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Darius der Große, König der Perser [Taschenbuch]

Hanns Kneifel , Hans Kneifel
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001
Nur widerwillig läßt sich Darius I., genannt "der Große", zum König des Perserreichs ausrufen. Ihm graut vor der Last der Verantwortung und der damit verbundenen Entfremdung von Freunden und Kampfgefährten. In den ersten Jahren sieht er sich gezwungen, zahlreiche Aufstände in seinem von militärischen Machtkämpfen durchsetzten Riesenreich - von Ägypten bis fast zum Aralsee, von den Grenzen Nubiens bis zum Kaspischen Meer - niederzuschlagen.
Darius geht es um die Verwirklichungseiner Vision eines wohlorganisierten, modernen Reiches.
Weit davon entfernt, Darius I. als Demokraten zu beschreiben, entwirft Hanns Kneifel in seinem farbenprächtigen historischen Roman das Porträt eines erstaunlich modernen Herrschers.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404144651
  • ISBN-13: 978-3404144655
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 914.823 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Im Jahre 522 v.Chr. tötet der persische Adlige Dariuvahush zusammen mit einigen Getreuen den Usurpator Gaumata, der in Abwesenheit des mittlerweile gestorbenen Königs Kambyses die Macht an sich gerissen hatte. Die Freunde wählen Dariuvahush zum Thronfolger und damit beginnt die 36-jährige Regentschaft des großen Darius, der durch seine Eroberungen im Westen und Osten des persischen Reiches dieses gefestigt und erweitert hat.

Hanns Kneifel beschreibt dieses königliche Leben in epischer Breite mit eindringlichen Schilderungen der kriegerischen Ereignisse, des Lebens am Hofe und auf dem Lande. Gleichzeitig versucht er, das Panorama der damaligen Welt zu vermitteln, das im indischen Ozean begann und sich bis Sizilien erstreckte. Ägypten, auf Persisch Mudraya, stellt einen wesentlichen Fixpunkt in dieser antiken Welt dar, den auch die Perser wegen der alten Kultur und der kolossalen Bauten bewundern.

Auf der anderen Seite des Mittelmeers kollidiert Darius immer wieder mit den expansionslustigen Griechen, denen es vorrangig um Handel und ihre Freiheit geht. Darius kann wie alle "großen" Machthaber der Geschichte keine freiheitsliebenden Völker an seinen Grenzen ertragen. Alle müssen sich ihm unterwerfen und Tribut zahlen, seien es die kleinasiatischen Griechen oder die Saken im fernen Nordosten hinter dem Kaspischen (Hyrkanischen) Meer.

Kneifel versagt es sich jedoch, Darius aus der Sicht eines heutigen kritischen Historikers zu betrachten und ihn gar als Despoten darzustellen. Er beschränkt sich auf die romanhafte Beschreibung des damaligen Lebens, wie es in den dürftigen Relikten überliefert ist oder wie er es sich vorstellt. Dabei kommt eine süffige Mischung aus Blut und Sex zustande, die sich anfangs spannend liest, dann aber doch etwas ermüdet. Da ihm die analysierende Geschichtssicht abgeht, verliert Kneifel sich zu oft in wiederkehrenden Schilderungen königlichen Sexes oder, etwas langatmiger, in der Beschreibung von Gärten, Palästen und Reliefs.

Zwischendurch reflektiert er die Gedanken Darius' in fiktiven Aufzeichnungen, die man nicht als dokumentarisch nehmen sollte, wenn sie auch das Lokalkolorit nach bestem Wissen und Gewissen wiedergeben. Man weiß nicht, ob es wirklich so gewesen ist, aber es könnte leicht so gewesen sein.

Alles in allem ein unterhaltsames und teilweise lehrreiches Buch, das jedoch auch mit einem geringeren Umfang als 930 Seiten noch ausreichend Lesestoff und Nutzwert geliefert hätte. --Frank Raudszus


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mit der letzten Seite ist man froh das es zu Ende ist 19. Februar 2003
Format:Taschenbuch
900 Seiten wo sich doch vieles wiederholt. Der Author schreibt auch nicht wirklich packend. Zum fertiglesen musste ich mich wirklich überwinden. Die vielen Fremdwörter/antiken Begriffe haben mich verwirrt - unter 100 Parsangen kann ich mir eben nichts vorstellen.
Ich habe schon viele dickere Bücher mit mehr Enthusiasmus gelesen. z.B. Musashi
Ich würde es nicht nochmals kaufen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Bogner VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Beschreibung des Lebenswegs von Darius ab dem Zeitpunkt der Thronergreifung bis zu seinem Tod.
Anscheinend hat der Autor hierfür jahrelange, umfangreiche Recherchen betrieben. Leider versteht er es nicht dieses Detailwissen interessant in eine lebendige Geschichte einzubringen.
Lange Beschreibungen immer wiederkehrender Kämpfe in Gegenden deren anscheinend historisch genaue Namen schwer zuzuordnen waren, dazu noch die unaussprechlichen Namen der Protagonisten. Mir wären die historisch "unkorrekten" (aber bekannten) Namen und Bezeichnungen von Orten wesentlich lieber gewesen. Sehr genervt haben mich auch die dauernden Sexabenteuer von Darius und anderen männlichen Protagonisten. Ich kann einfach nicht glauben, daß die Frauen alle so willig und wild waren. Da ist wohl eine gehörige Portion Phantasie in die doch so korrekte Biographie mit eingeflossen! Sehr arrogant fand ich den Hinweis des Autors in den Erklärungen, man möge doch vom Anhang rege Gebrauch machen, da er ja die korrekten Namen/Bezeichnungen verwendete und nicht die plumpen griechischen Übersetzungen. Meiner Meinung nach wäre eine Fußnote ab und zu wenigstens, oder einige Erklärungen am Rande sehr nützlich gewesen. Sehr gut in Erinnerung sind mir da z. B. einige Bücher von Peter Berling.
Leider insgesamt ein sehr langweiliges Buch, auch wenn es eine interessante Story wäre die gut recherchiert wurde.
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2.0 von 5 Sternen None 9. April 2013
Von ramforce
Format:Kindle Edition
Uebertriebene Beschreibung von Privatleben von diesem grossarrtigen Koenig. Teils detailsgetreue Geschichte und leider auch teils miserable Ausdrucksweise, die eigentlich nicht in einem Buch reingehoert.
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