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Das 1. Evangelium nach Matthäus
 
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Das 1. Evangelium nach Matthäus

Enrique Irazoqui , Susanna Pasolini , Pier Paolo Pasolini    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,68 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Enrique Irazoqui, Susanna Pasolini, Margherita Caruso
  • Regisseur(e): Pier Paolo Pasolini
  • Komponist: Luis Enrique Bacalov, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Prokofjew, Anton Webern
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 2. November 2004
  • Produktionsjahr: 1964
  • Spieldauer: 131 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000641MWA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.362 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Um die Zeitenwende wird in Palästina dem Juden Joseph im Traum eine Botschaft vermittelt: Seine Partnerin Maria wird, von Gott bewirkt, den Erlöser Jesus gebären. Als das eintritt, muss das Kind vor König Herodes gerettet werden, der einen prophezeiten jüdischen Herrscher fürchtet. Erwachsen geworden sucht Jesus den Endzeit-Prediger Johannes auf, der ihn neben anderen im Fluss Jordan tauft. Nach einem Rückzug in die Wüste tritt er dann mit Schülern als Heiler und Verkünder der Gottesherrschaft auf.

Produktbeschreibungen

Pier Paolo Pasolini drehte sein mehrfach preisgekröntes und kontroverses Meisterwerk über Wirken, Tod und Wiederauferstehung Jesu nach dem Evangelium des Matthäus mit erlesenen Bildern und ausdrucksstarken Laienschauspielern. Die Filmaufnahmen entstanden an Schauplätzen, die Mel Gibson 40 Jahre später für seinen ebenso gewagten Jesus-Film wählte. Abseits sentimentaler Klischees betont Pasolini die sozialen Aspekte der Botschaft Jesu und entwirft ein spirituelles Drama mit hohem Realitätsbezug, in dessen Zentrum die Figur und Lehren Jesu stehen: Christus nicht als milder oder leidender Heiland, sondern als leidenschaftlich Bekämpfer des Unrechts, das die Menschen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pasolinis filmische Darstellung des Lebens und Wirkens Jesu Christi stellt in gewisser Weise eine Quadratur des Kreises dar. Einerseits hält er sich streng an die biblische Vorlage und andererseits hat er dem Film in all seinen Momenten eine unverkennbar persönliche, im besten Sinne des Wortes unorthodoxe sowie subtil kritische Note verliehen. Sein "Jesus-Film" handelt von göttlichen Dingen und ist doch zugleich überaus irdisch. Nüchtern und wirklichkeitsnah wird uns Jesus als ein Mensch gezeigt, dessen wesentliches Ansinnen es gewesen ist, seine Mitmenschen wachzurütteln und die Welt mit deren Hilfe in seinem Sinne zum Guten zu verändern. Pasolinis Matthäus-Evangelium ist ein herausragendes Meisterwerk, das zu ignorieren sich weder ein Christ noch ein Nichtchrist, der sich "Cineast" nennt, erlauben kann.
Dabei ist die ganz besondere Ironie der (Film-)Geschichte, dass der mit Abstand beste "Jesus-Film", den es gibt, mitnichten von einem frommen Christen stammt, sondern von einem homosexuellen, kommunistisch eingestellten Atheisten!
(Dessen ungeachtet ist der Vatikan von diesem Film sehr angetan gewesen.)
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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
... oder eine moderene Interpretation der Figur Jesus erhofft, sollte von diesem Film die Finger lassen. Das ganze Werk hat nichts von der gewohnten Manier mit monumentalen Szenen, teils laut und reißerisch adapiert. Begonnen beim Schwarz- Weiß- Film ist dieses Werk eine einzige Reduktion. Die Inszenierung wirkt wie eine Aufführung im Schultheater oder ein Kammerspiel. Pasolini kommt ohne aufwändig gefertigte Nachbauten als Kulissen aus. Massenszenen und orientalische Bazaratmosphäre bleiben außen vor. Die Schauspieler agieren unaufgeregt, ohne Pathos und zollen somit ihren Tribut an die allgegenwärtige Tristesse, die das äußere Erscheinungsbild dieses Filmes bestimmt.

Einerseits macht diese Art der Verfilmung das ganze eindringlich und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Wesentliche, gleichsam den Kern des Stoffes. Dieser Vorteil zeigt sich besonders bei der Kreuzigung. Ohne viel Blut, lautes Geschreie und Nahaufnahmen von Nägeln, die sich durch Arme bohren, überträgt sich die Schauerlichkeit der Ereignisse aus dem Gesicht der Maria. Dass Jesus so leise leidet und stirbt ist eine einzige Anklage an seine Richter und Henker.

Andererseits sorgt der Minimalismus über die gesamte Strecke des Werkes hinweg ermüdend auf den Betrachter. Aufwühlend wirkt hingegen die Musik. Ein stiller Film, ungewöhnlich inszeniert aber in seiner Aussage unfehlbar.

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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. M.
Die meisten Film-Experten sehen in diesem jetzt neu als DVD aufgelegten Klassiker immer noch den besten Kinofilm über Leben und Werk Jesu - und das, obwohl der Italiener Pier Paolo Pasolini, Urheber obszöner und blasphemischer Machwerke, sich nicht gerade als Regisseur für eine wortgetreue Bibel-Verfilmung empfahl. Eher war etwas in der Art zu erwarten, wie es später Martin Scorsese mit seinem spekulativen Streifen "Die letzte Versuchung Christi" ablieferte. Doch offenbar konnte der kommunistische Kultregisseur auch anders. Sein einfaches Rezept: das Matthäus-Evangelium als Drehbuch.

Der Anfang ist Schweigen, entsetztes Schweigen. Wie kann Maria schwanger sein, obwohl sie doch von keinem Manne wusste? Es sind Gesten, die den Film bestimmen, nicht Dialoge. Die wiederum entstammen allesamt der Bibel. Braucht man mehr für einen authentischen Jesus-Film?

Der erste Auftritt des Galiläers am Jordan: eine Offenbarung, auch filmisch. Johannes der Täufer - ohne Rauschebart - sieht aus wie ein Bauarbeiter oder Kranführer unserer Tage. Immer wieder wirkt diese eigentümliche Stärke des Films: Er zeigt Menschen mit Gesichtern von heute, unmaskiert. Es ist gespenstisch: ein Lahmer, ein Aussätziger - plötzlich ist er einer von uns, keine Figur mehr in einem seelenlosen Sandalenfilm. So kommt die Botschaft des Gottessohnes uns besonders nahe. Die Kulissen: eher schlicht und ohne die Erhabenheit von Hollywoods Monumentalepen. Erhaben ist hier nur einer: der König der Könige. Unterstrichen wird das meditativ-kontemplative Gepräge des spröde-spartanischen Schwarzweißfilms durch die Musik: Der experimentelle Mix aus Kirchenchorälen, Orchestermusik und Gospelgesang war 1967 für den Oscar nominiert.

»Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«, steht in Matthäus, Kapitel 21. Fast scheint es so, als habe Gott diesen Satz verbildlichen, versinnbildlichen wollen: indem er ausgerechnet einen "Heiden und Sünder" dazu bestimmte, diesen faszinierenden Film über seinen Gesalbten zu schaffen. Eines jedenfalls ist klar: Der Verdacht, der für provokante und tendenziöse Skandalfilme berüchtigte und 1975, nach dem Dreh der obszönen "120 Tage von Sodom", unter bis heute nicht ganz geklärten Umständen (verhaftet wurde ein Strichjunge) ermordete Regisseur würde Jesus zum Sozialreformer degradieren oder zum Hippie herabwürdigen, bestätigt sich nicht: Pasolini zeigt Jesus als unerschütterlichen Menschensohn, einen, der immer die Menschen um sich herum im Blick hat. Die göttliche Natur und Autorität des Messias bleibt dabei unangetastet. Und das macht Pasolinis (übrigens Papst Johannes XXIII. gewidmetes) Werk - mag er tausendmal Atheist gewesen sein - zu einem filmhistorischen Ereignis, noch heute so lebendig und aktuell wie die Stimme des berühmten Rufers in der Wüste.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Geschmackssache
Diese Verfilmung war für mich eigentlich recht enttäuschend. Die erste Bibelverfilmung, der ich trotz Wollen, nicht gebannt folgen konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Meggi veröffentlicht
Gemischte Gefühle
Es kommt drauf an, aus welchem Blickwinkel man diesen Film bewerten möchte...
Vom Künstlerischen her ist es sicher ein Meisterwerk durch die speziellen Stilmittel,... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Schneider veröffentlicht
Mühsamer Kopierschutz
Inhaltlich habe ich natürlich nichts an Pasolinis Meisterwerk auszusetzen.

Allen, die die DVD auf einem Laptop anschauen wollen, sei gesagt, dass Arthaus diese DVD... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Karl Philipp veröffentlicht
enttäuschend
Tja, ich hätte wohl die vorangegangenen Rezensionen besser lesen sollen. Denn Johann Weber hat es vor mir ja schon angekündigt, dass dieser Film etwas anders ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von Schlumpf
Pasolini: 5 Sterne!
Gibt es einen schlechten Pasolini-Film? Nein! Jeder ist ein Meisterwerk! Dieser hier verdient aber sein ganz besonderes Augenmerk, denn die Thematik ist nicht gerade typisch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2008 von Tommy
Endlich!
Endlich ist er da. Zwar seit einiger Zeit schon, doch ich muß meiner Freude und meinem Dank auch Ausdruck verleihen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von Lachmann, Siegfried
Pasolinis Meisterwerk!
Ich war sehr neugierig und auch ein wenig skeptisch , nach all dem was ich über Pasolinis filmerischen Ansatz zum Matthäus-Evangelium gehört hatte: Laiendarsteller,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Kallikles
Beste Verfilmung - unerreicht und großartig in seiner...
Die Beste Verfilmung der Figur Jesus Christus. Ohne Pomp und großes Geschrei - nur mit Laienschauspielern - großartiger und beeindruckender film der sich eng an die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2006 von Shorty Bad HOnnef
Die beste Verfilmung über das Leben Christi
Dieser Film ist der bisher beste hinsichtlich der Thematik. Scorseses "Die letzte Versuchung Christi" fand meines Erachtens hier seinen Nahrstoff. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2006 von Frank F.
Gehaltvoller als Passion Christ!
40 Jahre ist dieses Werk alt - aber zeitlos. Während Mel Gibson seine Herkunft in Passion Christ als Actionfilmer und -star nicht verbergen kann oder will? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2004 von S. Haas
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Das 1. Evangelium Matthäus 1 07.04.2012
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