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Das Ölschieferskelett Taschenbuch – 1999

30 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 414 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453158903
  • ISBN-13: 978-3453158900
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 342.017 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Messel

Lustlos stocherte Max Behringer mit seinem Spaten in dem lockeren Schiefer. Dann stützte er sich mit einem Seufzer auf den abgewetzten Holzstiel und blinzelte in die Sonne, deren letzte Strahlen gerade noch auf den Boden der Grube fielen. Der schwarze Schiefel schien das Licht wie ein Schwamm in sich aufzusaugen. Es wurde früh dunkel hier unten, und mit dem Licht verschwand auch die Wärme, sogar an einem heißen Sommertag wie diesem. Sobald sich Schatten über den Grubenboden senkte, kroch durch dicke Schichten feuchten Gesteins die Kälte empor.

Das Gelände lag wie ausgestorben. Kein Mensch, selbst dort hinten in der Nähe des schon im Schatten liegenden steilen Grubenrandes, wo die Belgier im Augenblick ihre Ausgrabungen durchführten, überall nur zersplitterter Schiefer und dreckige Plastikplanen. Ganz in der Nähe standen die verlassenen Gerätschaften der Geologen herum. Sie hatten hier in den letzten Wochen alles auf den Kopf gestellt, zahllose meterlange Bohrer in den Schieferboden getrieben und waren Max mit ihren Sonderwünschen und einem unsäglichen Kommandoton auf den Wecker gegangen. Das zurückgelassene Bohrgestänge sah in der kargen Umgebung der Grube aus wie eine zerschellte Weltraumsonde.

Seltsam, dachte Max, sonst wühlten diese Gastforschergruppen doch bei Wind und Wetter so lange in dem Schiefer herum, wie es nur irgendwie ging, bis es so dunkel geworden war, daß man nichts mehr erkennen konnte und sich mit dem Spaten womöglich in den eigenen Fuß hackte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. August 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Ein wissenschaftliche Fiktion die ganz ohne Ausserirdische, Weltraumstationen und Saurier auskommt und mitten in Deutschland spielt. Nicht nur dem Leser, der in seiner Kindheit den spannenden Zemann-Film "Reise in die Urzeit" gesehen hat, beginnt das Buch sofort zu fesseln. In der Grube Messel, eine der weltweit bedeutendsten Ausgrabungsstätten für Fossilien der Nach-Saurierzeit wird ein Skelett gefunden, das eigentlich nicht da sein duerfte. Der Entdecker versucht verzweifelt den Fund geheimzuhalten um die Seriösität der Wissenschaft zu bewahren. Das gelingt ihm auch unter großen persönlichen Opfern, bis er erkennt, wie er die Dinge wieder ins rechte Lot bekommen kann, denn fast zur gleichen Zeit brechen in Berlin einige Studenten auf, um eine geheimnisvolle Reise anzutreten...
Besonders unterhaltsam sind die Darstellungen der sehr verschieden schrägen Wissenschaftler, die vom erfolgreichen Wissenschaftsverwalter, der Probleme einfach ignoriert, bis zum verworrenen Studierstubenforscher reicht. Allesamt sind jedoch sehr interessante Menschen und nicht nur Klischees. Besonders gelacht habe ich bei der Szene, die den Einzug der Berliner FU Wissenschaftler zum Kolloquiumsvortrag und die anschliessende Diskussion beschreibt - das kommt mir doch erschreckend bekannt vor.
Alles in allem ein sehr unterhalsames Buch, das nebenbei auch paläonthologisches Wissen jenseits der Saurier vermittelt.
P.S: Zur Zeit gibt es bei der Post eine sehr schönen Mark-Marke, das die Grube Messel als Welt-Kulturerbe präsentiert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wurstsemmel am 4. August 2000
Format: Taschenbuch
Ich las dieses buch erst allein und war so begeistert, daß ich es meiner ganzen familie (mama 41, papa 42, bruder 12) vorgelesen habe. es ist eine abenteuerliche geschichte untermalt mit kleinen einblicken in die wissenschaft der archäologie und ist trotzdem so geschrieben, daß es selbst etwas größere kinder verstehen können. ich was begeistert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. November 1998
Format: Taschenbuch
Dieses Buch wird all jene begeistern, die sich als Kind voller Faszination den tschechoslowakischen Film "Reise in die Urzeit" angeschaut hatten. Auch in Kegels Buch machen sich einige junge Leute via einer slowakischen Höhle auf den Weg in längst vergangene Zeiten auf. Kegel hat sein Buch aber um viele Elemente eines modernen Abenteuer- und Kriminalromans bereichert. Denn das Wirken der Expedition im Eozän bleibt nicht ohne unangenehme Rückwirkungen auf die Gegenwart! Daneben liefert der Autor interessante Details der paläontologischen Forschung sowie eine satirische Sicht deutschen Wissenschaftsbetriebes.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frühlingslied TOP 1000 REZENSENT am 12. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ja, dieser Titel trifft meine Beurteilung dieses Buches am besten. Von der Idee war ich absolut begeistert. Der Wissenschaftler Helmut Axt findet bei Grabungen in Jahrmillionen alten Ablagerungen ein menschliches Skelett mit einer Armbanduhr und überkronten Zähnen und macht sich auf die Suche danach, was dahinter stecken könnte. Dabei trifft er auf denjenigen, der so enden wird: den Studenten Tobias - putzmunter und lebendig. Also weiß Axt, daß sein Tot noch bevorsteht und versucht, ihn zu verhindern. Und dafür muß er in die Vergangenheit reisen: die Erde vor Millionen Jahren.
Meine anfängliche Begeisterung wurde erstmal erheblich gedämpft, da das Buch irgendwie Anfangs nicht zu potte kommt. Irgendwie langweilig und lahm erzählt, absolut unsympathische und nervige Figuren und lächerliche Versuche, das ganze durch Umgangssprache aufzulockern. Vor allem ging es mir auf die Nerven, daß die Figuren ständig Stimmungsschwankungen unterlagen: Entweder total träge und fast schon phlegmatisch, oder vollkommen ausgeflippt und kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Ich war versucht, das Buch einfach wieder ins Regal zu stellen und verstauben zu lassen.
Zum Glück habe ich es nicht getan, denn ab der Mitte des Buches schlägt die ganze Story ins totale Gegenteil um. Die Spannung ist fast greifbar und hälten den Leser in Atem, so daß man am liebsten vorblättern möchte, um zu sehen, wie es denn nun ausgeht.
Die Schilderungen der urzeitlichen Welt sind so gelungen, daß es fast so scheint, als sähe man sich einen Film an und würde nicht einfach lesen. Immer wieder sind Überraschungen eingebaut und es treten Veränderungen ein, die man nie erwartet hätte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Mai 2000
Format: Taschenbuch
Wer sich für Naturwissenschaften und damit zusammenhängende Themen interessiert wird sicher Mühe haben das Buch wieder wegzulegen, ist es erst einmal angefangen. Jedoch auch der Nichtnaturwissenschaftler dürfte keine Schwierigkeiten haben dem Autor und seinen Ausführungen zu folgen. Kegel versteht es in einzigartiger Weise, sonst als trocken geltende Materien mit Leben zu erwecken. Ich freu mich schon auf das nächste Kegel-Buch.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. November 2001
Format: Taschenbuch
Ein Buch, das unterhaltsam und dennoch wissenschaftlich fundiert ist, gibt es äußerst selten. Doch genau das ist dem Autor auf fabelhafte Weise gelungen. Das Buch gibt einen wunderbaren Einblick in eine Zeit, lange bevor es den Menschen überhaupt gab und übermittelt einen für den Laien leicht verständlichen Einblick in die Geologie.
Das Ölschieferskelett ist übrigens das einzige belletristische Werk das in der Fachbereichsbibliothek Geologie der Universität Mainz zu finden ist.
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