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Mit Dark Water präsentiert Hideo Nakata, der Regisseur der bekannten japanischen Ring-Serie, seinem Publikum einen weiteren atmosphärischen Geister-Thriller der Marke "sanfter Horror". Der Film bezieht seine bedrohliche Spannung aus kleinen, unwichtig erscheinenden Details (z.B. das abgerissene Mietshaus mit dem quietschenden Fahrstuhl oder der konstant prasselnde Regen, der die Handlung wie ein dunkler Schleier umhüllt). Freunde asiatischer Filmkunst werden mit dieser Schauergeschichte sicherlich bestens bedient. Das Drehbuch stammte übrigens wie schon bei Ring von dem Stephen King Japans: Koji Suzuki. Neben der deutschen Dolby-Digital-5.1-Tonspur (mit zahlreichen Plätscher-Effekten) findet sich die japanische Originalversion auf der DVD (jedoch ohne Untertitel). --Marc Osmers
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, (....) tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf, tropf,
Rezension bezieht sich auf: Dark Water (DVD)
Es gibt keinen asiatischen Horrorfilm, bei dem es mir nicht doch an der einen oder anderen Stelle kalt den Rücken hinuntergelaufen wäre; allerdings waren diese Stellen bei "Dark Water" sehr kurz und auch nicht sehr häufig. Mutter und Tochter ziehen hier in ein geheimnisvolles Mehrfamilienhaus; in ihrer Wohnung tropft stetig Wasser von der Decke, im Flur steht das Wasser und nachts sind eigenartige Geräusche zu vernehmen; bis eines Tages ein kleines Mädchen im Flur gesehen wird: Ein kleines Mädchen das schon vor langer Zeit im Wasserturm eben dieses Hauses ertrunken ist.Trotz der vielversprechenden Thematik war ich von "Dark Water" nicht so fasziniert, wie von den anderen Japanischen Schockern. Die Ästhetik stimmt und mit langen Kamerafahrten durch die desolaten Flure entsteht eine düstere und beklemmende Atmosphäre; aber es stellt sich doch bald eine gewisse Zähigkeit ein: "Ju-On" schaffte es seine Geister schon früh zu zeigen, und trotzdem seine verstörende Atmosphäre beizubehalten; Dark Water" setzt auf eine andere Karte und präsentiert die Geschichte um das ertrunkene Mädchen mit unnötiger Rätselhaftigkeit, die sich erst in einem kurzen und bündigen Showdown entlädt. Und wenn zum vierzehnten Mal in Großaufnahme Wasser irgendwo hinuntertropft, wünscht man sich auch, dem Regisseur wäre noch ein anderes Bild eingefallen um die drohende Gefahr anzukündigen. "Dark Water" ist mit Sicherheit kein schlechter Film, aber neben seiner brillanten Konkurrenz wirkt er etwas dürftig: Die Bilder von "Ring" und "Ju-On" hängen mir heute noch nach, "Dark Water" habe ich schon jetzt weitgehend wieder vergessen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Gruselfilm der leisen Töne,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dark Water (DVD)
Manchmal bedarf es keine Specialeffekts für guten grusel. Fans von Splatterhorror werden enttäuscht sein. Freunde des subtilen Horrors und Liebhaber von japanischen Filmen werden jedoch von Dark Water begeistert sein. Ausgangspunkt ist ein altes japanisches Mietshaus, in dem Frau Yoshimi und ihre kleine Tochter Ikuko ziehen. Sie ist in einem Sorgerechtsprozess mit ihrem Ex, wodurch ein sehr großer Druck den ganzen Film lang auf Yoshimi lastet und sie seelisch an die Schmerzgrenze bringt. Das Haus und die langen Gänge sind sehr farblos und düster, Geräusche über ihrer Wohnung und ein Wasserfleck der in der Decke immer größer und größer wird sind Dinge die Yoshimi argwöhnisch machen. Trotz allem versucht sie es zu ignorieren und zu überspielen. Sie hatte vor der Geburt von ihrer Tochter als Korrekturleserin viele Horrorbücher durchschaun müssen, wo sie danach psychologischen Beistand benötigte und ihr Mann daraus noch einen Vorteil für sein Sorgerecht rausholen wollte. Alles gerät zunehmend aus den Schraken, als sie ein kleines Mädchen im dunklen Flur erblickt. Wie sich herausstellt gilt es seit 2 Jahren als verschwunden. Alles wird immer mysteriöser, was haben die Vorfälle im Haus mit der Kleinen zu tun? Und warum verhält sich Ikuko so seltsam? Ab diesem Zeitpunkt gewinnt der Film enorm an Fahrt, das Ende wird nicht verraten, ihr dürft gespannt bleiben. :-)) Der Regisseur Hideo Nakata zeichnet eine sehr dichte Athmosphäre und plastische Figuren die überzeugen. Insgesamt ist es ein Film, den man unbedingt angeschaut haben muss. 5 Sterne und 1 Sympathiepunkte von mir.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Um weiten Besser als das Remake!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dark Water (DVD)
Man muss für J-Horror-Filme ein wenig übrig haben um in sie eintauchen zu können. Der Film besticht durch seine dichte und bedrückende Atmosphäre. Zu empfehlen ist natürlich, sich den Film auf japanisch mit deutschem Untertitel anzuschauen, da die Synchronisation befriedigend ist. Dezent und unangenehm subtile Musik heben die Spannung des Films. Im Remake wurde die Spannung durch fette Orchester-Einsätze völlig versaut. Hier ist die Atmosphäre ruhig, subtil und düster. Vor allem wirkt sie aber für das westliche Auge etwas befremdet. Ist eben ein japanischer Film. Ein Vorredner hat die schlechten Schauspieler bemängelt. Nach meiner Meinung finde ich, das die zurückhaltende Art der Darsteller die bedrückende Atmosphäre des Films unterstützen. Muss es denn immer Over-Acting a la Hollywood sein? Die Schauspieler sind nicht schlecht, sie spielen nur anders als in Hollywood! Es gibt eben Unterschiede zwischen Hollywood-Darstellern und Japan-Darstellern. Solche Kritiken sind eben auch der Grund warum so schlechte Hollywood-Remakes geschaffen werden. Da mögen dann die Darsteller besser sein aber der Film ist unterm Strich schlechter.Man muss bedenken das dieser Film schon länger auf dem Markt ist und viele andere Filmemacher sich an seinen Elementen bedient haben. Ich kann diesen Film nur empfehlen, für alle J-Horror-Fans oder die, die noch nie einen gesehen haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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