...damit er vergißt wie er das erste Album gemacht hat. Und das ist auch gut so. Sicherlich ist "Dare iz a Darkside" ein ziemlich merkwürdiges Album, aber zumindest konnte niemad Redman den Vorwurf machen, das er faul ist und sein (großartiges) Debüt einfach wiederholt.
Wie der Titel schon vermuten lässt, ist "Dare iz a Darkside" eine ganze Nummer düsterer als da Debüt (und auch als die Nachfolger). Die Beats sind auch spaciger. "Bobyahed2dis" zeigt direkt den Weg auf, den Redman auf diesem Album einschlägt, bleibt aber leider einer der bessten Tracks. Mit "A Million and 1 Buddah Spots", "Cosmic Slop", "Winicumuhround" und dem coolen "Tonight's da Night" Remix folgen noch ein paar ziemliche Banger. Der Rest ist größtenteils nicht schlecht, wenn auch mit unter noch stranger. Teilweise verliert sich die Scheibe aber schon irgendwo im Mittelmaß. Redman hat sehr viel auf dieser Scheibe selbst produziert, aber auch Funklord Erick Sermon hat wieder mitgewirkt (bezeichnender Weise sind dessen produzierte/co-produzierte Tracks auch größtenteils die besseren).
Redmans Reise zur Hölle und nach dahinter ist ein durchaus unterhaltsames Album, aus einer Zeit in der er noch experimentiert hat. Es ist nicht grade seine stärkste Scheibe, aber m.E. um längen interassanter als alles was er nach "Muddy Waters" gemacht hat. Wer gehört hat, dass das hier die schlechteste Redman Scheibe ist, sollte sich besser selbst ein Urteil bilden. Sie ist immer noch um längen besser als "Doc's da Name 2000", die nur ein langweiliger Aufguss auf "Muddy Waters" war.