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Wenn es auf dieser unserer Welt einen legitimen Nachfolger für RONNIE JAMES DIO gibt, der aber hoffentlich noch viele Alben veröffentlicht, so heißt er definitiv Nils Patrik Johansson und kommt aus Schweden. Alleine der Opener „Judas Must Die“ des neuen LIONS SHARE-Albums „Dark Hours“ könnte direkt von einem DIO-Output der 1980er Jahre stammen. Johanssons Stimmfarbe ist absolut identisch mit dem kleinen großen Sänger des Rocks. Wenn mir jemand gesagt hätte, ich würde ein neues DIO-Album hören, so hätte ich es blind geglaubt, so stark ist die Ähnlichkeit. „Heavy Cross To Bear“ würde sich gut in der BLACK SABBATH-Setliste machen und „Napalm Nights“ könnte locker aus einer „Holy Diver“-Session stammen. Als musikalisches Vorbild nennt Johansson dann auch DIO, so dass es nicht verwunderlich ist, dass die Songs in eben genau jene musikalische Richtung komponiert sind und die Gesangslinien eben genauso angelegt sind. Es handelt sich hierbei aber dennoch nicht um eine reine Imitation, sondern um eine ernstzunehmende Weiterentwicklung des DIO-esken Stils. Insgesamt geht es mehr nach vorne und rockt auch gerne mal etwas schneller, wie in „Full Metal Jacket“ oder „Demon In Your Mind“. Insgesamt lebt das Album natürlich von der Stimme des Frontmanns, der ja auch bei ASTRAL DOORS als Sänger fungiert. „Dark Hours“ ist ein Hammeralbum geworden und wird bei mir zumindest bis zum Release des neuen HEAVEN & HELL-Albums „The Devil You Know“ endlos rotieren. Pflichtkauf!!! -- ROCK IT! Ausgabe April/Mai (EVT 15.04.09)
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