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am 19. November 2001
Da ich mit dem Autor Marquez schon einige gute Erfahrungen gemacht habe und mir eine Freundin das Buch empfahl und gab, habe ich nicht gezögert es auszuprobieren. Vielleicht mag der Titel nicht allzu viel versprechend klingen, doch der Inhalt übertrifft ihn um einiges. Selten habe ich so ein spannendes Buch in meinen Händen gehalten. Einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr weglegen, sodass ich nur wenige Stunden las. Es ist eines der seltenen Bücher, die wirklich nicht voraus ahnen lassen, was als nächstes passiert. Besonders interessant ist das Thema, da es wirklich ein -man könnte sagen- autobiographisches Buch ist, denn bisher wusste ich nicht, dass Chile solche harten Zeiten erleben musste!
Wer also auf Abenteuer, Krimi, Geschichte, Südamerika u.ä. steht, sollte keinen Moment zögern, sich dieses Buch zu kaufen!!!!
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am 23. März 2001
Das Buch gibt eine gute Beschreibung der politischen Situation Chiles in der Zeit der Herrschaft Pinochets. Es ist kein Buch im Stil der Romane von Garcia Marques, sondern die Niederschrift einer tatsächlich stattgefundenen Begebenheit zu der nicht nur viel Mut und Zivilcourage notwendig war, sondern auch eine große Liebe und Sehnsucht nach der Heimat und den Freunden von einst. Das Buch wird heute auch in Chile gelesen, vor allem von der jungen Generation, die viele Antworten auf viele offene Fragen über die Vergangenheit sucht.
Es ist besonders interessant für Menschen, die die genannten Schauplätze und Orte aus Gegenwart kennen. Heute ist Chile wieder ein demokratisches Land geworden und das tägliche Leben funktioniert normal und genauso wie bei uns in Europa.
Wer das Land und seine Menschen kennt, wird leicht eine Beziehung zu den geschilderten Begebenheiten aufbauen können. Das Buch erinnert an eine Zeit, die bei uns schon längst vergessen ist. Vielleicht wird der eine oder andere manche Dinge nach dieser Lektüre mit anderen Augen ansehen, oder auch sich an unsere eigene Geschichte in nicht allzu ferner Vergangenheit zurück erinnern.
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am 22. Mai 2008
"Die Abenteuer des Miguel Littin" ist genau wie "Abenteuer eines Schiffbrüchigen" ebenfalls zu den journalistischen Werken Márquez' zu zählen. Die ganze Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und zeichnet ein sehr klares Bild der Umstände in Chile unter Pinochet und geht gleichzeitig sehr detailiert auf die Situation der Exilchilenen ein.
Das Buch ist sehr bis zur letzten Seite spannender als jeder Krimi.
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Wenig verstört Diktaturen mehr als Öffentlichkeit. Denn es sind eben doch nicht die Bajonette allein, die für die Stabilität eines Regimes sorgen können. Es gilt, genug Lügen aufrecht zu erhalten, damit das Leben auch unter der Diktatur seinen gewohnten Gang gehen kann. Will man also etwas tun gegen eine Diktatur, dann sorgt man für Öffentlichkeit in Bezug auf deren Untaten. Viele Iraner haben das vor kurzem über das Internet getan. Vielleicht noch wirkungsvoller ist aber ein Beispiel aus der Mitte der 80er Jahre.

1985 reiste der zwangsexilierte Regisseur Miguel Littin für sechs Wochen in sein Heimatland Chile, um dort einen Film über das Leben unter der Diktatur von Pinochet zu machen. 1986 erschien der Film in einer zweistündigen Kinoversion und einer vierstündigen Fernsehversion. Und als 1988 Pinochet eine erste Niederlage in einer Volksabstimmung erlitt, dann 1989 abgewählt wurde, ließ sich trotz erfolgten Vorbereitungen ein zweiter Putsch nicht mehr realisieren. "Protokoll über Chile" mag nicht der alleinige Grund gewesen sein, aber vielleicht ein kleiner Baustein von vielen.

Aber jenseits des Films ist das Unternehmen der Dreharbeiten an sich schon ein besonderer Akt des Widerstands. Littin hat den General brüskiert, gezeigt, dass die Macht der Diktatur Grenzen hat. Gabriel Garcia Marquez erzählt deshalb in diesem Buch die Geschichte der Dreharbeiten, der konspirativen Organisation von drei Filmteams, der Veränderung von Aussehen und Persönlichkeit des Regisseurs und schließlich der Dreharbeiten unter den Bedingungen des Überwachungsstaates. Das alles wird aus der Perspektive von Littin erzählt - auch wenn es Marquez ist, der diesem seinen üblichen, fließend lesbaren Schreibstil leiht. Das Buch geht auf ein wochenlanges Interview mit dem Regisseur zurück.

Man lernt hier viel über den Widerstand gegen eine Diktatur, über die Art, wie man Sicherheitsorgane täuscht, wie Widerstand im Land funktioniert, aber auch, welche Fehler man sich in so einer Situation leisten kann. Letztendlich hat Littin auch eine ganze Menge Glück gehabt. Denn er ist eher ein Künstlertyp, der immer wieder zu spontanen Aktionen neigt und so sich und andere gefährdet. Weiterhin merkt man gut, wie sehr doch das Exil an ihm nagt. Wer selbst mit seiner Heimat stark verbunden ist, wird nachfühlen können, wenn man diese und die geliebten Menschen dort über mehr als ein Jahrzehnt nicht sehen kann.

Mag das alles auch als politisches Thema in die Vergangenheit gehören, das Buch erzählt etwas über die Art von Mut, die man sich auch heute noch angesichts noch immer existierender Diktaturen auf dieser Welt wünscht.
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am 19. Februar 2011
Dieser dokumentarische Roman ist mal etwas anderes, aber sofort nach ein paar Zeilen springt einem doch die bekannte Marquez-Schreibweise ins Auge.
Die wahre Geschichte ist wirklich spannend erzählt bzw. geschrieben und an einigen Stellen auch verträumt, wie man es vom Autor gewohnt ist.
Nebenbei erfährt man auch interessantes über Chile.
Wirklich zu empfehlen!
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am 16. Februar 2013
Durch das Buch erfährt man viele Hintergrundinfos zu Chile & Santiago. Es ist informativ & interessant, doch für meinen Geschmack nicht wirklich fesselnd.
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am 6. August 2014
Illegal in Chile
Gabriel Garcia Marquez

In unseren Breitengraden kaum vorstellbar wie das Leben unter einer Diktatur mit grossen Gefahren verbunden war. Sehr schön geschrieben.
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am 16. März 2011
Da ich demnächst auch nach Chile möchte, habe ich mir dieses Buch gekauft. Zum einen erzählt der Autor darin eine wirklich mitreißende, spannende Geschichte und zum anderen erfährt man viel über Chile und Santiago. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich nun nicht mehr in das Land des Pinochet-Regimes fahren muss.
Ich frage mich, ob dieser Stoff schon verfilmt wurde. Falls nicht: unbedingt nachholen!
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am 30. Juli 2007
Márquez mal ganz anders.
Ein wunderbares Buch.
Ein Muss für Menschen, die sich mit der Pinochet Diktatur beschäftigen wollen. Ein Muss für Filminteressierte und ein Muss für Literaturinteressierte.
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