Es war Februar 2005 als ich das erste mal auf
Rainald Grebe traf. Ich hatte Karten für sein
~Abschiedskonzert~ im Kabarett die Wühlmäuse
in Berlin und sollte es nicht bereuen.
Es ging also los und schnell wurde klar das es
was völlig anderes war, als das was ich mir
unter Kabarett bis hierhin vorgestellt hatte.
Es war ein Mann in einem hellbraunen Anzug der
am Klavier saß und mich schon allein vom
Klavierspielen und seiner Stimme (er könnte auch
gut und gerne als ernstzunehmender Sänger Karriere
machen)sofort in den Bann zog. Aber seine wortge-
wandte Art, seine Mimik, Gestik und die intelli-
genten zynischen aber auch sozialkritischen Texte
machten den Unterschied zu anderen Künstlern.
Diese einmalige Machart, mal laut, mal leise, mal
lustig, mal traurig und das alles in einem. Er ver-
steht es einfach von einem Moment auf den nächsten
ein lachendes bzw. weinendes Auge zu erzeugen.
Danke! Rainald für diesen einmaligen Abend und für
diese CD die mich nun für immer daran erinnern wird.
Die CD ist technisch und inhaltlich gut umgesetzt
und fängt die Atmosphäre super ein. (Obwohl ich mir
machmal wünsche einen DVD-Mitschnitt zu besitzen.)
Und das tollste ist die Tatsache das Rainald Grebe
bei der breiten Masse der Bevölkerung immer noch
relativ unbekannt ist, (wohl auch weil er es selber
so will.), eine Art Geheimtip und das ist auch gut so...
(Live/Wühlmäuse Berlin/CD)