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Das Adoptivzimmer [Gebundene Ausgabe]

Antonia Michaelis , Birgit Brandt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 6,95  

Kurzbeschreibung

Januar 2004
Der Waisenjunge Achim ist gerade erst aus dem Kinderheim zu Ines und Paul gezogen, da entdeckt er hinter einer seltsamen Tür ein Zimmer, das wie er selbst vom Haus nur geduldet zu sein scheint, ohne richtig dazuzugehören: ein Adoptivzimmer! Es ist Teil einer anderen Welt, die von dem mächtigen und bösen Namenlosen beherrscht wird. Als Achim einen Jungen trifft, der dort gefangen gehalten wird, beschließt er, ihm zu helfen. Es beginnt ein Abenteuer voller Gefahren, doch Achim findet auf seinem Weg auch neue Freunde ...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785549776
  • ISBN-13: 978-3785549773
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 310.868 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Spätestens seit Alice im Wunderland von Lewis Carrol oder Die unendliche Geschichte von Michael Ende weiß jedes Kind, dass sich hinter Spiegeln, Wasserfällen, Büchern, Türen und anderen (un-)durchdringlichen Dingen gerade für Heranwachsende neue, fantastische Welten verbergen können. Im neuen Roman Das Adoptivzimmer von Antonia Michaelis ist es eine Tür, die dem elfjährigen Icherzähler und Waisen Achim ein neues Universum eröffnet. In einem rätselhaften Haus am Meer nämlich gibt es einen verborgenen Raum, der unter Wasser zu liegen scheint. Hier auf dem Bett sitzt Achims Doppelgänger, der ihn mitnimmt in ein fremdes Reich, in dem es ein Labyrinth aus Fliesen, den Palast des Namenlosen, einen zu befreienden Bruder zu sehen und -- vor allem -- gewaltige Abenteuer zu bestehen gibt.

"Wenn dies eine Geschichte wäre, die ich erfunden hätte, würde ich sie sowieso ganz anders erzählen", behauptet Achim in Michaelis' Das Adoptivzimmer einmal dreist. Dabei ist eines sicher: Genauso spannend und eindringlich, wie die Autorin den Icherzähler seine“ Geschichte erzählen lässt, muss man sie erzählen lassen. Das ist ja das Tolle an fantastischer Kinder- und Jugendliteratur: Wenn sie uns Lesern glaubwürdig erscheint, dann ist sie hundertprozentig wahr. --Isa Gerck

Über den Autor

Antonia Michaelis wurde 1979 in Kiel geboren. Fünf Jahre später begann sie, ihre Umwelt mit (damals noch unleserlichen) Büchern zu überschwemmen. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: während ihrer Schulzeit in Augsburg oder auf ihren zahlreichen Auslandsreisen. Die Eindrücke und Erfahrungen, die sie auf diesen Reisen sammelte, fließen in ihre Romane ein. Heute lebt die junge Autorin, die inzwischen auch ein Medizinstudium abgeschlossen hat, im Nordosten Deutschlands. Für ihren Roman ›Der Märchenerzähler‹ wurde sie 2011 mit der Bad Segeberger Feder ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achim im Wunderland des mächtigen Namenlosen 31. August 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Der 11-jährige Achim, Waisenjunge und gerade erst von einem netten Ehepaar aus dem Kinderheim geholt, entdeckt in einem geheimnisvollen Zimmer den scheinbar gleichaltrigen, in Wahrheit aber vor sieben Jahren tödlich verunglückten richtigen Sohn seiner neuen "Eltern". Der ist gefangen in diesem Raum und kann nur durch Achim befreit werden. Dazu muss Achim durch die zahlreichen dort hängenden Bilder ins Reich des Namenlosen, einmal gewaltiger Adler, dann wieder furchterregender Löwe, eindringen. Viele in Käfigen eingesperrte Vögel singen ihm von seinen Aufgaben, von zu lösenden Rätseln, einem Schlüssel, den er finden soll, und einem verborgenen Papiermesser mit erstaunlichen Fähigkeiten, dessen Bedeutung er ergründen soll. Viele Abenteuer und gefährliche Auseinandersetzungen im Palast des Namenlosen, gebaut aus weißer Sehnsucht und schwarzer Trauer, verleihen der poesievollen, packenden Geschichte die für Kinder nötige Spannung.
Die Erzählkunst der Autorin sowie die liebevollen Illustrationen von Birgit Brandt machen dieses Buch zu einem Kleinod der fantastischen Kinderliteratur.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön zu lesen für Kinder und Erwachsene 8. Februar 2006
Von Franziska
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr sensibel, einfühlsam und sehr bewegend erzählt Antonia Michaelis die Geschichte des Adoptivjungen Achim. Selten hat mich ein Buch so berührt. Das Thema Tod/Verlust eines geliebten Menschen und das damit verbundene notwendige Abschiednehmen wird Kindern in fantasievollen Bildern nahegebracht. Ebenso, dass ein Neubeginn durch Mut, Hoffnung und Liebe möglich ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Gefühl 27. Dezember 2005
Von Vielleser
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr einfühlsam wird hier auf das Problem eines Adoptivkindes eingegangen, sich einzuleben und die neuen Eltern zu verstehen..
Die aber haben vor Jahren einen Jungen verloren und können sich von der Trauer nicht lösen. Und so kommt es, das Achim, das Adoptivkind, eine phantastische und magische Aufgabe erfüllen muß.Zum glücklichen Ende kommt das verlorene Kind frei und die Eltern wenden sich nun dem Adoptivkind zu, haben die Trauer abgelegt und somit das eigene Kind gehen lassen..
Sehr schön, auch für Erwachsene!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar fantasievolles Kinderbuch 11. März 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Waisenjunge Achim wird von einem lieben und immer noch junggebliebenen Ehepaar adoptiert, die vor Jahren ihren Sohn Arnim durch einen Autounfall verloren haben. Achim gefällt es gut bei seinen neuen Eltern, nur etwas ist komisch, da ist diese Tür, wo eigentlich keine sein kann ...
Achim öffnet die Tür und macht sich auf eine Reise, um Arnim zu retten, damit er endlich ein Vogel werden und in den Süden ziehen kann, denn der Namenlose hält ihn im Haus seiner Eltern gefangen, obwohl er schon tot ist und keinen Kontakt mehr mit ihnen aufnehmen kann ...
Antonia Michaelis hat eine wunderbare Art zu schreiben die selbst mich als Erwachsene noch bezaubert hat. Das Adoptivzimmer ist ein Schmöcker, ein bisschen wie Astrid Lindgrens "Mio mein Mio", wunderschön zu lesen und tiefgehend.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezaubernd- geht unter die Haut 4. Dezember 2006
Von Bonsai
Format:Taschenbuch
Achim ist ein Waisenkind, der nur das Waisenhaus kennt.

Seine große Sehnsucht nach einer Familie erfüllt sich, aber er leidet unter großen Ängsten, dass er auf Grund seines "Asthmas" "zurückgegeben wird.

Im "neuen " Haus seiner Familie entdeckt er ein "Adoptivzimmer", in dem das leibliche (verunglückte) Kind Armin seiner Adoptiveltern leidet, weil diese ihre Trauer nicht abschließen und ihn somit "feigeben" können.

Die Erzählstränge "Achim und seine Ängste" und "Arnim darf nicht gehen" sind eng miteinander verwoben,

das qualvolle "Gehenlassen" der sympathischen Eltern nehmen den Leser gefangen.

Meine Kinder/Schüler eines 4.Schuljahres haben sich auf diese Geschichte, die in einem nachahmenswerten Sprachstil geschrieben wurde, eingelassen.

Wundervoll!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zart, spannend und mit tollen Bildern! 24. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist auch für Erwachsene wirklich bezaubernd. Die Autorin erzählt eine Phantasie-Geschichte, die mich an "Mio, mein Mio" erinnert (und wohl auch entlehnt ist, was aber nichts macht) und verknüpft diese mit der Geschichte eines Adoptivkindes. Dessen Ängste und die Trauer seiner Adoptiveltern um deren verstorbenen Sohn sowie deren Nicht-Loslassen-Können werden in der Phantasie-Geschichte in zarte Bilder umgesetzt und der Junge schafft es dann, den Geist des toten Sohnes zu befreien, so dass die Trauer endet und der Geist fortfliegen kann. Alles in allem ein gelungenes Buch!
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5.0 von 5 Sternen Bewegende Geschichte vom Leben nach dem Tod 9. Februar 2013
Format:Taschenbuch
Nach dem Tod seiner Eltern lebt Achim im Kinderheim und wird eines Tages wider erwarten von Paul und Ines Ribbek, einem netten, kinderlosen Ehepaar in Pflege genommen. In dessen Haus gibt es ein Zimmer, das nur Achim betreten kann; das sogenannte Adoptivzimmer: ein Zimmer (gebaut aus den Gefühlen der Bewohner), welches das Haus adoptiert hat und jederzeit wieder hergeben kann. In diesem Zimmer wohnt der verstorbene Sohn der Ribbeks: Arnim. Leider kann er das Zimmer nicht verlassen; er ist in gewisser Weise gefangen - weil die Eltern ihn nicht loslassen können. Achim hilft seinem "Bruder", frei zu werden und endlich weiter ziehen zu können - ein aufregendes Abenteuer im Reich des Namenlosen...

Wunderbar berührend und einfühlsam schildert Antonia Michaelis die Geschichte zweier Jungen. Eine Geschichte, wo Leben und Tod, Trauer und Freude dicht beieinander stehen. Die Autorin lässt Unsichtbares Sichtbar erscheinen! Der Trennungsschmerz, das nicht-loslassen-können wird sichtbar durch dieses Adoptivzimmer und die geheime Welt der Verstorbenen. In Michaelis Fantasie sind die Toten freie, bunte Vögel, doch manchmal auch Gefangene; gefangen durch die Trauer der Hinterbliebenen.

Einfallsreich und wunderschön erzählt Antonia Michaelis ein aufregendes Abenteuer und lässt dabei sehr deutlich hinter Achims Ängste und Gedanken blicken. In ihrer anschaulichen, ansprechenden Erzählweise wird dieser kurzweilige Roman zum Lieblingsstück für Kinder und Erwachsene.
Vielen Dank für diese anrührende Geschichte zu diesem empfindlichen Thema.
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