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Darf ich Zahlen?: Geschichten aus der Mathematik
 
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Darf ich Zahlen?: Geschichten aus der Mathematik [Gebundene Ausgabe]

Günter M. Ziegler
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492053467
  • ISBN-13: 978-3492053464
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.562 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Günter M. Ziegler
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ziegler schafft es, Empathie für die Probleme seines Fachs zu erzeugen.« Der Tagesspiegel.de

Kurzbeschreibung

Psst, wer erkennt die 119/100? Oder wer hat Lust auf eine Kurven-Diskussion beziehungsweise die Formel für die »ideale Frau«? Oder lieber die für sexy Schuhe, Käsesandwich, Einparken? Sagen wir bald Zwanzigeins statt 21? Ist es wahr, 42 ist die Antwort auf alles? Günter M. Ziegler präsentiert das Angst-Grusel-Horror-Fach der Deutschen, wie Sie es noch nie gesehen haben: als abenteuerliche Gedankenreise und witzig-gelehrte Unterhaltung. In keinem Fall wird er Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen. Bei Ziegler brauchen Sie keine Rechnung. Garantierter Frustrationsindex: Null. Denn eines ist klar: Wir können nicht alle unterdurchschnittlich sein in Mathe.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein interessanter Blickwinkel auf die Mathematik, 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Darf ich Zahlen?: Geschichten aus der Mathematik (Gebundene Ausgabe)
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich auf dieses Buch durch einen Beitrag bei TV Total gekommen bin und mir das Auftreten und der Witz von Herrn Ziegler einfach sympatisch waren.

In diesem Buch schafft Herr Ziegler es, in einer gesunden Mischung aus Allgemeinbildung und Einblicken in die Mathematik ein anderes Bild von der Mathematik zu zeichnen. Ganz offensichtlich wird dabei der Auftrag verfolgt die "Angst" bzw. die Ablehnung vor der Mathmatik zu nehmen. Auch werden ganz alltägliche Einsatzszenarien der Mathmatik dargestellt (wie z.B. im Supermarkt oder beim Aufstellen eines Schrankes). Außerdem fehlt auch der Einblick in die Geschichte und die damit verbunden Personen nicht. Die ganze Zeit wird mit viel Humor eher erzählt als "gelehrt". Ein wirklich kurzweiliges Buch.

Einziger Kritikpunkt mag sein, dass der Leser im Vergleich zu anderen Teilgebieten der Mathematik sich sehr stark auf dem Gebiet der diskreten Mathematik bewegt, aber will man das einem Autor verdenken, dessen Fachgebiet es ist...

Ein absolut lebenswertes Buch für U-Bahnfahrten, Strände etc.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Geschichten aus der Mathematik, 24. Mai 2010
Von 
Klemens Taplan (Ahaus) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Darf ich Zahlen?: Geschichten aus der Mathematik (Gebundene Ausgabe)
In den Vorbemerkungen zum Buch erläutert Günter Ziegler, Professor für Mathematik an der TU Berlin, seine Motivation und Zielsetzung für das Buch. Es geht um "Mathematik machen". Im Fokus sollen die Menschen hinter den Zahlen stehen und die Orte, an denen Mathematik betrieben wird. Der Kampf mit der Präzision ist mit Emotionen verknüpft, wie am Beispiel von Andrew Wiles deutlich wird. "Es war so unbeschreiblich schön; so einfach und elegant. Ich konnte nicht begreifen, wie mir das hatte entgehen können, und zwanzig Minuten lang starrte ich nur ungläubig auf die Lösung", so Wiles, als er eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg zum Beweis der Fermatschen Vermutung gewonnen hatte.

Begeistert hat mich das Kapitel über die Zufallszahlen. Wie schwierig ist es doch, eine zufällige Zahlenfolge zu erzeugen. Mit Hilfe statistischer Tests kann festgestellt werden, ob Zahlenfolgen wirklich zufällig sind oder ob sie versteckt doch Systematiken enthalten. Zahlenfolgen verraten viel. So hat jeder Mensch sein eigenes Profil bei der Auswahl von Zufallszahlen. Und weil es so schwierig ist, zufällige Zahlenfolgen zu bestimmen, kann mittels statistischer Methoden zum Beispiel festgestellt werden, ob Bilanzen gefälscht wurden.

Autor Ziegler beschreibt kuriose Anwendungen der Mathematik. So macht er deutlich, was hinter dem Body Mass Index wirklich steckt, erläutert die Huntington-Affäre und geht der rätselhaften "42" auf den Grund. Er lüftet das Geheimnis der Sudokus und lässt uns Staunen über Primzahlen auf alten Knochenfunden. Mathematischen Beweisen widmet er ein eigenes Kapitel und sensibilisiert die Leser für die Schwächen von Computerbeweisen.

Warum gibt es für mathematische Glanzleistungen keinen Nobelpreis? Autor Ziegler bringt Licht ins Dunkel und erläutert die Legenden, die sich um diese Frage ranken. Es sind die Legenden und auch die spektakulären Lebensgeschichten einiger Mathematiker, die dem Buch Leben einhauchen. Alexander Grothendieck, Paul Erdös und Persi Diaconis seien hier als Beispiele genannt.

Günter Ziegler ist ein humorvoller Mathematiker. Aus dem Klappentext geht hervor, dass er eine Charme-Offensive für sein Fach starten will. Das ist ihm mit diesem Buch gelungen. Es ist kein Drama wie "Fermats letzter Satz" von Simon Singh und auch nicht so tief gehend wie "Die Musik der Primzahlen" von Marcus du Sautoy, aber insgesamt unterhaltend und erhellend. Es ist m.E. eher für Leser gedacht, die bislang wenig Berührungspunkte mit der Mathematik und den Lebensgeschichten großer Mathematiker hatten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Inhaltsreich & Locker geschrieben - gut für erste `Kontaktaufnahme`, 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Darf ich Zahlen?: Geschichten aus der Mathematik (Gebundene Ausgabe)
Günter M. Ziegler versucht das, was vor ihm schon mehrmals probiert wurde (siehe u.a. die Literaturverweise am Ende): Er will die Leser davon überzeugen, dass Mathematik nichts Fernes und Abstraktes ist, sondern, dass Mathematik uns alle umgibt und - dies wird wohl das Schwerste sein -, dass Mathematik auch Spaß machen kann.

Der Autor ist Professor für Mathematik an der TU Berlin. Aus zweierlei Sicht ist dies zu betonen. Zum einen hat man mit diesem Buch zweifelsfrei ein Werk eines kompetenten Autors vor sich. Und zum anderen ist erstaunlich zu sehen wie verständlich und `lesbar` ein Mathe-Professor seine Sätze formulieren kann.

Das Buch ist untergliedert in insgesamt 10 Kapitel.

Begonnen wird mit dem Kapitel -Auf dem Zahlenstrahl- und damit mit einem Rundgang durch alltägliche, populärwissenschaftliche und medial aufgebaute Fälle, in denen uns Mathematik begegnet. Eine nette Heranführung an die Thematik.

Im zweiten Kapitel -Die unendliche Geschichte der Primzahlen- geht es wohl um einen der bekanntesten Bereiche der Mathematik: Primzahlen. Auf nicht ganz zwanzig Seiten gibt Ziegler einen knappen aber auch prägnanten Einblick in dieses faszinierende und komplexe Gebiet. Im Weiteren Verlauf des Buches kommt er immer mal wieder hierauf zurück.

Mit den Kapiteln 3 (Der mathematische Blick) und 4 (Die kleinen Rätsel) erhält man einen Einblick in die Methodik und die Arbeit der Mathematik. Dies wird in Kapitel 7 (Das BUCH der Beweise) erneut aufgegriffen. Vom Informationsgehalt sind dies sicherlich mit die besten Kapitel des Buches.

Kapitel 5 (Die kleinen Rätsel) erklärt die Arbeit der Mathematik und will eine Legitimation auch für die Forschungen geben, die sich mit den `kleinen Rätseln` befassen.

Die Kapitel 6 (Wo Mathematik entsteht), 8 (Drei Legenden) und 9 (Was sind das für Leute?) betrachten die Mathematik anhand derer, die sich mit ihr befassen. Ziegler schreibt in seiner lockeren und angenehmen Art über die verschiedenen (Ruhe-)Orte (Bett, Kirche, Café, Strand, usw.) an denen Mathematiker arbeiten und an denen sie vor allem ihre Ideen bekommen. Die drei vorgestellten Legenden über Mathematiker sind gut zu lesen und geben dem augenscheinlich eher trockenen Fach eine würzige, um nicht gleich zu sagen: spannende, Note. In Kapitel 9 werden fünf Mathematiker (darunter auch eine Mathematikerin) vorgestellt. Interessant ist hierbei besonders, dass es sich um keine rein biographischen Skizzen handelt, sondern, dass Ziegler all diese Leute auch persönlich kannte. Gerade in diesen drei Kapiteln wird die Intention Zieglers deutlich, den Lesern zu verdeutlichen, dass Mathematik nicht nur aus Abstraktem besteht und eben nicht nur von wirren, weißhaarigen Professoren hinter Bürotischen bearbeitet werden kann.

Das 10. Kapitel (Was Mathematiker können) unterstreicht nochmals die Bedeutung von Mathematik im Alltag, in der Wirtschaft, im Sport, bei Wetterkarten,u.a.m. Mathematik ist nach Ziegler nicht nur Logik, trockenes Rechnen, sondern gerade auch Spiel, Spaß, ganz effektiver Nutzen und Ästhetik.

Ein Index, sowie eine Liste weiterführender Literatur zu den einzelnen Kapiteln, vervollständigen das Buch.

Die Aufteilung des Buches in Themen, die sich mit mathematischen Fragestellungen, mathematischer Methodik und Mathematikern und deren Arbeit befassen, ist sicherlich gut gewählt. Manchmal hätte man sich ein größeres Eingehen auf mathematische Themen (wie bei der Behandlung der Primzahlen) gewünscht, da einige Bereiche eben doch nur angeschnitten werden.

Das Buch -Darf ich Zahlen?- ist sehr gut lesbar und lässt keine Langeweile aufkommen. Als erste Kontaktaufnahme mit der Mathematik ist es zu empfehlen und auch für jene, die sich bereits (ob freiwillig oder anders bedingt) mit Mathematik befassen kann es eine auflockernde Lektüre sein.
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