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Das Abendkleid
 
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Das Abendkleid [Gebundene Ausgabe]

Alexandra Black
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
  • Verlag: Collection Rolf Heyne (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899102398
  • ISBN-13: 978-3899102390
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 24,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 821.441 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

ELEGANZ UND VERFÜHRUNG

Der große Auftritt im kleinen Schwarzen Sirene, Vamp, ätherische Fee, exotischer Vogel – des Nachts wird mit allen Fantasien gespielt. Wie in eine andere Haut schlüpft die Frau in das Abendkleid und damit jedes Mal in eine andere magische Figur, in eine andere Rolle. Das Spiel, das seit Jahrhunderten nach Einbruch der Dunkelheit gespielt wird, ist das Spiel mit Verheißungen und Verführungen. »Das Abendkleid« von Alexandra Black ist eine Reise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Abendmode, der nächtlichen Eleganz und Lebensweise: eine faszinierende, opulente Verführung ... für jede Frau – und jeden Mann.

- Opulenter Bildband - Inspirations- und Informationsquelle für alle Mode-Interessierte - Ein hochwertiges Geschenkbuch

DIE FOTOGRAFEN: Peter Lindbergh, Michel Comte, Karl Lagerfeld, Paolo Roversi, Richard Bailey, Horst P. Horst, Mario Testino, Richard Avedon, Patrick Demarchelier, David LaChapelle DIE MODEDESIGNER: Gianfranco Ferrè, Gianni Versace, Jean Paul Gaultier, Dolce & Gabbana, Karl Lagerfeld, Balenciaga,Vivienne Westwood, Christian Dior, Anna Molinari, Jeanne Lanvin, Miuccia Prada, Coco Chanel, Guy Laroche, Tom Ford, Nina Ricci, Pierre Balmain, Valentino, Wolfgang Joop, Alexander McQueen, Giorgio Armani, Roberto Cavalli, Emanuel Ungaro, Emilio Pucci, Thierry Mugler, Christian Lacroix, René Lezard, Hugo Boss, John Galliano, Yves Saint Laurent und viele mehr …

Über den Autor

ALEXANDRA BLACK entdeckte ihre Leidenschaft für die Mode, als sie vor über zehn Jahren in Tokio den berühmten Modedesigner Yohji Yamamoto interviewen konnte. Als Journalistin und Autorin arbeitet sie u.a. für »Elle« und »Vogue Living«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Schlichte Eleganz oder übermütige Farbenpracht, verspielte Üppigkeit oder extravaganter Luxus: In der Entwicklung des Abendkleides wurde kaum eine Variante nicht erprobt. Der opulente Bildband "Das Abendkleid" von Alexandra Black portraitiert ein Kleidungsstück, das ohnegleichen für Verführung und Verkleidung steht.

"Der faszinierende Zusammenklang von sittsamen und erotisierenden Elementen macht das Abendkleid seit Jahrhunderten zu einer der unwiderstehlichsten und wirksamsten "Waffen einer Frau"." Mit dem Anziehen des Abendkleides wird der Alltag abgelegt, die Trägerin schlüpft in eine andere Haut, Schönheit und Grazie entfalten sich in voller Pracht. Die Auswahl des richtigen Kleides fällt besonders schwer, soll es doch geschmackvoll sein und individuelle Vorzüge betonen, zum Anlass passen und dem Modestil entsprechen.

Die weibliche Abendmode wird im Wandel der Zeit dargestellt. "Seine pompöseste Hoch-Zeit erlebte das Abendkleid im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts, als man in Europa an den Königshöfen und in den Palästen des Adels zahllose Bankette und Bälle veranstaltete oder nächtelang Karten spielte. Die Frauen des Adels versuchten, sich an Schönheit zu übertreffen." Früher vor allem den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten, ist das Tragen von Abendkleidern heutzutage allen Frauen möglich.

Stets den gesellschaftlichen Zwängen und den Konventionen seiner Zeit unterlegen, hat das Abendkleid immer eine herausragende Stellung eingenommen. Erst im 20. Jahrhundert lockerte sich die Kleideretikette. Modedesigner nutzen die neuen Freiheiten voll aus, und die Modewelt wird von einer bisher nicht gekannten Vielfältigkeit und Farbenfülle erfasst.

Die Abbildungen in "Das Abendkleid" spiegeln vor allem diese aktuelle Vielfältigkeit wieder. Ästhetische Bilder führen durch die Schöpfungsgeschichte der Gewänder. Die kunstvoll arrangierten Fotografien stammen von berühmten Modefotografen wie Peter Lindbergh oder Karl Lagerfeld, von führenden Modehäusern, Museen und Sammlern zur Verfügung gestellt. Anmutig und spektakulär, romantisch und sinnlich wird ein Kleid zum Kunstobjekt. In Farbaufnahmen und Schwarzweiß-Bildern lebt die Faszination von femininer Grazie. Mit jeder Fotografie schafft der Fotograf eine eigene Interpretation der Abendmode. Die Abbildungen regen zum Träumen an, wecken den Wunsch, die Nacht auf rauschenden Bällen zu verbringen.

Die Fotografien zeigen vor allem die Abendkleider der zeitgenössischen Designer. Ergänzt werden die Aufnahmen durch zahlreiche Skizzen phantasievoller Entwürfe der Createure. Auf über 300 Seiten werden Modelle bedeutender Designer dargeboten. Vertreten sind Modeschöpfer wie Vivienne Westwood, Karl Lagerfeld, Tom Ford, Christian Dior oder Yves Saint Laurent.

Von "Flapper-Chic", "Sexy Glamour", 2Feminin-Style" über "Free Style" und "Glamour der Postmoderne" führen die Kapitel durch die Strömungen der modischen Zeitgeschichte. Mal inspirieren historische Vorbilder die Designer, mal gibt es revolutionäre Neuerungen. In schlichter Eleganz verpacken Frauen wie Coco Chanel und Elsa Schiaparelli ihre Versionen von Weiblichkeit in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Dann lebt der Prunk des 18. Jahrhunderts wieder auf.

Mit fundiertem Wissen vermittelt die Autorin die historische Entstehung aufkommender Modeerscheinungen, neuer Stoffe und innovativer Techniken. Die detaillierten Textpassagen, aus dem Englischen von Renate Weinberger übersetzt, tauchen tief in die Entwicklung der Modewelt ein. Es werden aber auch viele Kleider und Stile beschrieben, die nicht abgebildet werden. "Das Abendkleid2 ermuntert dazu, die eigene Garderobe aufzupeppen und mal wieder etwas Ausgefallenes anzuziehen. Leider können nicht alle Topdesigner sein, aber sie inspirieren uns für die nächste Gelegenheit.

Durch das ausführliche Register im Anhang lassen sich Namen und Stile leicht auffinden. Der vollständige Bildnachweis listet jede abgedruckte Fotografie mit Fotograf und Agentur auf. Eine Übersicht mit weiterführender Literatur lädt zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema Mode ein.

Alexandra Black hat mit diesem Werk die fundierte Chronik eines Kleidungsstücks durch die Kulturen und Epochen geschaffen. "Das Abendkleid" versammelt die herausragende Haut-Couture der Modefotografie in einem Bildband! Dieses Buch gehört zu denen, die man sich gönnen sollte, um sich immer mal wieder etwas Schönes ansehen zu können! Und für alle, die mit Mode zu tun haben, gehört "Das Abendkleid" sowieso als Standardwerk ins Regal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Über die Frage in der Kopfzeile kann man Stunden, Monate und Jahre nachdenken, ohne wirklich eine abschließende Antwort darauf zu finden. Sonderbar, nicht wahr?

Alexandra Black befasst sich in ihrem wunderschönen Buch mit Abendkleidern, die schon immer die sexuellen Reize einer Frau hervorheben sollten.

Dabei war das Abendkleid sowohl in erotischer als auch sozialer Hinsicht stets ein Statussymbol.

Black geht in ihrer Einführung auf die Abendkleider unterschiedlicher historischer Epochen ein. So liest man , dass 1523 die Nichte des Dogen von Venedig in einem Kleid aus schwerem Goldstoff auf einem Ball erschien und man heute noch in London ein besticktes Seidenkleid aus der Zeit um 1740 bestaunen kann, in das 4,5 kg Silberfäden verarbeitet worden sind.

Die Damen des Adels investierten unglaubliche Summen in ihre Ballkleider. Berichtet wird von sagenhaften Bällen, die in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Die Autorin lässt den englischen Philosophen Francis Bacon ( Zeitgenosse Elisabeths I ) dabei zu Wort kommen, der bei seiner charmanten Empfehlung seine Geldkatze ganz gewiss im Auge hatte:" Weiß, rötliche Töne, Meergrün wirken am besten im Kerzenlicht... und dazu Pailletten , die wenig kosten, aber höchst wirkungsvoll sind."

Die prachtvollen Abendkleider Marie Antoinettes werden thematisiert und es wird die Mode von 1800-1850 nicht grundlos erwähnt. Mitfühlend liest man von der vom Fischbein gestützten eng anliegenden Korsage und dererlei Quälendem mehr. Männer , die diese Mode entwarfen, braten seither in der Hölle auf kleiner Flamme. Strafe muss sein!

Ein Kapitel des Buches ist dem so genannten " Flapper-Chic" gewidmet, wobei " Flapper" die Bezeichnung für ein lebenslustiges, androgynes Mädchen aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ist.

Neue , industriell gefertigte Stoffe, wie etwa Kunstseide sorgten für moderate Preise. Kniekurze , taillenlose Hänger, das " Charlestonkleid" war der letzte Schrei. Durch neue Tänze wurde Bewegungsfreiheit erforderlich, die sich im Schnitt der Kleider niederschlug. Das Dekolletee wurde verdrängt durch den neuen Blickfang: schlanke, wohlgeformte Beine. Große Modemacher jener Tage , wie Coco Chanel und Jean Patou werden vorgestellt. Ihre Innovationen sind Gegenstand von Betrachtungen.

Der " Sexy Glamour" der 30er Jahre ist ein weiteres Thema und hier speziell der entblößte Rücken. Cape, Stola und Bolero vollendeten damals das rückenfreie Abendkleid zu einem harmonischen Ensemble. Elsa Schiaparelli war die Könnerin ihres Fachs, sie soll übrigens das Drapieren, wie keine andere beherrscht haben.

In den 40er und 50er Jahren folgte der " Feminin-Style" . Jetzt stand plötzlich die Taille im Mittelpunkt des Interesses. Diese neue weiche Linie wurde vor allem von Dior präsentiert.

Der " Free- Style" der 60er und 70er Jahre setzte die Grenze zwischen Tages- und Abendmode weitgehend außer Kraft. Yves Saint Laurent , Pierre Cardin, Givenchy und Courreges sind die Namen der Epoche, in der die Körperformen von Frauen deutlicher nach außen gebracht werden.

Last but not least wird an den " Glamour der Postmodernen " erinnert und auf vielen Seiten des vorliegenden Buches eine Fülle schöner Frauen in schönen Abendkleidern gezeigt.

Besonders apart ist ein schwarzes Abendkleid von Guy Laroche mit einem Rückenausschnitt bis zum Steißbein ( da fallen den Herren der Schöpfung die Augen raus!) und aktuelle Kreationen des Hauses Rabanne , ganz ungemein verführerische Aluminiumjerseykleider, die weitaus mehr zeigen als verdecken,( bedauerlich für kurzsichtige Jungs, die ihre Brille zuhause vergessen haben).

Das schmale umwerfend elegante Cocktailkleid aus dem Hause Chanel können noch Ihre Urenkelinnen tragen. Es ist zeitlos und insofern eine kluge Investition. Sir Bacon hätte gewiss sofort sein O.K. dazu gegeben.

Ganz bezaubernd ist ein Kleid von Alexander Mc Queen aus den 70er Jahren, der den historischen Landsknechtstil in ein flippiges Disco-Outfit verwandelt hat, das ungemein frech, sexy und lebsenslustig daherkommt. Farblich fantastisch!

Wer das Schöne liebt, wird Freude an diesem Buch und dessen Inhalt haben!

Empfehlenswert!
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