Ich muss schon sagen, das Rockhard Magazin wird immer dreister. Und ich muss mich auch wirklich wundern, was das soll, ständig auf dem Power Metal herumzuhacken. Ich bin zutiefst angedizzt und fühle mich als Fan dieser Art von Metal-Musik beleidigt.
Ich hatte ja schon länger keine Ausgabe dieses Pamphlets gekauft, denn schon in früheren Heften ärgerte ich mich sehr über die Verbalattacken gegen Rhapsody of Fire etc. Aber vergangenen Freitag hatte ich ungewollten Aufenthalt am Bahnhof ( immer wieder diese Verspätungen) und da kaufte ich mir aus Langeweile den neuen Rockhard. Und was sehe ich da, eine CD einer der qualitätsmäßig guten Female Fronted Powermetal Bands namens Magica ist Arschbombe des Monats. Neben den ständigen unterschwelligen Beleidigungen in anderen Artikeln gegenüber dem Powermetal, und der geht gar nicht Rezension von Rhapsody of Fire, schlägt die Kritik der neuen Magica Scheibe dem Fass den Boden aus.
Gehts noch, das war defintiv der allerletzte Rockhard, denn ich mir in meienm ganzen Leben kaufen werde, solange dieser Opportunist Kühnemund dort den Chefredakteur spielt. Ich findes es einfach lächerlich, wie dieser selbsternannte Metal Papst mit seinem Bierbauch über die Werke guter Künstler urteilt, nur weil sie ihm nicht hart oder heavy genug sind. Vor zehn Jahren hat er diese Art von Musik noch gehypt, so wie das gesamte Rockhard - Team. Und nun eine Verbalattacke nach der anderen. Klar, alles ist Geschmackssache, aber beleidigend muss man wirklich nicht werden. Man muss schon eh genug Beleidigungen als Metal Fan im Allgemeinen ertragen.
Erst letzte Woche durfte ich mir von meinem zukuünftigen Schwager anhören, Metal sei eine tote Musik und nur Looser und häßliche Menschen hören sie noch. Na ja, dann, aber von einer objektiven Musikzeitschrift sollte man anderes erwarten, vor allem, wenn sie auch noch auf diese Art der Musik spezialisiert ist.
Mit diesen Frechheiten beleidigt Kühnemund und seine Blase die gesamte Fanbase einer solche Band und das geht einfach nicht. Vor allem, die Realität sieht ja anders aus ( was der Erfolg, der vom Rockhard gedizzten Bands beweist), denn besonders Metal Fans sind ja eher kritisch und lassen sich nicht von der Presse vorschreiben was cool ist und was nicht. Und da kann ich nur sagen, ein Glück. Denn sonst gäbe es dank der Schmierfinke vom Rockhard bald keine einzige Power Metal Band mehr und nur noch Düster, Grunz und Thrash Metal, bei dem sich subjektiv betrachtet auch jede CD gleich anhört. Aber dennoch käme ich als Rezensent niemals auf den Gedanken, eine CD dieses Genres nur deshalb zu zerreissen, weil sie mir nicht gefällt, wenn sie aber ansonsten handwerklich gut gemacht ist.
Und so ist es auch bei den neuen Magica. Nachzulesen in der Gegenrezension vom Metal Hammer und hier bei mir. Die neue CD tritt natürlich schon in die Fußstapfen der alten Nightwish, klingt aber nicht so operettenhaft und hat mehr erdgebundene Melodien im Schlepptau. Frontfrau Ana macht ihre Sache von Veröffentlichung zu Veröffentlichung immer besser und die Songs wie auch die Produktion von Dark Diary ist um Längen besser als der vergleichsweise recht schwache Vorgänger der Rumänen.
Im eigenen Land sind die Damen und Herren schon recht erfolgreich, mit diesem Output wird es wohl nicht für den internationalen Durchbruch reichen, weil die ganz große magische Komposition noch fehlt, aber für die zweite Liga reicht es allemal. Vor allem wenn man Songs wie Wait for me und Relesase my Demons in Petto hat. Fans der alten Nightwish und Epica sollten defintiv mal ein Ohr riskieren. Es lohnt sich.