und nochmal setzen dark age in sachen sound einen drauf, die gitarren sind noch rauer und fetter, die drums sind noch geiler als auf "the silent republic". vom material her hat sich, was das niveau angeht, nichts geändert, soll heißen hier wird einem ein meisterwerk aufgetischt. "fix the focus" prescht gleich ordentlich los, der refrain ist mit clean vocals gesungen, die bei dark age ab diesem album eine größere rolle zu spielen scheinen, was ich persönlich gut finde, macht die ganze sache vielschichtiger. "zero" setzt noch eins drauf in sachen fetzig und episch. geniales intro, geniale strophen, genialer refrain. "dare to collapse" wird mit einem herrlichen gitarrenthema eröffnet, untermalt von dezenten, dennoch epischen keyboards. dann ertönt die stimme vom tiamat-sänger, der hier die strophen singt. gegen ende ertönt ein super gitarrensolo. "pulse of minority" ist langsamer, aber besser als die bisherigen drei songs. in den strophen erzuegen eikes stimme und die drums einen solchen groove wie man ihn selten hören kann. und gegen ende gröhlt dann die ganze band gekonnt ihren eigenen namen, nämlich "dark age"... "neokillers" beginnt mit wilden gitarrenriffs und drum-wirbeln. auch ein guter song, kann aber mit den vorangegangen nicht so 100% mithalten. so, dann kommt "nikita", der wohl beste song des albums. wird eröffnet mit rauen riffs, dann kommen harte drums dazu und dezente, aber wirkungsvolle keyboards. der zweite teil der strophen ist genial, weil die band da ordentlich draufdrischt. in der mitte ertönt dann eine passage, in der fette riffs daherpetschen, darüber ein tolles gitarrenthema gespielt wird, sänger eike legt ordentlich los, ein drumrhythmus jagt den anderen, alles untermalt von epischen keyboards. diese passage ist fantastisch. mit "my own darkness" zeigen sich dark age dann mal von einer andern seite, eine ballade, nur klarer gesang, nur akustikgitarre. gelungen, wie ich finde. "neurosis 404" ist dann wieder ein richtig heftiger fetzen und in der mitte des songs singt eike so aggressiv und brutal wie noch nie zuvor. "the elegy of a forgotten science" groovt nochmal richtig daher, viele gute riffs und der tiamat-sänger ist nochmal mit von der partie. das album endet auch wieder mit einem cover, gut aber man mekrt halt, es ist kein richtiger dark age-song.
also, wieder ein gelungenes album, kaum zu toppen, absolute spitzenklasse.