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Darwins Irrtum. Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam
 
 

Darwins Irrtum. Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam (Gebundene Ausgabe)

von Hans-Joachim Zillmer (Autor)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Langen/Müller; Auflage: 8., überarb. u. erw. A. (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784430708
  • ISBN-13: 978-3784430706
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Impakt nennen die Erdwissenschaftler den Vorgang, wenn ein großer kosmischer Gesteinsbrocken mit übergroßer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt und auf der Oberfläche zerschellt.

Genau so geht es jedem, der Darwins Irrtum von Hans-Joachim Zillmer liest: Wie ein großer Meteorit fräßt sich das Weltbild des H.-J. Zillmer in die Gehirnwindungen und zerstört die bislang so logisch erklärte und begründete Welt eines Darwin und Lyell so nachhaltig und gründlich, daß man sich nach der Lektüre allen Ernstes fragt, wieso man all die Jahre diese naturwissenschaftlichen Erklärungen unserer Welt für bare Münze genommen hat.

In der Tat behauptet die aus dem vergangenen Jahrhundert stammende herrschende Lehre, daß sich die Arten, die auf unserem Planeten leben, sich über Äonen von Jahren entwickelt haben (Darwin) und daß sich die Oberfläche über Jahrmillionen Sandkorn um Sandkorn abgelagert und verformt hat (Lyell) bis zum heutigen Tag.

"Und es war nicht so!" schreit Zillmers Buch hinaus und er schenkt uns nicht nur harte, geowissenschaftliche Erklärungen für seine Thesen, sondern gleichzeitig auch ein wunderschönes Weltbild, auch wenn nur ein Bild von der Welt, wie sie einmal gewesen ist -- und das noch nicht einmal vor all zu langer Zeit.

Stellen Sie sich eine zerbrechliche Seifenblase vor, ein schillerndes Kolloid, wie es in einem nachtschwarzen Himmel umgeben von einem schützenden Wassermantel, aufrecht kreiselnd, etwas schneller als gewohnt, um sein Zentralgestirn rotiert, und Sie haben das Bild, das H.-J. Zillmer vorgeschwebt haben muß.

Denn er behauptet, daß die Erde noch vor kurzem so ausgesehen hat. Ein gleichmäßig kugelnder Planet, der keine Jahreszeiten kennt, dessen Landoberfläche sich zusammenhängend über einen Großteil des Erdballs erstreckt, in ein helles, bläuliches Licht getaucht. Seine Bewohner kennen weder Schnee und Eis, Sturm und Hagel, noch Nahrungsmittelmangel. Allerdings leben sie gefährlich -- riesige Saurier trampeln durch die Flora und Fauna und gelegentlich müssen Hominidengruppen sich sehr in Acht nehmen vor diesen Drachen. Unmöglich, trumpfen unsere Gehirnwindungen sofort auf, Steven Spielberg läßt grüßen.

Und doch war Zillmer in den USA im Paluxy River an archäologischen Ausgrabungen beteiligt, die genau das zutage förderten: Spuren von Menschen und Dinosauriern in derselben versteinerten Erdschicht. Quatsch, sagt sich da der Leser: Die Dinos sind seit 65 Millionen Jahren ausgestorben und den Menschen mit aufrechtem Gang gibt es erst seit 2 Millionen Jahren.

Genau da setzt Zillmer den Spitzhammer des Geologen an: Als Bauunternehmer und Betonspezialist betrachtet er den Grand Canyon oder den Ayers Rock mit völlig anderen Augen und sein Gedanke ist so ketzerisch, wie er ketzerischer gar nicht sein könnte: Was wäre, wenn die Zeiteinteilungen alle ein großer wissenschaftlicher Irrtum sind. Und siehe da -- die Geologen gestehen ein, daß sie sich auf die Biologen stützen und die wiederum stützen sich auf die Geologen, und so kommen leicht ein paar Milliönchen von Jahren zusammen.

Sollte Zillmer recht haben -- und er ist beileibe kein Hirngespinnst-Theoretiker wie ein von Däniken oder ein von Buttlar -- dann müssen wir die Entstehungsgeschichte der Erde bald umschreiben und zwar so, daß sie den Schöpfungsmythen der Bibel, der Hopi-Indianer oder Griechen mehr ähnelt als den Vorstellungen von Darwins Zeitgenossen. Das klingt zwar zunächst so, als würde die Kirche sich freuen können, aber Zillmer läßt noch genügend Spielraum für die Agnostiker, obwohl er mit Schöpfungsgedanken und Terraforming spielt.

Letztlich läuft Zillmers Weltmodell darauf hinaus, daß das letzte Mal vor ca. 8000 -- 10000 Jahren eine kosmische Katastrophe eine schon erheblich weit entwickelte Kultur zerstört. Ein Komet oder eine ganze Serie von Gesteinsbrocken treffen die Erdkugel. Im Aufschlagszentrum entstehen Millionen Grad Celsius -- Wasser und Gestein schmilzt. Feuer- und Flutwellen überziehen den Planeten und er schlingert und tönt wie eine angeschlagene Glocke. Die Wasserkugel des Himmels zerbricht und die Sintflut setzt ein -- Vulkane explodieren, der Himmel verdunkelt sich, ja für Stunden setzt sogar die Erdrotation aus -- in Asien werden die Mammuts schockgefroren und die letzten Großechsen gehen qualvoll zugrunde und deren Knochen versteinern innerhalb kürzester Zeit im zementartigen Sintflutschlick.

Eine phantastisches Erklärungsmodell und viel logischer, als alles, was uns die Schulwissenschaft bisher gegeben hat -- und an dem Tag, an dem der erste, versteinerte Mensch aus einer angeblich 65 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht herausgelöst wird, ab diesem Tag wird es keine Phantasie mehr sein. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

raum&zeit, Ausgabe 95/98

Die Evolutionstheorie gerät ins Wanken. Das Buch "Darwins Irrtum" wird für Aufsehen und Diskussion sorgen, das steht außer Frage. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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134 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Kollateralschaden der Meinungsfreiheit!, 10. Februar 2007
Von Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, stellt eine wirkliche Herausforderung dar. Der Ingenieur (!!) Hans Joachim Zillmer hat sich 1998 in seinem Buch "Darwins Irrtum - Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam" dazu berufen gefühlt zu zeigen, dass die Welt so wie wir sie kennen vor ca. 10.000 Jahren durch eine große Sintflut entstanden ist. Die Evolutionstheorie sei eine große Lüge der Wissenschaftslobby und die Wahrheit über die Entstehung der Welt findet sich im...Alten Testament!

Jeder Mensch, der seine fünf Sinne halbwegs beisammen hat, wird diesen Gedanken automatisch als Blödsinn abstempeln. Dennoch habe ich das Buch gelesen, um zu erfahren, wie diese sogenannten "young earth creationists" argumentieren. Das Ergebnis ist in seiner Ignoranz, Leichtgläubigkeit und Dummheit schlicht und einfach erschreckend.

Von jemanden, der Darwins Evolutionstheorie zu widerlegen versucht, könnte man erwarten, dass er zumindestens die zentrale Prämisse des Evolutionsprinzips verstanden hat. Doch schon hier blamiert sich Zillmer: "Eine Evolution und langsame zufällige Entwicklung des Menschen durch viele Zufälle und Mutationen über lange Zeitepochen hinweg, stellt sich unter diesem Blickwinkel als Märchen dar" (23). Dieser Satz ist sprachlich auf dem Niveau eines Zehnjährigen ("zufällige Entwicklung durch viele Zufälle") und inhaltlich einfach nur falsch. Jeder Siebtklässler weiß, dass Evolution nicht auf Zufällen, sondern auf einem Prozess der natürlichen Selektion beruht. Dieser Prozess arbeitet höchst zielgerichtet und hat nun gar nichts mit Zufällen zu tun.

Detailliert berichtet Zillmer von seiner Reise ins "Creation Evidence Museum" in den USA, der er seine Erkenntnisse zu verdanken hat. Die dort präsentierten Beweise (Fußabdrücke von Menschen und Dinosauriern direkt nebeneinander) wurden von seriösen Wissenschaftlern bereits mehrfach als plumpe Fälschungen entlarvt. Das hindert Zillmer nicht daran, auf jeder zweiten Seite zu schreiben: "Es kann sich unmöglich um Fälschungen handeln". Warum nicht? Nun, an diesem Punkt überschreitet die Darstellung die Grenze zur Realsatire. Hier Zillmers Begründung: "In diesem Fall kann es aufgrund des Zeitproblems auch keine Evolution gegeben haben. Für die Entwicklung der Arten war einfach zu wenig Zeit vorhanden! Diese Schluß ist logisch zwingend! Wenn es aber keine Evolution gegeben haben kann, stellt sich die Frage: Woher kommen alle hoch entwickelten Lebewesen? Es gibt nur eine Antwort: Sie wurden erschaffen, von wem auch immer" (67).

An anderer stelle "beweist" er, dass Gott die Erde erschaffen hat. Dazu zitierte er einfach zahlreiche Stellen aus der Genesis und schließt daraus: Die Evolutionstheorie muss falsch sein, da sie dem Alten Testament widerspricht (vgl. 150ff.). Angesichts solcher argumentativen Armut eines christlichen Fundamentalisten fehlen einem schlicht die Worte.

Aber wenn man denkt, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, setzt Zillmer noch einen drauf. In den Bildern 96-98 ist zu sehen, wie japanische Fischer 1977 den Kadaver eines Dinosauriers (!!) aus dem Meer angeln. Zillmer erdreistet sich, diese verschwommenen Bilder, die alles mögliche darstellen können, als weiteren Beweis für seinen Unfug heranzuziehen. Dieser sensationellen Fund ist leider nicht zu besichtigen, da die Fischer ihren Fang natürlich sofort wieder ins Meer geschmissen haben. Was man halt so mit Dinosaurierkadavern macht, wenn man mal einen findet.

Fazit: Inhaltlich ein Witz, sprachlich peinlich und ideologisch verbohrt. Um sein christliches Weltbild zu retten, ignoriert und fälscht Zillmer die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung der vergangenen 150 Jahren. Jeder sollte dieses Buch lesen, um zu sehen, wie armselig manche Menschen versuchen, wissenschaftliche Fakten zu verleugnen, um ihr Weltbild zu retten.
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47 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Erich von Dänicken goes Kreationismus, 27. Juli 2001
Ein wirres Buch. Sehr erstaunlich fand ich, daß der Autor die alte Dinosaurier/Menschenfußspuren-Geschichte wieder aufgewärmt hat. Das diese Auffassung nicht mehr zu halten ist, vertreten ja sogar kreationistische Autoren. Am Schluß sorgten noch ein paar Außerirdische für Star Trek Feeling. Naja ...
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29 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Nicht zu halten, 24. April 2001
Wer sich mit der Thematik der Paläontologie und auch der Gologie auch nur ein bisschen auseinandergesetzt hat wird bei der Lektüre dieses Buches erkennen, das die Thesen des Autors nicht haltbar sind. So z.B. kann über das Alter von Schichten auf der Erdoberfläche nichts gesagt werden, diese können durch Hebung, Faltung oder Erosion zustandekommen. Dies wiederum ist an der Schichtung zu erkennen. Hr. Zillmer hat sich mit den einfachsten Gegebenheiten der Geologie nicht vertraut gemacht. Als weiteres Beispiel sind die Fussabdrücke genannt. Diese "Story" ist schon lange wiederlegt, nähmlich als durch Erosion aus dem Menschlichen Fuß ein Theropodenfuß herauswitterte. Auch die Ausführungen zur Vogelevolution muss man verneinen.

An diesem Buch ist leider nichts haltbares zu finden.

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3.0 von 5 Sternen Man kann glauben was man will
Es spielt eigentlich keine Rolle, wem man glaubt. Ob man nun Dawin glaubt obwohl die überlieferte Geschichte der alten Völker schlecht zu passt, oder ob man Zillmer glaubt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von A. Schulz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen grosse irrtum...
Langsam wird es Zeit, über die Schadensbegrenzung nachzudenken, dass diese lächerliche Evolutionstheorie und dieser rassistische Darwinsismus von der Bildfläche verschwindet, wie... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von P. Kornel veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen man sollte es nicht einmal ignorieren
viel erschütternder als dass es einen menschen gibt, der sowas schreibt ist, dass es viele menschen gibt, die es LESEN. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Bluesman veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Die Landschaftsbilder waren schön.
Zwei Sterne verdient der Verfasser für die Bilder Nummer 80 bis 85. Für die Landschaft kann man sich begeistern, nur für den Text nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von H. Stroe veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Das Buch ist reiner Betrug!
Ein solches Buch müsste eigentlich aus dem Verkehr gezogen werden. Allfällige sich für die Evolution interessierende Menschen, die sich im Darwin-Jahr vielleicht ein interessantes... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von A. Mathys veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schlecht und gefährlich
Ich habe seit langer Zeit kein so schlechtes Buch gelesen. Ich habe Geographie studiert und mir stellen sich die Nackenhaare bei diesen absonderlichen Theorien auf. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Frodo veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen OMFG
Also peinlicher geht's ja kaum, hab das Buch von einer bekannten ausgeliehen. Und war hoch amüsiert, aber auch geschockt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Philipp Leito veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hervorragend und fundiert ! Definitiv nicht religiös motiviert !
Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden halbwegs an Menscheitsgeschichte interessierten Leser. Die unsachlichen und hasserfüllten Kommentare einiger Rezensenten, sind einfach nur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von Tino Helmig

1.0 von 5 Sternen Paläontologische Weltverschwörung ???
Eigentlich ist jedes Wort über dieses mittelalterliche Geschwafel zuviel.
"Mit der Wahrsagerei lässt sich viel Geld verdienen, wohl aber nicht mit der Wahrheit"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Matthias Kampfenkel

5.0 von 5 Sternen Zillmer, der unbequeme Zeitgenosse
Hervorragend geschriebenes Buch mit Fragen, die für unsere Wissenschaftler ziemlich unbequem werden könnten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2007 von M. Reins

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