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Dantons Tod Taschenbuch – 2000

25 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150060605
  • ISBN-13: 978-3150060605
  • Größe und/oder Gewicht: 9,7 x 1 x 14,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 262.747 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Karl Georg Büchner, geboren 1813, war vieles in seinem kurzen Leben, vor allem aber Schriftsteller und Revolutionär. Er studierte Medizin, Naturwissenschaft, Geschichte und Philosophie und gründete 1834 die "Gesellschaft für Menschenrechte", die für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit eintrat. Als Mitverfasser der politischen Publikation "Der Hessische Landbote" war er 1835 schließlich zur Flucht gezwungen. Im Alter von nur 23 Jahren starb Georg Büchner 1837 in Zürich an Typhus. Seine Werke vermitteln eine ganz besondere Intensität, seine Dramen, darunter "Lenz" und das Fragment "Woyzeck", gelten als bahnbrechend und werden bis heute auf der ganzen Welt immer wieder neu inszeniert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 10. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Wer eine Revolution zur Hälfte vollendet, gräbt sein eigenes Grab

Büchners Danton mag nicht mehr an die Revolution glauben. Er ahnt, dass sie ethische und materielle Fragen nicht lösen kann. Danton erkennt, dass man seine Bemühungen dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten nicht wohlwollend gegenübersteht. Er weiß, dass er unter der Guillotine sterben wird und erträgt schon im Vorfeld sein bevostehendes Ende gelassen, allerdings mit leichtem Zynismus.

Büchners Danton übermittelt sozusagen den Gedanken, dass Handeln nicht lohnt, dass die Summe aller Tätigkeiten wachsendes Leid und Lebensekel zum Ergebnis haben.

Der Weg der Menschen führt durch eine nicht enden wollende Kette von Enttäuschungen,aus denen sie nicht mehr herausfinden können. Selbst die Geborgenheit in einem Glauben, sei es ein politischer oder ein religiöser, kann auch nicht länger schützend wirken.

Danton muss an seinem eigenen politischen Genie verzweifeln, weil sein "Herz nicht steinern", "sein Geist nicht beschränkt ist".

Hier ist der zentrale Unterschied zu Robespierre. Besagter Revolutionär kennt den Zwiespalt von Gefühlsimpulsen und revolutionären Notwendigkeiten nicht. Sein Handeln ist nicht gelähmt durch Erkenntnis oder durch Gefühle. Er agiert aufgrund konsequenter Prinzipien, ist gewissermaßen ein Despot guten Gewissens.

Im Widerstreit von Danton und Robespierre gehört Büchners Liebe eindeutig Danton.

Danton ist Robespierre gegenüber der erkennende Psychologe, welcher die ideologische Verbrämung im Grunde minderwertiger Motive durchschaut.
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Format: Taschenbuch
An "Dantons Tod" scheiden sich, wenn das Stück in der Schule gelesen wird, in der Regel die Geister: Die einen lassen sich sofort von dem (erstaunlich modernen) Ton des Stücks einnehmen, die anderen (und das ist oft die Mehrheit) können damit gar nichts anfangen. Es passiert ja nicht so viel, die vielen historischen Bezüge (auf Personen und Ereignisse, die man nicht oder nur ungenau kennt) erschweren die Lektüre und auch die Struktur des Stücks ist nicht so leicht zu erkennen. Der Band zu "Dantons Tod" in der Reihe "Schroedel Interpretationen" bietet da sehr gute Hilfestellungen. Der Autor ist ein ausgewiesener Büchner-Kenner, was sich bei dem schwierigen Gegenstand auszahlt. Der Band ist gut geschrieben und wer sich die Zeit nimmt, ihn ganz durchzulesen (128 Seiten), wird sehr davon profitieren.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von SchererAlex@gmx.de am 2. Januar 2002
Format: Taschenbuch
An sich ist das Buch schon ein Muss - es verleiht einen super Eindruck in die Zeit der französischen Revolution. Nicht nur der Preis der Klett-Ausgabe ist mehr als ansprechend, sonern auch der Anhang: Mit Büchners Lebensdaten, Hintergrund Infos zur Französischen Revolution, Briefen Büchners über sein eigenes Werk und vielem mehr bekommt man einen runden und abgeschlossenen Eindruck über das Meisterwerk!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Schneider TOP 1000 REZENSENT am 3. Dezember 2012
Format: Taschenbuch
Die Revolution frisst ihre Kinder - dieser Satz, ein wörtliches Zitat aus "Dantons Tod", heute längst zu einem geflügelten Wort geworden, fasst den Inhalt dieses Werkes auf die kürzeste und bündigste Weise zusammen. Ihm an der Seite steht ein Satz aus dem Munde von Maximilien de Robespierre, den man ebenfalls hier findet: Die Tugend muss durch den Schrecken herrschen. Der Rigorosität dieser Haltung fallen längst nicht mehr nur die Feinde der Revolution zum Opfer, sondern die Revolutionäre der ersten Stunde selbst, angefeuert durch eine von Hunger und Verarmung ausgezehrte, aber in ihrer Rohheit leicht erregbare wankelmütige Masse. Der nackte Inhalt der äußeren Handlung ist in diesen beiden Zitaten fast vollständig ausgeschöpft.

Für die Entscheidung über die Anschaffung einer bestimmten Ausgabe von Interesse ist die Frage, welche Edition die Bedeutungs- und Gestaltungsebenen am besten eröffnet. Die Texte bei Reclam geben den Originaltext weitgehend oder ganz getreu wieder, einschließlich der orthografischen Besonderheiten des Urtextes. Als angeleitete Lektüre sind die gelben Reclam-Ausgaben dabei zu Recht unersetzlich. Für das Eigenstudium würde ich eher zu der Hardcover-Werkausgabe bei Reclam neigen, denn hier findet sich ein schier überbordender Anmerkungsapparat mit mehr als der doppelten Länge des Urtextes selbst. Im Grunde müsste man ihn dann zweimal lesen: einmal mit den Anmerkungen durchschossen, um die vielen Verweise und Bezüge zu verfolgen, ein weiteresmal zusammenhängend, um Tempo und Rhythmus zu erfassen.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "wiebke_1985" am 10. September 2005
Format: Taschenbuch
Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1913 in Goddelau bei Darmstadt geboren. Um die reaktionären Verhältnisse in Hessen zu ändern, schloss er sich der radikalen Freiheitsbewegung an und war 1834 Mitbegründer der „Gesellschaft der Menschenrechte". Nach seiner Doktorarbeit im naturwissenschaftlichen Bereich war er als Dozent an der Universität engagiert worden. Er konnte dieser Tätigkeit jedoch nur ein einziges Mal nachkommen, da er wegen seiner politischen Flugschrift „Der hessische Landbote" seit 1835 steckbrieflich gesucht wurde. Zwischen 1835 und 1837 verfasste er die drei Dramen „Dantons Tod", „Woyzeck" und „Leonce und Lena" sowie die Erzählung „Lenz" und die Flugschrift „Der Hessische Landbote". Zahlreiche weitere Schriften wie Briefe und Aufsätze sind bekannt und erhalten geblieben.
„Dantons Tod" ist das Erstlingsdrama Büchners. Im März des Jahres 1835 erschien es stark zensiert im Literaturblatt „Phönix". Bereits im Juli desselben Jahres wurde es schließlich als selbstständige Buchausgabe verlegt.
Das Drama spielt zur Zeit der Französischen Revolution. Die Figuren sind bis auf wenige Ausnahmen nicht fiktiv, sondern reale Personen und die Handlung stützt sich auf wichtige und ereignisreiche Daten der Revolution.
Georg Büchner hat bei den Lesern und Zuschauern seines Stücks durchaus geschichtliche Kenntnisse in Bezug auf die Französische Revolution vorausgesetzt. Es ist daher empfehlenswert sich ein wenig mit den wichtigsten Daten auseinander zusetzen, bevor man mit dem Lesen beginnt.
„Dantons Tod" muss als Lehrstück der Geschichte begriffen werden.
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