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Darling Jim: Psychothriller
 
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Darling Jim: Psychothriller [Gebundene Ausgabe]

Christian Mørk , Violeta Topalova
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Piper (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492052568
  • ISBN-13: 978-3492052566
  • Originaltitel: Darling Jim
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 474.875 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian Mørk
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Christian Mørk ist Däne und lebt seit über 20 Jahren in den USA. Sein Debütroman spielt allerdings weder in Skandinavien noch in New York oder L. A., sondern in Irland - was nach erster Skepsis der einzige richtige Rahmen für diese Geschichte ist. Im kleinen Städtchen Malahide werden drei Frauenleichen entdeckt: eine Tante und ihre verhungerten und vergifteten Nichten, die offensichtlich über einen längeren Zeitpunkt eingesperrt wurden. Soweit könnte "Darling Jim" noch ein herkömmlicher Thriller sein. Doch je mehr der Leser mit Hilfe des Postangestellten und verhinderten Comiczeichners Niall in die Geschichte der Walsh-Schwestern eindringt, desto mehr vermischen sich Thriller und Märchen. Tagebücher tauchen auf und erzählen das Schicksal der Frauen, die sich auf einen gefährlichen Mann eingelassen haben. Dazu kommt eine weitere Ebene, denn Jim ist ein Seanchai, ein Geschichtenerzähler, der in Pubs und darüber hinaus die Damenwelt mit seinem düsteren Charme verzaubert. Wie jedes Märchen ist "Darling Jim" ein Inferno aus Symbolen und Metaphern und als solches realitätsfremd - andererseits sind die Tagebuchschreiberinnen keine entrückten Prinzessinen, sondern junge Frauen mit ganz weltlichen Problemen und einer gesunden Portion (Galgen-)Humor. Am nicht immer eleganten Aufeinanderprallen von Künstlichkeit und Realität mag "Darling Jim" letzten Endes scheitern. Doch der Roman ist so spannend zu lesen, dass man ihm sein abstruses Ende verzeiht. (kab)

Kurzbeschreibung

Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr ... Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend - »Darling Jim« ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von Euan, dem Wolf, 4. Mai 2010
Von 
Bellexr "bellexrsleseinsel.blogspot.com" (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Darling Jim: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Dublin: In einem kleinen Haus am Ende der Straße scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Der Meinung sind zumindest Desmond, der Briefträger und die Anwohner. Die schöne Bewohnerin mittleren Alters lebt mehr für sich und legt wenig Wert auf gute Nachbarschaft. Eines Tages kann Desmond dann doch seine Neugier nicht zügeln und schaut durch den Briefschlitz der Haustür. Was er dort entdeckt, kann nun nur noch die Polizei lösen. Denn in dem Haus werden die Leichen von Moira Walsh und ihren beiden Nichten gefunden. Die drei Frauen sind auf grausame Weise zu Tode gekommen. Doch wie kam es dazu, warum geht von dem Haus eine so mysteriöse Aura aus, sodass die Nachbarn es bald nur noch als Spukhaus bezeichnen? Da findet der Briefträger und Comiczeichner Niall eines Tages auf seiner Dienststelle ein Päckchen: Das Tagebuch eines der beiden Nichten, in der die letzten Wochen vor ihrem Tod beschrieben werden.

Der Däne Christian Moerk erzählt seine Geschichte um den Geschichtenerzähler Jim, dem Seanchai, aus verschiedenen Perspektiven. Und so hat der Psychothriller auch verschiedene Dynamiken in der Erzählung. Den roten Faden in der Geschichte hält Niall, der Comiczeichner und Briefträger, in Händen, der die Tagebücher von Fiona und Roisin liest und man hierdurch das schreckliche Schicksal der Walsh-Schwestern nach und nach erfährt. So verfolgt man gespannt ihre erste Begegnung mit Jim, wie er ihr Leben und das ihrer Tante Moira beeinflusst und wie es letztendlich zu ihrem grausamen Tod im Haus ihrer Tante kam.

Geschickt baut der Autor in seine Geschichte die Mythologie Irlands mit ein, sodass sie von Anfang an atmosphärisch dicht, spannend und rätselhaft erzählt wird und durch seinen wirklich sehr bildhaften, flüssigen Erzählstil fesselt er einen mühelos während des gesamtes Buches an seine Geschichte. Die Story ist bis zum Ende hin schlüssig und rund erzählt und Fragen bleiben keine offen.

Die Charaktere der Schwestern werden ausführlich, detailreich und lebendig beschrieben. Da ist zum einen die älteste Schwester Fiona, eine Grundschullehrerin, eher bodenständig, vernünftig und verantwortungsbewusst. Zum anderen sind da die jüngeren Zwillinge Roisin und Aoife, beide rebellisch, intelligent, sehr selbstbewusst und in ihrer Art so gar nicht angepasst an das gutbürgerliche Leben in ihrem kleinen Dorf. Der Charakter von Jim ist natürlich sehr charismatisch, geheimnisvoll und absolut undurchsichtig und überraschend angelegt. Er spielt mit seinem Charme, verzaubert jedes weibliche Wesen und ist der geborene Seanchai.

Fazit: Das Buch verzaubert. Christian Moerk ist ein spannender, mythologisch angehauchter Psychothriller gelungen, der mit einer runden, schlüssigen Geschichte aufwartet.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen grandioser Anfang, danach nur noch ein Ärgernis, 9. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Darling Jim: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Der Anfang des Buchs gefiel mir sehr.

Ein Haus, in dem drei Frauen zu Tode gekommen sind. Eine Tante, und ihre beiden jungen Nichten. Sie haben sich gegenseitig umgebracht, aber warum bloß?

Das war sehr düster, geheimnisvoll und plastisch beschrieben. Ein grandioser Auftakt.

Je länger ich aber in dem Buch las, desto mehr ging es mir auf die Nerven. Es wurde immer Räuberpistolen-hafter, unglaubwürdiger, sprunghafter. Die Charakterisierungen der Personen fand ich irgendwann nicht mehr glaubwürdig, und manche Elemente der Handlung fand ich so unvermittelt und unbegründet, dass sie mich geärgert haben.

Das Buch wirkte irgendwann nur noch zusammen-gestückelt. Als würde der Autor sich bemühen, auf Biegen und Brechen eine logische Handlung zusammen zu zimmern, die nur leider nicht logisch war.

Auch die Metaphern wurden immer abenteuerlicher und krummer. Es ließ also auch sprachlich stark nach.

Schade, nach dem spannenden Auftakt hätte ich mehr erwartet. Ich hätte das Buch fast nicht zu Ende gelesen, weil ich mich so geärgert habe, hatte aber noch die Hoffnung, dass der Autor vielleicht das Ruder noch herum reißt. Was dann aber nicht geschah.

Die Binnenerzählung innerhalb des Romans, in der es um den Wolf geht, ist ebenfalls anfänglich ganz spannend, verliert dann aber.

Fazit: ein unglaubwürdiger, konstruierter Roman mit unglaubwürdigen Personenzeichnungen, unlogischen Handlungselementen und krummen Metaphern.

Nur die ersten Kapitel lohnen sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jagdfieber, 1. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Darling Jim: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Leise schleicht das Raubtier durch das Grün - Moos, Gras, Bäume, Luft (Einband, Lesebändchen, Cover) verbergen seine Natur vor mir. Als es die Lichtung betritt und mich stellt, steht das Ende schon fest. Jemand wird sterben, Tod steht in den Augen des Raubtiers. Doch ist es nicht mein Tod, sondern der zweier junger Mädchen, Fiona und Róisín und auch ihre Tante werden sterben. Aber die Nacht hat erst begonnen, das Buch wurde gerade geöffnet und jetzt beginnt Jagd.

In den nächsten Stunden, in denen ich durch das Revier des Wolfes streife, spüre ich seinen Atem in meinem Nacken. Ich sehe seinen Schatten aus den Augenwinkeln, seine weißen Zähne blitzen im Mondlicht auf und manchmal leuchten bernsteinfarbene Augen im Unterholz. Er hat Zeit, mein Wolf. Er weiß, dass er seine Opfer bekommen wird und schließlich geht es nicht um das Morden.... die Jagd ist, was er wirklich liebt.

Christian Mork schreibt und man liest die Faszination heraus, die er für Irland empfindet. Liebevoll baut er die Szenerie um die Morde und deren Geschichte auf und man sieht förmlich das Moos, die verwachsenen Ruinen, man hört das Heulen des Wolfes und das Röhren des Motorrades. Auch die Menschen und ihre Eigenarten werden glaubhaft dargestellt. Das Besondere an diesem Buch ist, wie Mork das düstere Grauen nicht durch die Morde erschafft, sondern durch die Jagd. Niall jagt nach Informationen, die ihm Helfen das zu verstehen, was er in Fionas Tagebuch gelesen hatte, damit es ihm endlich möglich ist, die Bilder in seinem Kopf auf Papier zu bringen. Die Bewohner von Castletownbere jagen Niall, damit der Wut in ihrem Herzen ein Opfer gebracht werden kann. Und ich jage die Worte in diesem düsteren, moosverwachsenen Thriller.
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