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Nur wenige Musiker haben die Kraft, im Trio aus Baß, Schlagzeug und Sax zu bestehen. Branford Marsalis zeigt an Tenor und Sopran Top-Format. Drummer Jeff Tain Watts ist stets für kleine rhythmische Überraschungen gut, und Bassist Reginald Veal kann geradlinig losmarschieren, vehement swingen und mit eigenständigen Themen Akzente setzen. Marsalis schwebt darüber in freien wie themengebunden Höhenflügen voll magischer Energie. In je einem Titel mischen die Saxophonisten Joe Lovano und Kenny Garrett mit.
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Der Tenor- und Sopransaxophonist Branford Marsalis hat seinen John Coltrane hörbar gut studiert. Wohl meidet er die hymnische Ekstase des Ahnvaters, doch in Balladen und Uptempo-Titeln schwingt er sich zu den typisch Coltrane'schen tragenden Linien empor. In dem Bassisten Reginald Veal und dem Drummer Jeff "Tain" Watts hat Marsalis zwei großartige Partner zur Seite. Die beiden zeigen in langen Passagen auch solistische Ambitionen und sorgen so für spannende Reibungsflächen. Als Gäste des Trios treten in je einem Stück die Saxophonisten Joe Lovano und Kenny Garrett auf. ** I: 8-9
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