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Spätestens seit
Alice im Wunderland von Lewis Carrol oder
Die unendliche Geschichte von Michael Ende weiß jedes Kind, dass sich hinter Spiegeln, Wasserfällen, Büchern, Türen und anderen (un-)durchdringlichen Dingen gerade für Heranwachsende neue, fantastische Welten verbergen können. Im neuen Roman
Das Adoptivzimmer von Antonia Michaelis ist es eine Tür, die dem elfjährigen Icherzähler und Waisen Achim ein neues Universum eröffnet. In einem rätselhaften Haus am Meer nämlich gibt es einen verborgenen Raum, der unter Wasser zu liegen scheint. Hier auf dem Bett sitzt Achims Doppelgänger, der ihn mitnimmt in ein fremdes Reich, in dem es ein Labyrinth aus Fliesen, den Palast des Namenlosen, einen zu befreienden Bruder zu sehen und -- vor allem -- gewaltige Abenteuer zu bestehen gibt.
"Wenn dies eine Geschichte wäre, die ich erfunden hätte, würde ich sie sowieso ganz anders erzählen", behauptet Achim in Michaelis' Das Adoptivzimmer einmal dreist. Dabei ist eines sicher: Genauso spannend und eindringlich, wie die Autorin den Icherzähler seine Geschichte erzählen lässt, muss man sie erzählen lassen. Das ist ja das Tolle an fantastischer Kinder- und Jugendliteratur: Wenn sie uns Lesern glaubwürdig erscheint, dann ist sie hundertprozentig wahr. --Isa Gerck
Über den Autor
Antonia Michaelis wurde 1979 in Kiel geboren. Fünf Jahre später begann sie, ihre Umwelt mit (damals noch unleserlichen) Büchern zu überschwemmen. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: während ihrer Schulzeit in Augsburg oder auf ihren zahlreichen Auslandsreisen. Die Eindrücke und Erfahrungen, die sie auf diesen Reisen sammelte, fließen in ihre Romane ein. Heute lebt die junge Autorin, die inzwischen auch ein Medizinstudium abgeschlossen hat, im Nordosten Deutschlands. Für ihren Roman ›Der Märchenerzähler‹ wurde sie 2011 mit der Bad Segeberger Feder ausgezeichnet.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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