Sehr relaxed und mit vielen Anspielungen kommen Tshawe Baqua und Yosef Wolde-Mariam, besser bekannt als "Madcon" (= Verrücktes Komplott) daher. Die typisch aussehenden Norweger mischen wild zwischen Rap, Raggae und Hip-Hop und lassen auch lateinamerikanische Elemente einfließen, was mir recht gut gefällt.
Der Gute-Laune-Song "Beggin" hat mich auf Anhieb schon gleich angesprochen und tatsächlich erinnern auch mich Titel auf dem Album an Black Eyed Peas (z.B. "Hard too Read") und trotzdem würde ich nicht sagen, dass das alles kopiert ist bzw. nur die ersten Titel gut sind. Im Gegenteil - Nr. 8 - "Süda Süda", "Let it be known" oder auch die Anspielung auf Bueno Vista Social Club in "Let's dance instead" finde ich gelungen.
Bei "The way we do thangs" kommt es mir so vor, als wäre Eminem dabei und auch in anderen Songs wird unglaublich viel gebabbelt. Haben Sie gewusst, dass Norweger so schwätzed könne? Die Schnellsprecher sind am Werk. Macht Spass!