Dieses Buch hatte in den USA für lang anhaltende Diskussionen in Wissenschaftskreisen gesorgt. Dabei hätten die Wissenschaftsvertreter bei gründlicherem Nachdenken schon längst selber auf die Idee kommen können, dass das, was ein Mensch glaubt, auch wenn er Wissenschaftler ist, keine Wissenschaft sondern Glauben ist, auch wenn man es nicht so nennt.
Johnson hat langjährige Erfahrungen als Jura-Professor an der Berkeley Universität, wo er sich auf die Analyse logischer Argumente spezialisiert hat. Er zeigt, dass die ganze Unmenge von empirischen Daten zur Erhärtung der Evolutionstheorie diese gar nicht beweisen. Vielmehr werden sie nur so interpretiert, weil das der vorausgesetzte Glauben verlangt. Nicht auf Fakten beruht die Evolutionslehre, sondern auf dem philosophischen Naturalismus. Er arbeitet wissenschaftlich präzise heraus, dass in der Argumentation für die Evolutionstheorie viel mit nebulösen Begriffen und Verwischungen gearbeitet wird. So kommt der Laie nicht mehr mit.
Es geht Johnson aber nicht darum eine bestimmte Theorie zu beweisen oder zu widerlegen. Sondern, ob die Feststellungen und Aussagen an sich wahr sind bzw. überhaupt wahr sein können. Es geht ihm um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema.
Die darwinistische Theorie schreibt die biologische Komplexität der Häufung anpassungsfähiger Mikromutationen und der natürlichen Selektion zu. Jedoch ist die kreative Kraft von diesem hypothetischen Mechanismus nie belegt worden. Auch der fossile Beweis" stimmt nicht mit der Behauptung überein, dass die Lebewesen durch Evolution entstanden sind. Das zeigt eine Analyse der evolutionistischen Gedankenführung nur zu deutlich. Darauf haben andere Autoren und Wissenschaftler früher auch schon hingewiesen. Mit solchen Äußerungen läuft man aber Gefahr von den Kollegen in eine Ecke der Vorverurteilung als unwissenschaftlich" zu gelten, gestellt zu werden. Die naturalistische Evolutionslehre beinhaltet nämlich nicht nur eine wissenschaftliche" Theorie, sie steht ja auch als Erklärung für die Weltentstehung ohne Gott und ist damit offizielle Verlautbarung in unserer modernen Kultur. Die wissenschaftliche Priesterschaft, die berechtigt ist, die offizielle Weltentstehungslehre zu interpretieren hat starken kulturellen Einfluss. Sie hat die Wahrheit". Jeder, der davon abweicht wird geächtet. Darauf hat auch schon der Philosoph Karl Popper hingewiesen. Diesen Einfluss will die Wissenschaft auf die Kultur, die sie bezahlt und in der sie Machtpositionen einnimmt, nicht verlieren, weshalb die Theorie nicht in Frage gestellt werden darf. Das Establishment muss gewahrt bleiben.
Wie viele Autoren kommt auch Johnson zu dem unweigerlichen Schluss, dass der Darwinismus nicht eine Tatsache ist, sondern ein Glauben, der in der Natur keine Entsprechung vorfindet, die ihn stützen würde.
Empfehlenswertes Buch für alle diejenigen, die glauben, dass es in der Wissenschaft immer streng logisch und rational zugeht. Dieses Buch wird ihr Bewusstsein erweitern!