Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ja woher kommt sie denn ..., 12. Juni 2007
die Dominanztheorie ziwschen Mensch & Hund?
Wer gut aufgepasst hat, der wird feststellen, dass die strenge Hackordnung (A hackt B, B hackt C usw.) und andere Systeme des Zusammenlebens immer an der gleichen Art unter die Lupe genommen wurden. Das mag ja noch Sinn machen für diese eine Art. Aber die Dominanztheorie, wie sie vor 100 Jahren an Bienen und vor 80 Jahren an Hühnern erforscht wurde, auf das Zusammenleben zweier artfremden Spezies zu übertragen - das nennt sich, wie die Biologen wissen: Symbiose (Symbiosen gibt es in vielen verschiedenen Formen).
Anders Hallgren hat in diesem Buch alles Wissen über "Dominanz" zusammengetragen - wer denken kann, der kann sich am Ende des Buches darüber seine eigene Meinung bilden.
Auch sollten unsere Biologen wissen, dass Wolfsrudel aus Familien bestehen - nicht aus nicht miteinander verwandten Individuen, zusammengepfercht in Gehegen. Und in diesen Wolfsfamilien herrscht Arbeitsteilung, wie David Mech bereits 1999 seine jahrelangen Beobachtungen an frei lebenden Wölfen zusammengefasst hat.
Wo wir beim nächsten Punkt wären: Sind Hunde Wölfe? Oder vielleicht einfach nur das was sie sind: Hunde. Die einzigen Lebewesen, die freiwillige Kooperationsbereitschaft gegenüber einer fremden Art zeigen. Das gibt es sonst nirgends in der Tierwelt (auch Menschen sind nur Primaten).
Dieses Buch ist eine Zusammenfassung vieler gängiger Meinungen und Forschungen. Es sollte wertfrei gelesen werden, um vielleicht zum Schluss zu erkennen, was unser Zusammenleben mit dem Hund im biologischen Sinne tatsächlich ist: wie bereits erwähnt - eine Symbiose.
Wer allerdings meint, dieses Buch ist ein Freifahrtschein für eine Laissez-faire Erziehung, der irrt. Wer mit der Terminologie der "Erziehungsstile" bekannt ist, wird um eine autoritative Erziehung beim Hund nicht drum rum kommen. Dabei sollte man nur endlich das Wort Dominanz aus unserer Mensch-Hund-Beziehung streichen.
Wir dominieren unseren Hund doch sowieso zu 95% des Tages:
Wir bestimmen, wann und wo Hund sich lösen darf,
wir bestimmen, wann er was fressen darf,
wir bestimmen, wann und wohin wir spazieren gehen, wann er wie lang alleine sein muss - Liste beliebig erweiterbar.
Wer sich gerne über die Herkunft des absurden Dominanzbegriffs und die häufig genug unangenehmen Folgen für den Hund ein Bild machen möchte, der ist mit diesem Werk bestens bedient.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich, 24. Januar 2007
Endlich beschreibt hier mal ein auzgezeichnter Hundeexperte allgemein verständlich, welchen Unsinn hierzulande noch mit dem Dominanzbegriff bei Hunden angerichtet wird. Der Großteil der Hundeabrichter (diesen Begriff muss man leider verwenden) und sogar bekannte "Fachbuchautoren" begreifen immer noch nicht, dass ihre unsinningen Rangordnungstheorien nicht auf das Hund-Mensch-Gespann übertragbar ist. Dieses Buch sollte Plichtlektüre für alle Hundeplätze und Hundeschulen werden.
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45 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
endlich mal ein Buch, dass mit alten "Wahrheiten" aufräumt, 2. Mai 2007
Endlich mal ein Buch, welches die Rudeltheorie sachlich in Frage stellt.
Der Autor erklärt klar und überzeugend, warum gewissen veraltete Ansichten bezüglich Rudelverhalten und "Dominanz" schlicht falsch sind. Dabei unterstützt er seine Aussagen mit viele Literaturangaben, da nicht alle Erkenntnisse von ihm selber stammen.
Mir persönlich hat dieses Buch vom Inhalt her sehr gut gefallen und ich bin der Meinung, dass viele Menschen, wenn sie es denn lesen würden ( und verstehen!), ihren Flohsack mit anderen Augen betrachten würden.
Ich besitze einen Rhodesian Ridgebach, der sowohl auf dem Sofa liegt, als auch auf dem Bett und ich kann überhaupt keine "Dominanz" bei ihm erkennen! Wenn ich sage NEIN, dann wird es akzeptiert und gut.
Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, der noch meint, er müsse seinen Hund "hart" erziehen, damit er "gehorcht".
Aber solche Leute sind ja in der Regel eher selten von etwas anderem zu überzeugen, so nach dem Motto: Ich habe meine Meinung, verwirre mich bitte nicht mit Tatsachen.....
Wer hier allerdings ein Buch zu Erziehung seines Hundes sucht, sollte sich ein anderes kaufen, dieses Buch beschreibt eher, das Drumherum und die Gefühlswelt des Hundes.
TOP BUCH!!!
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