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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2010
Folge 13:

Jason Hings ist ein Dealer, der sich selber für cool und vernünftig hält, seine Geschäfte macht und Drogen an seine Kunden bringt. Doch eines Tages gerät sein Weltbild aus allen Fugen, als ein Mann und eine Frau bei ihm vor der Türe stehen und ihn um Hilfe bitten. Den Mann kennt Jason, denn er ging mit Martin Prey zur Schule und er hielt ihn immer für einen Loser und Waschlappen, der eigentlich nie Probleme hatte. In was für eine Lage kann Martin schon geraten sein und wer ist die Frau bei ihm, die so seltsame Pupillen hat?

- Meinung -

Es geht nun auf die Zielgerade, denn die dritte Staffel von Darkside Park ist da und in Simon X. Rosts Story geht es direkt mit Vollgas zur Sache und hier wird weniger auf Grusel und Mystery gesetzt, das hier ist eher eine beinhart Krimigeschichte, wie man es von Crime Noir oder Pulpkrimis kennen dürfte. Voll auf die Zwölf, anders kann man es nicht beschreiben, denn hier gibt es so ziemlich alles, was einen derartigen Krimi ausmacht. Zwielichtige Gestalten, Drogen, Verfolgungsjagden, Verhöre mit Foltermethoden und das alles im Darkside Park Kosmos und der große Handlungsstrang wird auch noch vorangetrieben. Es geht also anders, aber dennoch genau richtig weiter, viel Tempo, Action, Spannung und Coolness, eine packende Mischung und ein starker Auftakt der dritten Staffel.

Jan-David Rönfeldt gibt sein Debüt als Hörbuchsprecher und das meistert er ganz souverän und auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich anfänglich Bedenken hatte, einen Lesungsneuling in eine so hochkarätige Serie zu packen, in der Rönfeldt von alten Recken und Routiniers nur so umzingelt ist, so fegt er ganz lässig und gekonnt diese Bedenken beiseite. Er passt einfach wie die Faust aufs Auge oder ein Wagenheber in...nun ja, ich möchte nicht zuviel verraten, aber die Performance ist schon verdammt passend und klasse. Besonders wie er Jason Hings spricht, das ist schon eine richtig coole Angelegenheit, passender, überzeugender und glaubwürdiger dürfte es kaum gehen. Doch er spricht nur den Dealer und Kleinganoven Hings absolut treffend, sondern auch alle anderen hier auftretenden Charaktere, einfach ein starker Auftritt!

Wie man es von den vorherigen Folgen kennen dürfte, kommen auch diesmal wieder am Anfang und am Ende ein paar Geräusche zum Zuge, die zur Thematik passen und besonders am Ende wird es richtig ekelig, aber mehr möchte ich nicht verraten, da soll sich die Hörerschaft mal schön selber drauf freuen.

Düster, rasant, böse und mitreißend, von der ersten bis zur letzten Sekunde und diese Folge versteht es zu überraschen. Simon X. Rost hat eine ungewöhnliche Geschichte geschrieben, dies ich trotzdem nahtlos in den Gesamtkontext einfügt, wirklich gelungen. Fans der Serie werden wieder mal auf ihre Kosten kommen und wer einen harten Krimi sucht, der wird hier ebenfalls fündig! Ein toller Anfang vom Ende!

Folge 14:

Sam Wilcomb ist Reporter für die Porterville Times und er sucht einen packenden Aufhänger für die demnächst erscheinende Zeitung. Das ist leichter gesagt als getan, denn gute Storys liegen nicht einfach so auf der Straße herum und sein Chef heizt ihm bereits gut ein. Gemeinsam mit seinem Fotografen Terry macht er sich nun auf die Suche nach einem echten Knüller und da kommt ihm der St. Helena Park gerade recht. Geht es dort mit rechten Dingen zu oder geht es dort in der Nacht um?

- Meinung -
Diesmal liefert John Beckmann etwas Background für Porterville und der dazugehörigen Zeitung, die sich damals in den Anfängen befand. So wie bei Hendrik Buchnas Hintergrundstory geht es auch hier eher etwas ruhiger und nur bedingt gruselig und düster zu, spannend aber allemal. Es geht halt nicht ohne weitere Infos zum Darkside Park, dessen Geschichte und wie Porterville zu der Stadt wurde, die sie heute ist. Das verleiht dem Kosmos mehr "Fleisch" und gestaltet die ganze Angelegenheit deutlich interessanter. Deshalb sollte man auch mal ruhigere Töne akzeptieren, auch wenn dadurch vielleicht nicht das packende Niveau erreicht wird, das andere Folgen vorzuweisen haben, weil sie einfach völlig anders angelegt sind als diese Episode aus dem Darkside Park. Anders, hintergründig, interessant und faszinierend, aber ruhiger, dennoch eine sehr kurzweilige Angelegenheit.

Nachdem Jan-David Rönfeldt in der vorherigen Folge sein Hörbuchdebüt gab, ist nun Florian Halm an der Reihe, der bisher auch nur in Hörspielen zu hören war. Er macht einen ganz souveränen Job und man möchte gar nicht meinen, dass dies seine erste Lesung ist, so überzeugend löst er diese Aufgabe. Passend zur Geschichte schlägt er zwar auch eher ruhigere Töne an und löst hier nicht den großen Stimmzirkus aus, doch er bringt die Rolle des Reporters glaubwürdig rüber und auch die anderen Charaktere werden genau richtig gesprochen, so dass die Hörerschaft definitiv kein Problem haben dürfte, die diversen Figuren auseinander zu halten. Somit ist Florian Halms erster Auftritt in Sachen Hörbuch definitiv geglückt und über weitere Einsätze als Leser würden mich sehr freuen, gerne mehr davon.

Wie gehabt gibt es am Anfang und am Ende der Folge eine Geräuschkulisse zu hören, die zur Handlung passt und somit eine gelungene soundtechnische Einleitung präsentiert und die richtige Stimmung aufkommen lässt, am Ende wiederum den Hörer gekonnt verabschiedet. Keine inszenierte Lesung, aber dennoch eine gute Sache, die Stimmung und Atmosphäre an sich bezieht das Hörbuch eh aus der Story und der Sprecherleistung an sich.

Wie gesagt, es werden hier eher ruhigere Töne angeschlagen, aber das Werk fügt sich nahtlos und gekonnt in den DSP-Kosmos ein und erweitert geschickt das mysteriöse Puzzle um einen weiteren unterhaltsamen Teil. So darf es gerne weitergehen!

Folge 15:

Melinda McFadyen führt ein geregeltes Leben und sie füllt eine hohe Position in einem Hotel in Porterville aus, doch die Lage ändert sich dramatisch, als sie ihrer Schwester Christine helfen will. Was hat das alles mit dem Abadias Asylum zu tun? Befindet sich Christines Kind dort? Was weiß der geheimnisvolle, alte Mann, der Melinda dorthin gebeten hat? Ist ihr Geliebter ebenfalls in die Sache verwickelt? In der Anstalt erwartet sie das Grauen!

- Meinung -

Raimon Weber ist diesmal für die Story verantwortlich und die Fäden laufen nun immer deutlicher zusammen, immer mehr greifen die Räder ineinander und das Bild wird klarer. War die vorherige Geschichte eher urbaner und fast schon ein Krimi, so geht es hier schon mehr in Richtung Thriller mit einem Hauch von Grusel und Mystery. Knapp über eine Stunde spannende und extremst kurzweilige Unterhaltung wird geboten, die man sich auch mehrmals hintereinander geben kann und das ist der große Vorteil, den der Darkside Park gegenüber anderen Genrevertretern hat, die über 6 oder mehr CDs erzählt werden, denn hier ist jede CD ein wahres Erlebnis und es gibt kein langes Vorgeplänkel, es geht umgehend zur Sache und man ist als Hörer drin in der Geschichte, dazu gibt es auch sowas wie eine Langzeitmotivation, denn um alle Anspielungen und Handlungselemente mitzubekommen, sollte man sich die einzelnen Folgen ruhig mehr als nur einmal geben, so wie diese hier. Wenn man dann das Gesamtkonzept sieht, nämlich insgesamt 19 CDs, bei denen nicht eine einzige Folge mit Längen dabei ist, dann spricht das sowohl für die Serie an sich, als auch für jedes einzelne Werk, so wie dieses hier aus Raimon Webers Feder. Eine feine Sache, von Anfang bis Ende!

Den Namen der Hauptfigur habe ich als Wink und Verneigung an den Thrillerautor Cody McFadyen gedeutet, dessen Romane Franziska Pigulla stets bravourös vorträgt und hier ist das nicht anders. Sie ist einfach auch eine Konstante in Sachen Lesungen und besonders auch in diesem Genre, sie ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend die Königin der Thriller! Bei dieser Serie mischt sie nun auch mit und das beweist einmal mehr, dass Darkside Park einfach für ein unglaublich hohes Niveau steht. Eine sehr gute Leistung Franziska Pigullas, die sich reinhängt und so gut wie möglich allen Charakteren einen eigenen Klang verleiht und man dürfte nicht mal ansatzweise ein Problem damit haben, diese auseinander zu halten. Sie ist mit ein Garant dafür, dass diese Folge so gut funktioniert.

Alles wie gehabt, am Anfang und am Ende gibt es wieder passende Geräusche, ansonsten gibt es keine Untermalung, aber durch die packende Story und die tolle Darbietung Franziska Pigullas kommt mehr als ausreichend Stimmung auf, die Atmosphäre ist dicht und fesseln, es geht also auch ohne musikalische und geräuschtechnische Hilfsmittel.

Eine durch und durch gelungene Folge und wie gesagt, die Fäden laufen weiter zusammen und so langsam steuert die Serie auf das große Finale zu. Noch weiß niemand so genau, wie sich das anhören wird, doch wenn man diese Folge als Gradmesser nimmt, dann dürfte uns da ein heißer Tanz erwarten. Eine tolle Story von Raimon Weber, klasse vorgetragen von Franziska Pigulla, einfach empfehlenswert!

Folge 16:

Martin Prey ist weiterhin mit Jason Hings auf der Flucht, doch die Lage droht jeden Moment zu eskalieren, da Jason alles andere als nüchtern ist und Martin der einzige ist, der noch einigermaßen bei klarem Verstand ist und die Situation erfassen kann. Doch eigentlich wünscht er sich, dass das nicht der Fall wäre, denn was er über den Darkside Park herausfindet, lässt ihn an seinem Verstand zweifeln. In was ist er da eigentlich hinein geraten?

- Meinung -

Das Ineinandergreifen der einzelnen Storyelemente wird hier konsequent fortgeführt und findet noch deutlicher statt, als es bisher der Fall war. Für diesen Serieneintrag ist Christoph Zachariae verantwortlich und er knüpft nahtlos dort an, wo Simon X. Rost aufgehört hat und der Übergang ist absolut geschmeidig, einfach beeindruckend. Es gibt immer mehr Andeutungen und Hinweise auf Dinge, von denen bereits in vorherigen Folgen die Rede war und das macht den Reiz aus, immer wieder gibt es Aha-Effekte und man kann sich dieser Faszination nicht entziehen. Ungefähr wieder mal eine Stunde packende Unterhaltung, die durch und durch spannend ist und fesselnd ist und man fragt sich, wo und wie das alles enden soll. Tempo, Spannung, Mystery, ein wenig Grusel, die ganze Palette, wirklich klasse.

Gerrit Schmidt-Foss ist wieder mit von der Partie und er liefert eine starke Leistung ab, eine stumpfe Lesung ist das hier garantiert nicht, das ist schon großes Sprachkino. Ein hohes Engagement wird an den Tag gelegt und dieser Einsatz lohnt sich voll und ganz, denn diese Art des Vortragens ist absolut mitreißend und überträgt sich auch auf die Hörerschaft. Es kommt dadurch auch eine ganze Menge Tempo rein und Verschnaufpausen werden der Hörerschaft keine gegönnt. Ich bin mit Schmidt-Foss' Leistung jedenfalls rundum zufrieden, wieder mal ein großartiger Job, den dieser Routinier abgeliefert hat und ihm hört man stets mit Genuss zu.

Geräusche am Anfang, Geräusche am Ende, das war es, alles wie gehabt. Ich wiederhole mich in diesem Fall aber gerne, die dichte Atmosphäre und richtige Stimmung bezieht dieses Hörbuch ohnehin aus der fesselnden Story und der starken Sprecherleistung, von daher muss es keine inszenierte Lesung sein, es geht ja auch so wunderbar.

Eine weitere starke Folge dieser Serie und auf der einen Seite fügen sich die Puzzleteile weiter zusammen, auf der anderen weiß man immer noch nicht so recht, wohin die Reise geht und den Autoren gelingt es dennoch wunderbar, dass sich alles die Waage hält. Es bleibt weiterhin spannend und absolut empfehlenswert!

Folge 17:

Daniel Chester Kipling betreut einen Fahrstuhl in der Kanzlei Macintosh & Partner mit Sitz Hudson Tower. Er bemüht sich immer um höchste Sauberkeit und Perfektion, wenn es um seinen Job und seinen Fahrstuhl geht. Das ist nicht immer leicht, wenn in den oberern Etagen ausgelassene Orgien gefeiert werden. Eines ist jedoch sicher, niemand sollte die 56. Etage betreten, der keine Befugnis dazu hat. Doch dann passiert es, jemand will sich Zutritt zum höchsten Punkt der Stadt verschaffen!

- Meinung -

Endlich erfahren wir, was es mit dem 56. Stockwerk im Intro auf sich hat und es ist wirklich faszinierend und beeindruckend zu gleich, wie es die Herren Autoren dieser Serie immer und immer wieder schaffen die ganze Sache noch ein Stück weiter rauszuzögern und offensichtlich den Hörer bis zur letzten Folge zappeln lassen, dass aber auf äußerst spannende und unterhaltsame Art und Weise. Worum geht es denn nun eigentlich in dieser Serie? Wer ist der bleiche Mann? Wird Martin Prey Sara Freeman noch retten können? Was ist überhaupt mit ihr passiert? Fragen über Fragen und noch keine Antwort, dennoch fügen sich die einzelnen Teile langsam zu einem Bild zusammen, doch den ganzen Überblick wird erst das große Finale liefern. Es bleibt spannend, soviel ist sicher und auch diese Folge hat es in sich, packend und gleichzeitig auf eine ganze eigene Art und Weise unheimlich und wieder hat Raimon Weber zugeschlagen, Hut ab!

Enter: Joachim Kerzel! Noch Fragen? Muss ich noch mehr schreiben? Ich mache es einfach, auch wenn man eigentlich immer nur wiederholen kann, was für ein grandioser Erzähler Joachim Kerzel ist und das beweist er hier einmal mehr eindrucksvoll. Mit einer Mischung aus Routine, Erfahrung und scheinbar unerschöpflichen Talent trägt er diese Geschichte vor und er ist einer dieser Sprecher, die einem alles erzählen können, man glaubt es ihnen. Seine Betonungen sitzen bestens, seine Stimme zieht die Hörerschaft sofort in den Bann und Joachim Kerzel sorgt einfach dafür, dass man das Gefühl hat, dass jeden Moment etwas passieren kann, einfach großartig.

Auch diesmal kommen wieder am Anfang und am Ende der Folge ein paar Geräusche zum Einsatz, das war es dann aber auch schon, das reicht aber auch voll und ganz aus. Für die dichte Atmosphäre und düstere Stimmung sind eh die Story und der grandiose Joachim Kerzel verantwortlich und die erledigen den Job sehr souverän.

Man denkt es geht nicht noch spannender und irgendwann muss man doch mal wissen, worum es hier ungefähr geht, aber die Autoren halten dicht und trotzdem wird man packend und fesselnd unterhalten und man rätselt weiter rum, doch auf die Lösung kommt man nicht. Für sich gesehen wieder einmal ein Fest und man darf gespannt sein, was uns das große Finale servieren wird!

Folge 18:

Martin Prey (Gerrit Schmidt-Foss) hat es geschafft, er ist in die 56. Etage des Hudson Towers vorgedrungen und will nun endgültig herausfinden, was es mit dem Darkside Park auf sich hat, doch was hält der "Herrscher" Portervilles (Jürgen Thormann) von der ganzen Sache? Wird er Martin einfach alles brühwarm erzählen und am besten noch Sara Freemans Zustand widerstandslos kurieren? Alles hat seinen Preis, auch für Martin, doch wird dieser auf den Deal eingehen? Was ist das Geheimnis des Darkside Parks?

- Meinung -

Das ist es also, das große Finale, die Auflösung aller Handlungsstränge, alle Fäden laufen hier nun zusammen und Hendrik Buchna ist dafür verantwortlich. Hält diese finale Folge denn auch, was die all die vorherigen versprochen haben? Eines ist sicher, das Ende wird einige Leute zwiegespalten zurücklassen, denn ich gehöre selber zu der Sorte Hörer, die danach nicht so recht wusste, was sie denn nun davon halten soll, aber ich bin im Vorfeld definitiv nicht auf diese Auflösung gekommen und ich bin mir sicher, dass dies auch für sehr viele, wenn nicht sogar alle anderen Hörer gelten dürfte. Eine Überraschung dürfte die Lösung dieses großen Rästels somit auf jeden Fall sein, aber auch das Ende an sich hat es in sich, aber ob das allen gefällt, dürfte auf einem anderen Blatt stehen. Es fällt mir persönlich jedenfalls schwer ein endgültiges Urteil darüber zu abzugeben, über meinem Kopf schwebte nach dem Hören eher eine Gedankenblase mit der Frage "Und nun?", die Antwort darauf blieb aber leider aus. Wird es irgendwann Darkside Park 2 geben? Ich hoffe es, denn es hat sich mir der Eindruck aufgedrängt, dass dies hier noch nicht alles gewesen sein kann, auch wenn diese 18 Folgen letztendlich ein rundes und faszinierendes Bild ergeben, das es so in der Hörwelt noch nicht gegeben hat. Ivar Leon Menger, Hendrik Buchna und all ihren Kollegen ist hier ein Riesencoup gelungen, auf den sie zweifelsfrei stolz sein können.

Wer hätte das gedacht, der letzte Teil wird zum einen auf zwei CDs präsentiert und es ist eher ein Hörspiel als alles andere, denn es gibt verteilte Rollen und eine ganze Reihe Sprecherinnen und Sprecher tritt hier auf. Jürgen Thormann ist der "Herrscher Portervilles" und er liefert eine wahnsinnig starke Performance ab, was anderes hat man aber ganz ehrlich auch nicht von ihm erwartet und Gerrit Schmidt-Foss ist wieder als Martin Prey mit von der Partie, sowie Franziska Pigulla als Melinda McFadyen. Doch damit nicht genug, denn es mischen noch zahlreiche weitere bekannte Stimmen mit, unter anderem die von Katja Riemann, Vera Teltz, Joseline Gassen, Sabina Godec, Leyla und Oliver Rohrbeck, Peter Groeger, Gordon Piedesack und vielen weiteren und das hat mich schon sehr überrascht und zwar absolut positiv. Der Großteil wird zwar von Jürgen Thormann und Gerrit Schmidt-Foss bewältigt, dennoch ist das hier alles hörspielreif inszeniert worden, einfach klasse.

Dieser Eindruck wird von der Untermalung nochmal nachdrücklich bestätigt, denn auch wenn es keine Musiken gibt, so gibt es aber eine reichhaltige und üppige Geräuschkulisse, die die diversen Szenen treffend untermalt und dafür sorgt, dass die Hörerschaft sofort weiß was vor sich geht. Es wird diesmal also mehr geboten, als nur anfängliche und abschließende Geräusche und zwar deutlich mehr!

Wie gesagt, nicht jeder wird etwas mit dem Ende anfangen können, aber das muss ja nicht schlecht sein, im Gegenteil, ein ungewöhnliches Ende ist mir da doch zigmal lieber, als wenn uns etwas serviert wird, was man von hunderten von Meilen aus bereits kommen sah. So wird ein Kapitel ein phänomenales Kapitel der Hörgeschichte geschlossen und vielleicht sogar ein neues geöffnet, doch das wird die Zeit zeigen. Fans und Freunde von packenden Mysterygeschichten sollten hier zugreifen, denn sie werden rein gar nichts bereuen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die dritte Staffel der preisgekrönten Serie zieht noch einmal alle Register gutgemachter Thriller. Funktionierten die Episoden der ersten beiden Staffeln zum Teil noch als in sich abgeschlossene Storys, so bauen die Episoden in der dritten Staffel viel enger aufeinander auf und die Zusammenhänge versteht man eigentlich nur, wenn man alle Folgen kennt. Dann ist das Hörvergnügen aber garantiert, denn die Autorenriege, die Ivar Leon Menger, um sich geschart hat, gehört zu den Meistern ihres Faches. Leider hat der Erfinder und Schöpfer für den Abschluss der Serie nicht mehr selber zur Feder gegriffen, vermutlich aus Zeitgründen, denn die Firma Psychothriller GmbH wächst und gedeit und bedarf einer ständigen Hege und Pflege. Mittlerweile hat sich martin Prey als heimlicher Protagonist der Serie herauskristallisiert und so verwundert es nicht, dass er in drei Episoden dieser Staffel Hauptrollen inne hat und eigentlich immer irgendwie erwähnt wird. Sehr originell ist die Idee, den Charakter aus der Sicht eines anderen Einwohners von Porterville zu schildern. Simon X. Rost hat mit 'Augen der Nacht' ein wirklich exzellentes Thriller-Hörbuch geschaffen, das von Jan-David Rönfeldt genial umgesetzt wurde. Düster und subtil geht es in dem historischen Mysterythriller 'Die Stille des St. Helena Parks' von John Beckmann zu. Der Autor steht gerade mit 'Terminal 3' in den Startlöchern und die Hörer, können sich im vorliegenden Projekt bereits von seinem Können überzeugen. Florian 'Jude Law' Halm ist zudem der optimale Sprecher, der dem Charakter des Reporters Samuel Wilcomb das nötige Profil verleiht. In 'Die geheimen Kinder' kommt mal wieder eine weibliche Protagonistin zu Wort, die von Franziska Pigulla fabelhaft verkröpert wird. Die Geschichte von Raimon Weber zeigt, dass auch Eingeweihte nicht vor den Machenschaften in Porterville gefeit sind. Christoph Zachariae schrieb die direkte Fortsetzung zu 'Augen der Nacht', in der der bleiche Mann einmal mehr eine Schlüsselrolle inne hat. Gerrit Schmidt-Foss leiht Martin Prey seine Stimme und macht die Story zu einem echten Erlebnis, obwohl das Flüstern am Ende der Geschichte ungünstig ist, denn sollte man die Storys beim Autofahren hören bekommt man Probleme damit, alles zu verstehen. In 'Frischling, Frischling', einer bitterbösen Erzählung aus der Feder von Raimon Weber, kommt Joachim Kerzel zu Wort, ein genialer Sprecher, der als Erzähler in den JOHN SINCLAIR-Hörspielen bereits eine Hörspiellegende ist. Seine Darstellung von Daniel Chester Kipling indes erinnert frappierend an seine Stephen-King-Lesungen, denn in Punkto Dramaturgie und Suspense wandelt die vorliegende Geschichte eindeutig auf den Spuren des Horror-Königs. Die größte Überraschung hält aber die finale Episode Nummer 18 bereit. Zum einen weil sie zwei CDs in Anspruch nimmt, und zum anderen, weil es sich um ein inszeniertes, mehrstimmiges Hörspiel handelt. Zum Großteil wird das extralange Hörspiel von Jürgen Thormann (Angus Hudson) und Gerrit Schmidt-Foss (Martin Prey) bestritten, doch auch viele andere Figuren haben einen Auftritt, wie beispielsweise Melinda McFaden oder Kate Harding, gesprochen von Luise Lunow. Sogar die Schauspielerin Katja Riemann hat einen kleinen Auftritt als Computerstimme. Das Finale als solches, inklusive seiner Auflösung des Porterville-Rätsels, dürfte die Fangemeinde jedoch spalten. Was Hendrik Buchna hier zu Papier gebracht hat, ist eine aberwitzige und originelle Story, die sicherlich niemand in dieser Form erwartet hat. Die letzten beiden Tracks muten zunächst wie Minutenschinderei an, erfüllen aber einen wichtigen Zweck und vergegenwärtigen dem Hörer in kurzen Flashbacks die Stimmen und Charaktere der ersten 17 Folgen. Hier wird noch einmal deutlich, wie fein die einzelnen Episoden eigentlich aufeinander abgestimmt sind. Ob das Finale gefällt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden, doch selbst, wenn dies nicht der Fall sein sollte, hält man immer noch 17 geniale Thriller in Händen, die auch nach mehrmaligem Hören nichts von ihrem Reiz verlieren. Schließlich entdeckt man immer wieder was Neues.
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am 3. Dezember 2011
Tja, wenn die letzte Folge nicht wäre, bzw. wenn es eine logische Auflösung gegeben hätte, wären 5 Sterne von mir hier möglich gewesen.
Bis auf die letzte Folge hatte mir die Stimmung, die Sprecher und die Story gut gefallen. Es wurde eine spannende Atmosphäre aufgebaut, die mich nahezu süchtig auf die nächste Folge machte.

Schade, dass dann aus meiner Sicht mit der letzten Folge alles zunichte gemacht wird.

Sind hier die Ideen ausgegangen, war dies wirklich so von Anfang an geplant? Unbegreiflich. Da packt die Story einen über Stunden und dann so ein Ende (über das hier auch schon geschrieben wurde) ....

Wie gesagt, wäre das Ende besser, gäbe es von mir klare 5 Sterne, aber so kann ich nicht mehr als zwei geben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Im August 2010 erschien die dritte und finale Staffel der Hörbuchserie Darkside Park ' Das Geheimnis einer dunklen Stadt. Schlagwörter wie der Hudson Tower, der 56. Stockwerk, der Darkside Park und der Frozen King A+ spielen auch diesmal wieder eine bedeutende Rolle. Während der Höhrer schon einiges über den Frozen King erfahren hat, wird nun das ganze Geheimnis gelüftet.

Martin Prey, der unscheinbare Bibliothekar, gibt alles darum Sarah Freeman zu retten. Die Situation scheint aussichtslos. Die Polizei ist hinter ihm her, während er mit Sarah auf der Flucht ist. Die Hilfe sucht Prey bei einem ehemaligen drogensüchtigen Klassenkameraden. Zusammen flüchten die Drei und versuchen aus der Stadt zu entkommen.
Dem Geheimnis um den Darkside Park kommen derweil zwei Journalisten auf die Spur, weshalb auch ihr Leben in Gefahr ist.
Eine Hetzjagd beginnt, die ein Ende parat hält, bei dem eine Überraschung nach der Anderen folgt.

Für Fans der Reihe steht außer Frage, dass sie die dritte Staffel gehört haben müssen. Für Mutige, die noch nicht in den Rausch verfallen sind, ist zusagen, dass sie bisher um schlaflose Nächte herum gekommen sind. Ivar Leon Menger und sein Autorenteam haben es schließlich geschafft den Hörer in knapp 20 Stunden zu fesseln und erst nach der Erlösung wieder freizugeben.

Namhafte Sprecher wie Jan-David Rönfeldt, Florian Halm, Franziska Pigulla, Gerrit Schmidt-Foß, Joachim Kerzel und Jürgen Thormann machen aus der Geschichte ein Hörerlebnis der Extraklasse, dass durch seinen skurillen Psychowahnsinn die Nerven bis zuletzt anspannt. Sicherlich nichts für schwache Nerven und auch nicht für das kleine Hörvergnügen Zwischendurch. Der Geschichte um Porterville lauscht man am besten von Anfang an mit voller Aufmerksamkeit, um keinen Hinweis zu verpassen.

Fazit: Ganz großes Kino für Hörbuch- und Psychothrillerfans und alle, die es noch werden wollen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2010
Teil 13 - Augen der Nacht, von Simon X. Rost, gesprochen von Jan-David Rönfeldt
Jason Hinks ist ein Profi Dogendealer und Crystal Hersteller. Als Martin Prey eines Tages um seine Hilfe bittet Sarah Freeman aus der Stadt zu schmuggeln, weiß er nicht, worauf er sich da wirklich eingelassen hat.

Teil 14 - Die Stille des St. Helena Parks von John Beckmann, gesprochen von Florian Halm
Samuel Wilkomp ist Reporter für die Porterville Times und will für deren Erstausgabe über den toten Raum in allen Häusern von Porterville schreiben, aber sein Chef verbietet es ihm. Stattdessen berichtet er über mysteriöse Vorkommnisse im St. Helena Park.

Teil 15 - Die geheimen Kinder von Raimond Weber, gesprochen von Franziska Pigulla
Melinda McFaden ist Vizepräsidentin des Olympic Regent und eine der Eingeweihten in Porterville. Aber schon bald wird ihr klar, dass sie noch lange nicht alles weiß. Als das Kind ihrer kleinen Schwester Christine den Watson Test nicht besteht und ihr weggenommen wird, beschließt McFaden dieser zu helfen.

Teil 16 - Die Farbe des Chameleon von Christoph Zacchariä, gesprochen von Gerrit Schmidt-Foß
Jason Hinks und Martin Prey verhören und foltern Dr. Joseph Berret, den Chef des Kennedy Medical centers, dabei werden sie von der Polizei überrascht. Sie versuchen Proterville zu verlassen.

Teil 17 - Frischling, Frischling von Raimond Weber, gesprochen von Joachim Kerzel
Daniel Chester Kipling ist Liftboy im Aufzug des Hudson Towers und wird dabei Zeuge schlimmer Taten.

Teil 18 - Willkommen in Porterville von Hedrick Buchmann - Hörspiel
Martin Prey drückt den Knopf des 56. Stockwerks und bekommt Antworten auf all seine Fragen.

Diese dritte Staffel scheint nun eine Haupterzähllinie zu haben, denn in Teil 13, 16, 17 und 18 geht es jeweils um Martin Preys Geschichte, teils aus seiner Sicht, teils aus der Sicht anderer. Teil 14 ist in gewisser Weise wieder eine eigenständige Episode und erzählt wie es zu den zwei verschiedenen Ausgaben der Porterville Times kam, hat also am Rande auch mit Martin Preys Geschichte zu tun. Nur Teil 15 erzählt eine von Martin Prey unabhängige Geschichte, Martin Prey wurde im Laufe der 3 Staffeln also langsam zum Dreh- und Angelpunkt der Erzählung.
Überraschenerweise ist der letzte Teil, der mit 2 CDs Laufzeit der längste ist, ein Hörspiel und keine Hörbuch mehr.

Diese dritte Staffel von Darkside Park lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits werden die meisten Geschehnisse tatsächlich geklärt, die Lösung ist nicht so übernatürlich wie ich ab der zweiten Staffel vermutet hatte, und somit recht überraschend. Jedoch nimmt der letzte Teil eine Wendung, die mich doch sehr ratlos zurücklässt.

Die Reihe:
Darkside Park, Folge 1-6 (6 CDs): Staffel 1
Darkside Park, Folge 7-12 (6 CDs): Staffel 2
Darkside Park, Folge 13-18: Staffel 3
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2010
Mit großer Spannung erwartete ich die Veröffentlichung der finalen Staffel des Darkside Parks. Von den vorherigen war ich begeistert, weil damit ein neues, sehr gelungenes Konzept, in außerordentlicher Qualität umgesetzt wurde. Mit der 3. Staffel erfüllten sich meine hohen Erwartungen und die Idee, das Finale in besonderer Form zu gestalten, gleicht unheimlicher Finesse. Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist es ein Genuss, sich von Porterville und seinen Bewohnern mitreißen zu lassen. Der gruselige und zudem spannende Faden zieht sich durch alle Teile. Es bleibt gar nicht die Zeit, um in eine Art Monotonie, die man bei Hörbüchern vielleicht erwarten könnte, zu verfallen. Die Auflösung wird in einer besonderen, nicht minder spannenden Folge, mit wunderbarem Humor, gepaart mit vortrefflichem Scharfsinn präsentiert. Diese Serie ist unbedingt weiterzuempfehlen!
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am 8. April 2011
Mit Begeisterung habe ich die Folgen in mich aufgesogen. Selten einen so gute Horror-Thriller gelesen bzw. gehört.
Bis auf die letzte Folge wo man eigentlich eine passende Lösung als echten Knaller erwartet. Und was wird da abgeliefert: Science Fiction ... Das Ende ab Folge 17 mit Folge 18 ist absolut unglaubhaft dargestellt, da hätte sich der Autor etwas besseres einfallen lassen können. Vielleicht wollte er das Ende nur schnell herbeiführen, er hatte dann keine große Lust mehr. Die Serie hätte absolut 5 Sterne verdient, aber wegen des schwachen Abschlusses ... nur 4.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ein wirklich spannendes Hörbuch, welches durch die überragenden SprecherInnen doppelt gewinnt.
Fesselnd und vor allem nachts im Bett, wenn man nicht schlafen kann, ein Gruselerlebnis der Extraklasse!

Spoiler
Leider überzeugt mich das Ende aber nicht, bin ebenfalls etwas ratlos, nehme aber an, dass durch das Scheitern der Zeitreise alles wieder von vorne beginnt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2011
Darkside Park fand ich super spannend, alle Stimmen waren bekannte Synchronsprecher, das steigert (bei mir zumindestens) den Spaßfaktor sehr, die Geschichte ist auch super spannend und teilweise auch gruselig. Leider muss ich sagen, das das Ende nicht so toll war.

ACHTUNG SPOILER

Zeitreisende....Naja OK.....aber was soll denn der Quatsch mit dem Menschen an Bäume anbinden und dann mit Pfeilen auf sie schießen......und dieser Klon AKA Bleicher Mann......so ein Blödsinn......
Und überhaupt, wenn keine weitere Staffel geplant ist, dann sollte man nicht so ein doofes offene Ende lassen, wo die Zeitkapsel (oder was auch immer) plötzlich im falschen Jahr ankommt.......und was sollten denn diese 30 Minuten voller Mitschnitte, die man doch schon alle gehört hat, und ganz am Ende hört man wieder seine Exzellenz lachen.....wtf?......Ich bin vom Ende dieses tollem Hörbuches maßgeblich enttäuscht.....
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2010
Wer noch nicht das Ende gehört hat sollte hier aufhören zu lesen, um sich nicht den "Spaß" zu verderben, allerdings sei vorweg genommen, dass mitnichten alles aufgelöst wird und selbst Auflösungen eher im 0-8-15 Stil präsentiert werden.

Je mehr man sich dem Ende des Hörbuches nähert, desto langgezogener werden die Dialoge. Da muss erst noch die ein oder andere Autofahrt an geheimnisvolle Orte unternommen werden, gespickt durch Gespräche, die pseudo-schwafelig daherkommen und bei denen man guten Gewissens vorspulen könnte. Viel besser wird es dann aber leider nicht: Zeitreisen sind die Auflösung des Rätsels um Porterville; der weiße Mann ein reproduzierbarer Klon, Zeitreisetouristen schlagen sinnlos auf Menschen ein (warum dem so ist erfährt man nicht) und am Ende bekommt man noch einmal gute 30 Minuten mit Hörschnipseln aller bisherigen wichtigen Ereignisse. Am Schluss - wie in einem Kategorie B-Movie Horrorfilm - passiert noch ein Cliffhanger ohne Auflösung, eine Zeitreise läuft schief und fertig.

Ich empfinde es als sehr ärgerlich, wenn einem nach 2 (einhalb) sehr gut produzierten Hörbüchern so ein Unsinn vorgesetzt bekommt, da es anscheinend nicht möglich war die Geschichte sinnvoll enden zu lassen. Stattdessen bekommt man Allerwelts-Zeitreise-Geschwafel und ein offenes Ende. Damit werden die wunderbaren Hörstunden vorangegangener Episoden zu einem enttäuschenden Abschluss gebracht.
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