medizinfachmann in München bei den Olympischen Spielen sein sollte, aber offenbar sich einfach absetzen kann, noch so eine komische Story, in Freiburg nach dem alten Freund. Dazu treten auf: Die nette Krankenschwester, die er zufällig (!) wiedertrifft, die bösen Simulanten, allesamt hochrangige und sehr reiche Mitglieder der Gesellschaft, Bryans Frau, die ihm heimlich nachreist und in das Geschehen hineingezogen wird. Die Deutschen allgemein kommen dabei wieder einmal sehr schlecht weg, aber Schwamm drüber. Dann wird's noch unglaubwürdiger, die ganze Geschichte um James, der unter einem anderen Namen immer noch in einem Pflegeheim lebt, regelmäßig besucht von den mit den Bösewichtern - warum, ist mir bis heute nicht ganz klar -, wacht aus einem dreißigjährigen Dämmerschlaf auf und begeht ruckzuck ein paar Morde, nicht einfach so, da muss man schon die kleinen grauen Zellen anstrengen dafür (!!). Keine Ahnung, wie das gehen soll. Das sind nur ein paar wenige Ungereimtheiten, das ganze Buch ist voll davon. Wenn das nicht haarsträubend ist, weiß ich nicht. Fazit: Adler Olsen kann schreiben, er hat einen tollen Stil, eine bildhafte Sprache und er hat bisher drei sehr, sehr gute Thriller vorgelegt. Dass jetzt sein Erstling von 1997 in Deutschland herauskommt, kann ich mir durch den Hype, den der Autor ausgelöst hat, erklären. Dass er hoch gelobt wird, kann ich mir überhaupt nicht erklären. Gar nicht. Nicht ein bisschen. Das Buch ist einfach nur schlecht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Klare Empfehlung: Nicht kaufen !,
Von P. B. Kiel "Meine Meinung" (hoher Norden) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Ich schreibe sehr selten Buchrezensionen, aber in diesem Fall ist es notwendig, um andere potentielle Leser vom Kauf dieses Buches zu bewahren.Vorweg: Ich habe alle drei bereits zuvor in deutscher Sprache erschienenen Romane von Adler Olsen gelesen und war begeistert. Natürlich habe ich mich auf dieses Buch deshalb gefreut und bin bitter enttäuscht. Wie viele andere Rezensenten hier schon geschrieben haben, ist dieser Romen nicht mit den anderen Werken zu vergleichen. Man meint, sie seien von einem anderen Autor. Der Plot gibt an sich viel her. Was Olsen daraus gemacht hat, ist schauerlich. Teilweise langatmig führt er durch den ersten Teil, gespickt von Wiederholungen und Ungereimheiten. Im zweiten Teil hofft der geneigte Leser auf Aufklärung: vergebens. Die Handlung plätschert weiter vor sich hin und wird - von vielen Zufällen geprägt - zunehmend unlogischer. Hieße der Autor nicht Adler Olsen würde dieses Buch niemals in den Bestsellerlisten erscheinen. Ich hoffe, der nächste Roman mit Kommissar Morck knüpft wieder an die Vorgänger an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
115 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packendes Debütwerk - Der lange Schatten des Krieges,
Von Sven F. Kremzow (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Alphabethaus: Roman (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Jussi Adler-Olsen ist den meisten Lesern hierzulande als Autor der Bestseller-Krimis um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q bekannt. Bevor im August dieses Jahres aus dieser Reihe der 4. Titel (Verachtung: Thriller) erscheint, wird jetzt im Januar noch das Debütwerk des Dänen aus dem Jahre 1997 veröffentlicht.Das Alphabethaus ist in zwei Zeitstränge unterteilt. Handlungsort ist weitgehend die Gegend um Freiburg in Deutschland. Der erste Teil spielt gegen Ende des 2. Weltkrieges. James Teadale und Bryan Young sind seit Kindertagen befreundet und unternehmen als britische Jagdflieger eine Aufklärungsmission über dem Deutschen Reich. Doch die Mission scheitert, die P51 Mustang der beiden wird abgeschossen. Ihrem Instinkt gehorchend, und aus Furcht gelyncht zu werden, lassen sie sich, obwohl verletzt, nicht gefangen nehmen, sondern fliehen. An einem Eisenbahngleis entscheidet sich das Schicksal: ein Zug fährt nach Osten, einer nach Westen. Die beiden entscheiden sich für den Zug nach Westen. Eine verhängnisvolle Entscheidung, denn was die beiden Freunde nicht wissen ist, daß es sich um einen besonderen Sanitätszug handelt. Seine Passagiere sind allesamt SS-Leute mit psychischen Krankheiten. Schnell schlüpfen die Engländer in die Rolle von 2 kranken SS-Leuten, die kurzerhand aus dem Zug geworfen werden. So gelangen sie nach Freiburg, ins Alphabethaus, ein spezielles Sanatorium für Geisteskranke. Doch jetzt beginnen erst die Schwierigkeiten. Schließlich dürfen sie nicht auffallen, erschwerend kommt hinzu, daß nur einer der beiden, James, ein bißchen Deutsch versteht. Das Alphabethaus entpuppt sich als apokalyptischer Ort, an dem die Patienten von Elektroschocks gequält und unter Psychopharmaka gesetzt werden und den Schikanen der Mitpatienten ausgesetzt sind, von denen sich einige als Simulanten entpuppen. Der zweite Teil des Buches spielt knapp 30 Jahre später, 1972. Einer der Protagonisten kehrt an den Ort der Handlung des ersten Teiles zurück und die Geschehnisse bekommen dadurch eine völlig neue Dynamik. Das Finale ist fulminant, die Nemesis kommt aus einer Richtung, die man kaum vermutet, und doch bleibt der Leser betroffen und sprachlos zurück. Jussi Adler-Olsen hat als Psychiatersohn während seiner Kindheit selbst Nervenheilanstalten (als Arbeitsstätte des Vaters) kennen gelernt, und darüber hinaus intensiv recherchiert. Die Schilderungen der Zustände in den entsprechenden Einrichtungen wirken äußerst authentisch. Erzählerisch ist die Geschichte straff und stringent aufgebaut, einige Unwahrscheinlichkeiten, insbesondere Situationen, in denen die Protagonisten sich immer wieder aus schier tödlichen Fallen befreien, sieht man dem Autor dabei nach. Der Autor versteht es meisterhaft durch einen sprunghaften Wechsel der Perspektive der handelnden Personen im Kopf einen Film entstehen zu lassen. Das Alphabethaus fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Während der erste Teil aufgrund der für die Patienten auszustehenden Peinigungen und Gefahren eine extrem beklemmende Atmosphäre hat, ist der zweite Teil eher ein tragischer Thriller. Ich habe mich jedenfalls lange nicht mehr so darauf gefreut ein Buch weiter zu lesen, und es fiel mehr schwer das Lesen zu unterbrechen. Ein faszinierender Roman, nicht nur für die Fans von Carl Mørck. Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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