Hohlbein spielt hier gekonnt mit den Geheimnissen um Ufos und der verschwörereischen amerikanischen Regierung. Im besten Akte X-Stil wird hier alles verarbeitet, was das Thema so interessant und mysteriös macht: die gehimnisvollen Zeichen in den Getreidefeldern, Lichter am Himmel, angebliche Entführungen und eine im Untergrund arbeitende Organisation namnens Majestic. Mittendrin der zufällig reingeratene John Loengard, der ein bisher ereignisloses Leben geführt hat und zufällig an die Hintermänner gerät. Einmal eingeweiht, scheint es für ihn kein Zurück mehr zu geben, worunter er selbst und vor allem sein Beziehung mit Kimberely leidet. Hohlbein versteht es meisterhaft, Spannung und ein "Ich-will-mehr-wissen"-Gefühl aufzubauen, doch der Leser sollte auch hier nicht erwarten, dass alle Fragen beantwortet werden. Trotzdem hat die Geschichte einen Abschluss und bietet üppig Raum für eine oder mehrere Fortsetzungen. Spannend, schnell, unheimlich und geheimnisvoll. Die totale Ufo-Paranoia.