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Dark Night of the Soul (Basic Digisleeve Edition)
 
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Dark Night of the Soul (Basic Digisleeve Edition) [Import]

Sparklehorse, Danger Mouse Audio CD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (12. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Parlophone
  • ASIN: B003IRUF98
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.789 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Revenge (Feat. The Flaming Lips)
2. Just War (Feat. Gruff Rhys)
3. Jaykub (Feat. Jason Lytle)
4. Little Girl (Feat. Julian Casablancas)
5. Angel's Harp (Feat. Black Francis)
6. Pain (Feat. Iggy Pop)
7. Star Eyes (I Can't Catch It) [Feat. David Lynch]
8. Everytime I'm With You (Feat. Jason Lytle)
9. Insane Lullaby (Feat. James Mercer)
10. Daddy's Gone (Feat. Mark Linkous & Nina Persson)
11. The Man Who Played God (Feat. Suzanne Vega)
12. Grim Augury (Feat. Vic Chesnutt)
13. Dark Night Of The Soul (Feat. David Lynch)

Produktbeschreibungen

motor.de

Was erlauben EMI? Erst sucht man sich jahrelang Brian Burton aka Danger Mouse als juristischen Sparringspartner, jetzt versucht man aus dessen Überprojekt Dark Side Of The Soul Integrität zu quetschen. Burtons gemeinsames Projekt mit Sparklehorse-Kopf Mark Linkous und Indiefilm-Ikone David Lynch gelangte bereits im letzten Jahr zu einiger Prominenz. "Dark Night Of The Soul" erschien als Buch, das Lynchs Fotographien enthielt, flankiert von einer CD-R, die die nüchterne Aufschrift "For Legal Reasons, enclosed CD-R contains no music. Use it as you will" trug. Burtons Sorge, das ambitionierte Projekt könne niemals auf normalem Wege das Licht der Öffentlichkeit erblicken, wurde durch einen Rechtsstreit um seine anderweitigen Vertragsverpflichtungen mit Lex Records bestätigt. Seitdem geistert "Dark Night Of The Soul" als virtuelles Gespenst durchs Internet.

Doch nun spielt die stolze EMI die verspätete Geburtshelferin, veröffentlicht das umstrittene Album auf die kommerzielle Tour und verkündet stolz, dass man dem Künstler stets mit großem Respekt begegnet sei. Burton findet das ok, die Probleme vom letzten Jahr seien die Probleme vom letzten Jahr. Allerdings: In der Zwischenzeit hat sich Mark Linkous vor dem Haus eines Freundes selbst ins Herz geschossen und der ebenfalls beteiligte Vic Chesnutt durch eine Medikamenten-Überdosis getötet. "Dark Night Of The Soul" entwickelt eine mythologische Ebene, die in irgendeinem Hollywood-Thinktank nicht besser hätte narrativisiert werden können. Das Back-Cover des Albums ziert nun die schlichte Zeile: "In memory of Mark Linkous and Vic Chesnutt." Dazu kommt die tatsächliche künstlerische Größe des Albums, das sich in seiner musikalischen und produtionstechnischen Feinfühligkeit, seiner surrealen Stimmung, seines gleichzeitig schwer bedrohlichen und luftig leichten Grundtons bereits wie der Soundtrack zur eigenen Geschichte anhört. Gemeinsam mit so illustren Gästen wie Julian Casablancas, The Flaming Lips, Iggy Pop, Suzanne Vega oder Black Francis haben die drei Protagonisten des Projekts eine Klangkulisse geschaffen, die mittlerweile nicht mehr nur das Kopfkino in Gang setzt, sondern in seiner rührenden Originalität und Tragik vor allem Mark Linkous großes Vermächtnis ist. Dieses Album hat Fehler, es ist keine Hit-Compilation, vielleicht hat es gar die hoch gesteckten Erwartungen einiger Hörer nicht erfüllt. Die außergewöhnliche, medien- und genreübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Künstler und das letztendlich gelungene Veröffentlichungskonzept machen "Dark Night Of The Soul" allerdings zu einem wuchtigen Statement gegen die verkrusteten Strukturen der "alten" Musikindustrie. Denn es waren nicht nur juristische, sondern auch musikalische Bedenken, die die Regelfetischisten von der EMI dazu bewegten, dem Album einen hübschen Regalplatz in den hauseigenen Katakomben zu sichern.

Umso ätzender erscheint nun also die Bereitschaft des Labels, "Dark Night Of The Soul" doch noch zu veröffentlichen, denn man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es gerade die von der EMI selbst ausgelöste und um einige tragische Facetten erweiterte Geschichte des Albums ist, die es nun plötzlich doch als vermarktbar erscheinen lassen. Aber "Dark Night Of The Soul" ist eben nicht "Der Fluch der Mumie", es ist ein Album voll künstlerischer Ambition, düster-hoffnungsvoller Songs, die den Brückenschlag zwischen Indie-Pop, Weltschmerz-Revue und Kunst wagen - und es sollte dringend weiter als download genossen werden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Sieh an, hier ist sie also. Als 2009 das gleichnamige Buch erschien, lag nur eine Leer-CD bei, das Resultat eines Rechtsstreits zwischen Danger Mouse und EMI. Sicher, die Musik war im Internet schnell zu finden, aber ausser einigen Vinyl-Promos gab es das Ding nicht in physischer Form. Was umso bedauerlicher war, als Danger Mouse & Sparklehorse mit einer eklektischen Gruppe von Gästen (u.a. Vic Chesnutt, Julian Casablancas, Flaming Lips, Iggy Pop, Jason Lytle, Black Francis, David Lynch) ein wirklich feines Album eingespielt hatten. Vom wunderbar melancholischen Opener "Revenge" (Wayne Coyne on vocals) über die Rocker "Angels Heart" (Black Francis) und "Pain" (Iggy) und die beiden Songs mit Jason (Grandaddy) Lytles verträumter Stimme, ist diese dunkle Nacht der Seele eine Art Film für den Kopf der, viel weniger düster als der Titel vermuten liesse, über weite Strecken eher eine bittersüss schwebende Stimmung verbreitet, mit ausnehmend schönen Ohrwurm-Melodien. Ein gutes Album also, aber ein schaler Nachgeschmack verbleibt: Mark Linkous und Vic Chesnutt haben sich mittlerweile das Leben genommen und man kann sich des Gedankens nicht erwehren, dass erst diese traurige Tatsache EMI zur Veröffentlichung bewog. Den beiden ist das Album nun auch gewidmet. Selbstmord als Marketing-Tool? Andererseits: Besser spät als gar nicht, denn Dark Night Of The Soul ist neben allem anderen auch eine würdige Abschiedsbotschaft zweier viel zu früh verstorbener Musiker.

Musik: *****
Veröffentlichungspolitik: 00000
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolles Album 6. April 2011
Von T. Wagner
Format:Audio CD
Wie man an den negativen Rezensionen zu diesem Album sieht, ist die Erwartungshaltung meist sehr ausschlaggebend.
Ich bin auf das Album eher durch Zufall gestoßen, ohne vorher Bewertungen in der Presse gelesen zu haben und war spätestens beim zweiten hören ziemlich begeistert.
Meiner Meinung nach ein durchgehend tolles Projekt und eine gutes Beispiel für eine gelungene Kollaboration verschiedener Künstler aus verschiedenen Genres.
Gerade die beiden Songs mit David Lynch gefallen mir sehr gut. Allerdings definitiv ein Album welches man zuerst "konzentriert" hören sollte und nicht nebenbei (z.B. im Auto). Gefallen oder Nichtgefallen ist wie immer bei Musik natürlich Geschmackssache, aber hierfür einen Stern herzugeben ist mir unverständlich.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Die Musikjournaille überschlägt sich mit Lob für diese Platte, ist völlig aus dem Häuschen - und zwar auch aufgrund der Entstehungsgeschichte, die hinter dem Album steckt, der Tragik um die Tode von Mark "Sparklehors" Linkous und Vic Chestnutt und all dem Drumherum. Doch für mich zählt am Ende nur auf dem Platz: Und da ist "Dark Night of the Soul" nur ein Sammelsurium von mal guten, meist nicht so guten Songs von Danger Mouse, Sparklehorse und jeweils anderen Künstlern. Die Super Furry Animals, Jason Lytle von Grandaddy, Julian Casablanas von den Strokes, Iggy Pop, Black Francis (of Pixies-fame), Ober-Shin James Mercer, Suzanne Vega, Vic Chestnutt und natürlich David Lynch, der auch Fotos für das Booklet beisteuerte sind die Mitwirkenden.
Doch was nützen all die Namen, wenn bis auf wenige Ausnahmen die Songs nichts taugen und die Platte als geschlossenes Gesamtwerk unausgegorgen wirkt? Lediglich das typisch britische "Just War" mit den Super Furry Animals, das coole "Little Girl" mit dem noch cooleren Julian Casablancas, die großartige Folk-Ballade "Daddy's Gone" sowie Suzanne Vegas Beitrag "Man Who Played God" sind gelungen. Vieles andere ist einfach nur schwach: Die stumpfen Rocker von Black Francis und Iggy Pop etwa, das viel zu bewusst auf die Vokaldehnung Jason Lytles setzende "Jaykub", das viel zu lange Interlude "Star Eyes" und das ebenso viel zu lange Outro "Dark Night of the Soul" oder das mit Störsounds versehene "Insane Lullaby" mit James Mercer. Die Genialität dieser Platte will sich mir einfach nicht zeigen, sie bleibt mir wohl auch für immer verborgen.
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