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Dark City [VHS]

119 Kundenrezensionen

Erhältlich bei diesen Anbietern.
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Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie hier reduzierte Filme und Serien auf DVD oder Blu-ray.


Produktinformation

  • Darsteller: Rufus Sewell, Kiefer Sutherland, Jennifer Connelly, William Hurt, Richard O'Brien
  • Format: HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: AVU
  • Erscheinungstermin: 3. April 2000
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (119 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004T8DG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.442 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dark City ist eine Stadt ohne Namen, ohne Vergangenheit - und ohne Zukunft. Eine Stadt, über der immerwährende Nacht liegt. Es ist die dunkle Stadt: Dark City. In dieser Stadt wird ein Mann gejagt. John Murdoch soll eine Serie von bizarren Frauenmorden begangen haben, doch sein Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Hinter ihm ist nicht nur der hartnäckige Inspektor Bumstead her, auch Dr. Schreber, ein zwielichtiger Psychiater, kreuzt immer wieder seinen Weg und warnt ihn vor jenen unheimlichem, bleichgesichtigen Fremden, die ihm auf der Spur sind. Während Murdoch versucht, seinen Verfolgern zu entkommen, kehrt Stück für Stück seine Erinnerung zurück, und er beginnt das grausige Geheimnis von Dark City zu erahnen: Jene Fremde, Außerirdische eher sterbenden Spezies, verändern nach Belieben die Erinnerung der Menschen ebenso wie die Häuser und Straßen der Stadt, sogar die Zeit selbst können sie manipulieren. Murdoch erkennt, daß die ganze Stadt ein gigantisches, grausiges Experiment ist. Er versucht zu fliehen. Doch alle Wege führen ins Nichts...

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Sind Sie ein Fan düsterer Comics und ihrer Anti-Helden? Hat Ihnen der Film The Crow - Die Krähe jenen Nihilismus vermittelt, den sie zuvor vergeblich in anderen Filmen gesucht haben? Und teilen Sie die Vorliebe von The-Crow-Regisseur Alex Proyas für den Sieg des Stils über den Inhalt? Dann werden Sie Dark City lieben.

Dark City ist einer jener Filme, die ihre eigenen Welten erschaffen, in denen eigene Regeln losgelöst von der Realität gelten und die mit ihnen derart sorgsam umgehen, dass selbst unlogische Momente in dieser Welt einzigartig und nachvollziehbar erscheinen. Dark City ist aber auch der vollkommene Triumph des Produktionsdesigns über die Geschichte (in der böse Außerirdische die Realität in einer hermetisch nach außen abgeschlossenen Stadt manipulieren). Bei aller Perfektion hat er kein Herz und keine Seele.

Die Charaktere bleiben eindimensional, und so bleibt man als Zuschauer auf Distanz zu dem Geschehen. Jene Zuschauer, die Interesse an großartigen Produktionsdesigns haben, werden es genießen, diese an den deutschen Expressionismus angelehnten Kulissen bewundern zu dürfen. Die größten Kulissen übrigens, die jemals in Australien, der Heimat von Regisseur Proyas und Produzent Andrew Mason, gebaut worden sind. Dass die Meinungen zu diesem Film auseinandergehen können, zeigt die Kritik des in den USA ungemein populären Kritikers Roger Ebert, der Dark City einen der besten Filme des Jahres 1998 nennt. --Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von SleepingCat am 5. Juli 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Da Amazon die Bewertungen zu verschiedenen Versionen ja gerne durchmischt: Ich beziehe mich hier auf die deutschsprachige Bluray-Veröffentlichng.
Zum Film selbst will ich nicht viel sagen, dieser ist unbestritten ein verdienter Sci-Fi-Klassiker der sich thematisch und stilistisch irgendwo zwischen Matrix, The 13th floor und Brazil einordnen lässt. Wer den genannten Filmen auch nur das geringste abgewinnen kann, für den stellt auch dieser einen Pflichtkauf dar. Insbesondere der erst genannte orientiert sich auffallend stark an diesem Werk, das die Wachowskis mit Sicherheit mehr als einmal gesehen haben und in ihrer Filmtrilogie im Minutentakt mal mehr mal weniger auffällig zitieren.
Auch die Blu-Ray-Ausstattung scheint sich auf den Blick mehr als sehen zu lassen, liegt doch neben dem Kommentar mit den wichtigsten Köpfen hinter dem Film sogar ein weiterer Kommentar vom Filmkritiker Roger Ebert persönlich bei. Warum also keine fünf Sterne?
Das zentrale Problem dieser Bluray ist leider, dass statt wie man es vielleicht erwarten würde nicht der bereits 2008 (!)veröffentlichte Directors Cut sondern die Kinoversion von 1998 auf die Scheibe gebrannt wurde. Diese ist nicht nur um die 10 Minuten kürzer, sie enthält einen auch leider vollkommen überflüssigen, erklärenden Monolog zu Beginn des Films, der den halben Twist bereits vorweg nimmt. Schämt euch Warner Brothers! Soll sich der Kunde jetzt entscheiden ob ihm Bildqualität ODER die Vollständigkeit des Filmes wichtiger ist? Wer nichts dagegen hat ein paar mehr Euro auf den Tisch zu legen und des Englischen mächtig ist, dem rate ich eindeutig zum UK-Import, da nur dieser die längere Schnittfassung UND Blurayqualität vereint.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Coolhand am 1. November 2012
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Cover: kein FSK-freies Wendecover
Ton: 4 Sterne (DD 5.1, Ton gut aber nicht Top, da dies kein Actionfilm mit Explosionen ist, sondern überwiegend in diesen Szenen und für die Spannung ein guter Soundtrack eingesetzt wird, der jedoch fast keine Bassmomente enthält, ist die Bewertung dahingehend auch vornehmlich auf den Soundtrack begrenzt.)
Bild: 5 Sterne (bei den Gebäuden in den Veränderungsszenen sieht man zwar klar die Spielzeugoptik, aber daß tut dem Flair keinen Abbruch. In Szenen aus der normalen Kulisse, sprich Strassenaufnahmen, innerhalb von Gebäuden etc. ist daß Bild scharf. Da der ganze Film ja des Nachts spielt ist es erfreulich, das der Schwarzwert sehr gut ist, dies mit der Kombination aus Licht (Autoscheinwerfern, Straßenlaternen) und den Objekten aus der Umgebung läßt den Film erfreulich detailreich herüberkommen, das Bild wirkt sehr knackig.)
Film: 5 Sterne (die Story ist gut, die Umsetzung auch, und auch Kiefer Sutherland als Dr. Gruber überzeugt in seiner Nebenrolle)

Alex Proya's Film ist ein Highligt im SF-Genre. Die Suche eines Mannes ohne Gedächtnis nach seiner Identität, der Frage warum es nie Tag wird und warum niemand den Ausgang aus der Stadt zu kennen scheint treiben die Story kontinuierlich voran, Langeweile kommt nie auf, man will den Plot sehen.

Viele bewerten den Film negativ nur aufgrund der Tatsache, daß es eine DC-Version gibt, jedoch nicht in Deutschland. Das ärgert mich ebenfalls, aber dies ist kein Grund die BD-Umsetzung schlecht zu machen. Ich kenne nur diese Version, sie enspricht der Version wie sie im Verleih damals erschien. Meine Bewertung bezieht sich auf das was sich auf der BD befindet, und nicht dem was man sich auf der BD wünscht.

Fazit: Kaufempfehlung
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carsten Corleis am 22. März 2005
Format: DVD
Ja, der Vergleich mit "Matrix" drängte sich auch mir auf, ebenso mit "The 13th Floor" oder "Total Recall". Aber "Dark City" geht meiner Meinung nach viel tiefer als alle der genannten Vergleichsfilme.
John Murdoch, der Protagonist des Films, wacht eines Abends fast ohne jede Erinnerung neben einer toten Frau auf. Hat er sie ermordet? Warum erinnert er sich an kaum etwas? Und wer sind die "Fremden" die ihn verfolgen?
So irrt Murdoch durch eine unheimliche Stadt, auf der Suche nach seiner eigenen Identität und macht schon bald Bekanntschaft mit den fremden Wesen, die die Stadt zu kontrollieren, und in ihm eine Gefahr zu sehen scheinen...
Schon die Stadt ist irgendwie unwirklich, absolut alptraumhaft, obwohl alle gezeigten Gebäude, Gegenstände, Autos etc. so wirklich in vielen realen Städten existieren, ist diese Stadt nicht nur namens- sondern auch zeitlos. Nicht nur von der Handlung her, sondern vor allem vom Design. Sind es die 30er, 40er, oder 50er Jahre? Sie lässt sich nicht einsortieren, sondern bleibt immer knapp ausserhalb der Realität.
Was Realität oder das, was wir für die Realität aufgrund unserer Erinnerungen halten, überhaubt ist, ist auch die Kernfrage des Films. Die fremden Wesen, die die künstliche Stadt als ihr riesiges Versuchslabor benutzen, um hinter das Wesen der Menscheit und der Menschlichkeit zu kommen, in dem sie immer wieder Erinnerungen von einer Person zur anderen transferieren und ständig per Geisteskraft das Stadtbild ändern, erscheinen auf den ersten Blick als "die Bösen".
Doch auch ihre Art, die nur über eine Art Kollektivgedächtnis verfügt, ist vom Aussterben bedroht.
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