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Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie
 
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Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie [Broschiert]

Michael J. Behe , Joachim Köhler
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 484 Seiten
  • Verlag: Resch-Verlag; Auflage: 1 (10. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935197543
  • ISBN-13: 978-3935197540
  • Originaltitel: Darwins Black Box
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.100 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael J. Behe
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1996 ist dieses Buch in den USA erstmals erschienen und hat eine weltweite Diskussion ausgelöst. 2007 ist es nun in deutscher Sprache verlegt, ergänzt durch ein Kapitel, das die wesentlichen Argumente aus diesen Diskussionen aufgenommen hat.

Der Autor ist Biochemiker. Die Erkenntnisse der Biochemie sind noch sehr jung, deshalb konnten Darwin und die Wissenschaftler bis in den Beginn der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Probleme, die sich in den Bausteinen lebender Organismen ergeben, nicht erkennen. Diese Erkenntnisse bringen allerdings wichtige Grundannahmen der Darwinschen Theorie ins Wanken, denn ein stufenweiser Aufbau komplexer Systeme ist nicht denkbar: Entweder es waren alle Teile von Anfang an da oder dieses System konnte nie existieren. Behe vergleicht dies mit einer Mausefalle, nur wenn sie komplett ist, kann sie ihre Funktion erfüllen.

Das Buch ist auch für den nicht naturwissenschaftlich Ausgebildeten gut verständlich geschrieben. Dort wo der Autor mehr ins Detail geht, kann der Leser Text überspringen ohne den Gesamtzusammenhang aus den Augen zu verlieren. Es führt so in die faszinierende Welt der kleinsten biologischen Bausteine ein. Unabhän-gig von der offenen Frage, wie Leben entstanden ist, wird durch dieses Buch auch dem Laien verständlich, wie wichtige Bausteine unseres Körpers funktionieren. Dabei vertritt der Autor nicht irgendwelche Hypothe-sen, sondern versucht dem Leser wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zu verdeutlichen, der dann selbst Rückschlüsse ziehen kann. Das sehr eloquent geschriebene Buch bringt somit nicht nur dem Fachmann neue Erkenntnisse, sondern jedem, der sich mit der Materie auseinandersetzen will.

Über den Autor

Prof. Michael J. Behe (Foto re.) ist seit 1985 Professor für Biochemie an der Lehigh-Universität. Er studierte ferner Chemie an der Drexel University in Philadelphia, wo er 1974 mit einem Bachelor of Science abschloss. 1978 promovierte er an der University of Pennsylvania in Biochemie mit einer Forschungsarbeit über Sichelzellenanämie. 1978 - 1982 arbeitete er an den National Institutes of Health über die Struktur der DNA. Von 1982 - 1985 war er Assistenzprofessor für Chemie am Queens College in New York City.

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72 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Exakt auf den Punkt, 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie (Broschiert)
Der Autor M.J. Behe diskutiert ein ungelöstes Problem der darwinschen Evolutionstheorie - die Entstehung komplexer (syn-)organisierter Systeme auf biochemischer Ebene. Er zieht den Schluss, dass eine Erklärung dieser Systeme im Sinne ungelenkter gradueller Evolutionsprozesse unplausibel ist, bzw. bis heute in biologisch realistischer Weise nicht existiert. Sein Kriterium der "irreduziblen Komplexität" stellt dabei gewissermaßen einen einfach testbaren Verbotssatz im Hinblick auf darwinsche bzw. graduelle Evolutionsprozesse dar. Es ist an sich keineswegs unwissenschaftlich, die Idee zu verfolgen, dass gewisse Dinge nicht durch reine Naturabläufe (wie etwa Evolutionsvorgänge) zustande kommen können. Aussagen darüber was die Natur kann oder nicht kann sind ein normaler Aspekt wissenschaftlicher Arbeit, welcher schon bei der Formulierung von Naturgesetzen beginnt.

Aber Behe stellt nicht einfach nur einen "Verbotssatz" für darwinsche Prozesse auf. Er macht auch ein Argument für Design, beruhend auf der Art und Komplexität der Organisation, wie sie etwa bei molekularen Maschinen gefunden wird. Irreduzible Komplexität ist nicht einfach nur ein Hindernis für Darwin, sie zeigt auch Qualitäten auf, die den Schluss auf einen intelligenten Ursprung nahelegen.

Es ist nicht Behes Verdienst grundsätzlich neue Argumente vorgebracht zu haben. Der Grundgedanke hinter IC beschäftigte schon Darwin und wurde in der einen oder anderen Form auch seither immer wieder diskutiert (vor allem in der Fachliteratur). Es ist Behes Verdienst auf diesem Gedanken ein konkretes und einfach testbares Konzept aufgebaut zu haben. Ausgerüstet mit dem biochemischen Wissen unserer Zeit zeigt er, dass bis heute kein zufriedenstellender umfassender Mechanismus der Evolution bekannt ist (auch das wird gelegentlich in der Fachliteratur eingeräumt). Das rollt auch die Frage nach Design auf, denn sie kann nicht in Darwins Sinne als beantwortet gelten.

In einem 2006 geschriebenen Zusatz geht Behe auf wissenschaftliche und philosophische Einwände gegen sein Konzept der irreduziblen Komplexität ein. In seinem neuen Buch "The Edge of Evolution" geht er einen Schritt weiter und zeigt mit Hilfe maßgeblicher experimenteller Befunde auf, dass nicht nur biologische Systeme die irreduzibel komplex sind, ein Problem für darwinscher Evolutionsprozesse darstellen. Der Atem ungelenkter Evolutionsprozesse scheint kurz.

Die Übersetzung von "Darwins Black Box" ist zu begrüßen. Nachdem im deutschen Sprachraum "Intelligent Design" oft kritisiert wurde, kann sich nun jeder selbst ein Bild machen, indem er ein wichtiges ID-Werk problemlos lesen kann. Bisher war abgesehen von Rammerstorfers "Nur eine Illusion? Biologie und Design" (Tectum, 2006) kein deutschsprachiges Buch zu bekommen, welches sich rein ID widmet. Nach und während all der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen/Debatten um ID macht "Darwins Black Box" mindestens eines klar: Die Frage nach der Herkunft der Lebewesen ist wissenschaftlich betrachtet immer noch offen und so manche festgesetzten Überzeugungen werden neu überdacht werden müssen. Ungeachtet aller gesellschaftlichen/politischen Statements und Entwicklungen, die die großen Herkunftsfragen dank ihrer ideologischen Brisanz typischerweise verfolgen.
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5.0 von 5 Sternen Man sollte es mal gelesen haben, auch wenn der Titel nicht so gelungen ist, 22. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie (Broschiert)
Vor gut elf Jahren erschien das Original des Buches und löste eine hitzige Diskussion aus. Zahlreiche ' freilich selbstverständliche kritische ' Buchbesprechungen in wissenschaftlichen Zeitschriften belegen, dass der Biochemieprofessor Michael Behe einen wunden Punkt in der Evolutionsbiologie getroffen hatte. Das konnte man nicht übergehen. Es fällt auf, dass die Kritik oft gar nicht die Darstellungen der biochemischen Details und die davon abgeleitete evolutionskritische Argumentation betraf, sondern eher Grundsatzfragen, wie Wissenschaft denn nun funktioniert und was man aus ungelösten Fragen der Entwicklungsforschung schließen könne und ähnliches. Natürlich wirft Behe Fragen auf, die über Naturwissenschaft hinausgehen. Das Buch wurde sehr schnell zum Klassiker der Intelligent Design - Bewegung (ID) in Amerika.

Anhand Grundgedanken der ID kann man an Merkmalen der Lebewesen Hinweise auf deren Planung und damit ihre nicht-natürlichen Entstehung erkennen. Behe führt dies in Darwins Black Box aus, indem er anhand zahlreicher Beispiele aus der Biochemie ausführlich deren nichtreduzierbare Komplexität aufzeigt. Das heißt: Stoffwechselwege und biochemische Apparate können nicht unter einen Minimalbestand von Teilen verkleinert werden, ohne dass ihre Funktion komplett verloren geht. Ein evolutiver Weg zu solchen nichtreduzierbar komplexen Strukturen ist einerseits nicht bekannt, andererseits sind solche Strukturen typisch für einen absichtsvoll und zielorientiert schaffenden Urheber.

Warum Darwins Black Box, den Titel hat Behe gewählt, weil die biochemischen Prozesse und zellulären Maschinen, die er beschreibt, zu Charles Darwins Zeit noch völlig unbekannt waren damals eben eine Black Box des Zellgeschehens. Folglich waren auch die damit verbundenen evolutionstheoretischen Probleme einher gegangen. Behe argumentiert, dass zunehmende Kenntnisse über den Inhalt der Box die Probleme einer natürlichen Entstehung verschärft statt verringert hätten.

Noch heutzutage aktuell?. Über zehn Jahren nach Erscheinen der Originalausgabe und nach viel kritischer Diskussion ist die Frage nach der Aktualität des Buches schon noch angebracht. Daher ist das Abschlusskapitel Zehn Jahre später: Antworten auf die Kritiker sehr hilfreich. Aktualität hat Buch in der Zwischenzeit keineswegs gelitten ' im Gegenteil. Weitere Forschung wird zeigen, wohin der Trend zukünftig weisen wird.

Für Laien gut beschrieben ?. Der Begriff biochemisch kann da schon einmal verwirrend wirken. Gehört Chemie nicht zu den unanschaulichen Dingen, die man als Laie nicht versteht ?. Behe versteht es, die anspruchsvolle Materie auch den Lesern nahezubringen, die wenige Vorkenntnisse mitbringen. Hilfreich sind die Möglichkeit, Detaildarstellungen zu überspringen, ohne den roten Faden der Argumentation zu verlieren. Daher ist das Buch einem guten Leserkreis zugänglich. Zudem geht es nicht nur um die Beispiele aus der Biochemie (auch wenn sie den Hauptteil ausmachen), sondern auch um grundsätzliche Überlegungen zum Thema ID, Wissenschaft, Philosophie sowie eben Religion.

Alles in allem kann man es gut lesen, und es stellt Fragen auf, mehr nicht.
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33 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die wissenschaftliche Qualität eines Argumentes zählt, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie (Broschiert)
"Bücher werden selten in anderen Ländern populär. Sie gleichen Bäumen, die das Verpflanzen nicht vertragen. ...", meinte C. D.Eldridge. Mag zutreffen, aber auch nicht. Die Übersetzung von "Darwins Black Box" ins Deutsche wird jedenfalls schon aufgrund der Aktualität um das Thema "Intelligent Design" ein steigendes Bedürfnis abdecken.

Vorweg an all jene, die sich nicht so recht an den Stoff herantrauen: Behe liest sich einfach gut. Er schreibt für den Laien und ist bemüht, in verständlicher Weise Einblick in die ungeheure Komplexität des Lebens auf biochemischer Ebene zu liefern. Dabei verwendet er oft Veranschaulichungen die jedermann nachvollziehen kann. Knackpunkt ist und bleibt hierbei das genaue Detailwissen um molekulare Systeme und der Frage nach einer graduellen Entstehung dieser bestehenden Systeme. Behe stellt heraus, dass die wesentlichen Funktionen organischen Lebens in den kleinsten Bausteinen lokalisiert sind, wobei die Moleküle für die Details der Lebensfunktionen zuständig sind.

Der Inhalt der "Black Box" macht auf irreduzibel komplexe Systeme aufmerksam, die erhebliche Hindernisse für die darwinsche Evolution darstellen. Nicht nur Systeme, deren Bausteine abgestimmt und gleichzeitig aufeinander einwirken, um eine Funktion zu erhalten, sondern auch Systeme, deren separaten Teile der Reihe nach funktionieren, damit das System sein komplexe Funktionalität entfalten kann, wie z. B. bei der Blutgerinnungskaskade oder dem Transportsystem innerhalb der Zellen.

In seinen Ausführungen scheut Behe keineswegs davor zurück, Ideen evolutionärer Entstehungsszenarios aufzugreifen, diese akribisch durchzugehen und zu zeigen, wie eine Unmenge Details und Hindernisse ignoriert wurden, an denen diese Szenarien scheitern. Beispiel: Richard Dawkins als Evolutionsbiologe gegen den Kreationisten Francis Hitching. "Dawkins Erklärungen betreffen nur die Ebene dessen was man "Grobanatomie" bezeichnet." führt Behe aus. Beide gehen "am Kernproblem vorbei", da bereits auf viel tiefer liegender Ebene die eigentliche Schwierigkeit zu Tage tritt: Das Hinzufügen von weiteren komplexen Systemen zu bereits bestehenden komplexen Systemen und deren Interaktionen. Überhaupt werden die seinerzeit bis dato bestehende evolutionären Erklärungsnot- und Außenstände auf biochemischer Ebene ausführlich dokumentiert. Eine tabellarische Auflistung biochemischer Lehrbücher belegt einen akuten Mangel an Erklärungen über die Entstehungsmöglichkeiten molekularer Mechanismen. Von 30 angeführten Lehrbüchern konvergiert das Wort Evolution im Register in vielen Fällen gegen Null. Bestenfalls bei einem Buch von Albert Lehninger mit 22 Einträgen zu insgesamt 8000!

Die Argumente, die Behe liefert, sind durchweg stichhaltig und nachprüfbar. Er läßt den Leser selber seine Schlüsse ziehen. Ob das "evolutionäre Selbstbewußtsein" vieler aufrechterhalten werden kann, wird die Zukunft zeigen. Der bloße Hinweis auf die Widerlegbarkeit von Behes Darlegungen verbunden mit dem Argument, es handle sich hier um einen Außenseiter der gewaltig irrt, wird nicht ausreichend sein. Worauf es letztlich ankommt, werden Fakten sein, Fakten, die mit zunehmenden Verständnis um die Detail- und Wirkzusammenhänge in molekularen Mechanismen aufzeigen, was entstehungsgeschichtlich möglich sein könnte. Gemessen am bisherigen Verlauf werden sich - so vermute ich - neuere Erklärungsversuche beim "näheren Hinsehen" als sehr fragwürdig darstellen.

Es ist so wie es im Vorwort heisst: Was zählt wird die wissenschaftliche Qualität eines Argumentes sein. Bleibt im Hinblick auf Behes Nachfolgewerk "The Edge of Evolution" zu hoffen, dass es nicht erneut über 10 Jahre für eine deutsche Übersetzung braucht.
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