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Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende: Der zwölfjährige Matt Murdock verliert kurz vor dem Mord an seinem Vater durch einen Unfall sein Augenlicht. Jahre später, als Anwalt, nutzt Murdock (Ben Affleck) seine durch die Blindheit sensibilisierten Supersinne als Daredevil im Kampf gegen das Verbrechen. Als "Mann ohne Furcht" trifft der maskierte Rächer auf den mächtigen Verbrecherkönig Kingpin (Michael Clarke Duncan) sowie den wahnsinnigen Bullseye (Colin Farrell), der in der Lage ist, nahezu jeden Gegenstand in ein tödliches Projektil zu verwandeln. Daredevil und die Powerfrau Elektra (Jennifer Garner) passen gut zueinander, ihr Zusammenspiel aber ist seicht -- wie der Film selbst, der mit Marvel-Anspielungen und Gastauftritten (darunter auch Daredevil-Schöpfer Stan Lee) sowie computergestützen Stunts zuhauf gespickt ist. Hollywood in seiner aufwändigsten und zugleich nichtssagendsten Form. Hart gesottene Fans werden die Vorzüge von Daredevil dennoch zu verteidigen wissen, während ihr in rotem Leder gekleideter Held im Sturzflug in Richtung Daredevil 2 braust. --Jeff Shannon --
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Wieder ein Marvel-Comic, der als Filmvorlage herhalten muss. ich gebe zu, ich war mißtrauisch, ob es denn nun noch ein Comicheld auf die Leinwand schaffen muss. Kommt als nächstes der Silver Surfer, war einer der Gedanken. Doch Ben Affleck visualisiert gekonnt die Geschichte um einen, als Kind erblindeten Mann, dessen fehlender Sinn durch eine Art Radarblick ersetzt wurde. Daredevil übt Eigenjustiz an davongekommenen Verbrechern und wird damit selbst zur Zielscheibe. Die Bonusdisc ist proppenvoll mit teils interessanten Extras. Der Audiokommentar mit Regisseur und einem der Produzenten ist untertitelbar und auch ein zusätzlicher Textkommentar reicht jede nur denkbare Infos nach. Ein Zusatzmode spielt auf Wunsch im laufenden Film ein kurzes Making Of, kommentiert vom Visual Effects Manager, ein.
Bild: Die ultraschnellen Bildwechsel und Schnitte laufen mit hoher Geschmeidigkeit über den Bildschirm. Dabei entsteht keinerlei Ruckeln und ein Schärfeverlust hält sich in sehr engen Grenzen. Tja, die DVD gönnt sich bis auf ansatzweises Grieseln (00.26.35) keinerlei Schwächen. Selbst große Kontrastunterschiede wie grellweißes Scheinwerferlicht franst nicht aus (00.26.00). Mit den Farben wird hier gern und oft gespielt. So sind viele Bildfolgen auf ein kühles Blau minimiert. Bravo.
Ton: Der Filmsound bietet eine ganze Reihe Effekte - von den Surroundkanälen her etwas höhenbedämpft, aber jederzeit in Splitsurround. Das ganze Soundbild ist ein wenig obertonarm, aber hochexplosiv in der Verteilung und Anzahl der Effekte. Vor allem in den Actionszenen geht hier gehörig die Post ab. Der Subwoofer sorgt für einiges Leben in der Bude, läßt aber unterhalb von 90hz ein paar Wünsche an die 30cm Membranen offen. Die DTS-Tonspur macht hier den ersten Platz mit einem hauchdünn besseren Druck unten herum. Ansonsten herrscht ein glattes Patt untereinander. Die Verständlichkeit ist sehr gut, auch bleiben keine Wünsche offen, was die Ortbarkeit der Dialoge zu den Darstellern betrifft,. --movieman.de