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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Reise in die Unterwelt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dantes Inferno : der Astroführer durch die Unterwelt , frey nach Dantes "Göttlicher Komödie". (Gebundene Ausgabe)
"Dantes Inferno" ist eine Reise in die Tiefen des menschlichen Unterbewußtseins. Der Autor inspiriert den Leser, sich selbst auf eine Exkursion in sein Unbewußtes zu begeben.In einer Zeit der verfehlten Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie der Überflußgesellschaft sieht sich der Mensch oftmals nicht mehr in der Lage, sein Ich zu erkennen. Autos, Fernsehen, Computer, Reisen sind die Hauptobjekte des heutigen Konsumzwangs. Gedanken und Gefühle werden durch den Industrieapparat und die Massenmedien beherrscht. Akron veranschaulicht in seinem Buch u. a. die Einprägung erzieherischer Einflüsse, Erlebnisse und verdrängter Ängste im Unterbewußtsein sowie Depressionen und Aggressionen als Folge einer Nichtaufarbeitung. Er bezieht dabei - wie der Arzt und Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud - die Grundgedanken der Mythologie mit ein. Das unabänderliche Schicksal, das der Autor u. a. auf astrologische Einflüsse zurückführt, anzunehmen, die eigene Schuld nicht zu verdrängen, sondern sie zu akzeptieren und sich mit ihr auseinanderzusetzen, soll Erkenntnis der Reise ins kollektive Unbewußte sein. Akron greift ein Thema auf, das den Leser dazu bewegen soll, sein eigenes Spiegelbild zu betrachten. Ebenfalls beeindruckt bin ich von den Worten (eingangs des Buches), die auf einem Grab auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris, wo auch das Grab von Jim Morrison ist, geschrieben sind: "Sie waren verwundert über die Schönheit der Reise, die sie bis ans Ende des Lebens führte." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nun, man kann sich irren...,
Rezension bezieht sich auf: Dantes Inferno: Der Astroführer durch die Unterwelt. Frey nach Dantes 'Göttlicher Komödie' (Sondereinband)
An den Rezensionsleser:Wenn Sie den Kauf dieses Buches ernsthaft in Betracht ziehen, dann bitte ich Sie inständig, diese Rezension zu Ende zu lesen, denn Sie werden nicht enttäuscht, sondern dankbar sein, gutes Geld für eventuelle gute Bücher gespart zu haben. Die Frage nach dem Selbst und den Abgründen der menschlichen Psyche ist ein interessantes Thema, dessen Umsetzung (nicht etwa in ein Sachbuch, sondern in einen Roman) nicht schwer erscheint. Nun, man kann sich irren. Ich habe tatsächlich noch niemals ein Buch gelesen, dessen Handlung zusammenhangloser und stockender war als diese. Die Geschichte ist in sich nicht schlüssig und widerspricht sich an einigen Stellen sogar. Dazu ist der Protagonist noch charakterlos und absolut austauschbar, was dem Leser dann auch die letzte Neugier nimmt, zu sehen, wie es mit ihm weitergeht. Damit kämen wir zu dem, was man allgemein als "Schreibstil" bezeichnet, worüber man aber hier schlecht sprechen kann, da dieser nicht vorhanden ist. Einige Kapitel sind in Umgangs- bis Fäkalsprache verfasst, in wieder anderen wagt sich der Autor an blumig-bildhafte Umschreibungen, die wohl nicht mal in einem Schulaufsatz als akzeptabel gelten würden. Dass der Autor dennoch stolz auf sie ist, beweist er in endlosen Wiederholungen dieser sprachlichen Pannen, bei deren zehntem Auftauchen ich gegen Ende dann nicht mehr wusste, ob ich darüber lachen oder weinen sollte. Sie sehen, lieber Rezensionsleser, meine Meinung steht fest. Doch ich habe mir diese wahrlich erkämpft. Man sagt, um ein Buch zu verstehen, müsse man sich in den Zustand des Autors beim Schreiben begeben. Ich tat es. Probeweise bei drei Kapiteln: Das erste las ich leicht angeheitert, das zweite schon ziemlich beduselt, um diesen Zustand dann zum dritten hin in die absolute Volltrunkenheit zu steigern. Sie sehen, ich gab mir Mühe, ließ selbst meine Gesundheit (vornehmlich die Leber) darunter leiden, und was hat es genützt? Gar nichts. Sie interessieren sich für Psychologie, für die tatsächlichen Abgründe der menschlichen Psyche, oder einfach nur für einen spannenden (Sach-)Roman? Dann kaufen Sie sich entsprechendes, aber lassen Sie sich nicht so täuschen und enttäuschen wie ich es getan habe. Der Autor versucht hier mit einigen hübschen, oftmals falsch verwendeten(!) Termini zu beeindrucken und zu beweisen, welch brillante Menschenkenntnis er doch hat - davon sollte man sich nicht blenden lassen. Wie sagte schon Goethe: "Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt." mfg, M.P. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele,
Rezension bezieht sich auf: Dantes Inferno: Der Astroführer durch die Unterwelt. Frey nach Dantes 'Göttlicher Komödie' (Sondereinband)
Es gibt kaum ein Buch, dass mich schon nach den ersten Sätzen überzeugt, ein gutes, lesenswertes Buch zu sein. Nun ja, dieses Buch ist jedoch ein solches.Der Inhalt dieses Buches beschreibt die Reise in die Hölle, also hat den Inhalt von Dantes "Göttlicher Komödie" als Thema. Jedoch wird die Sache nicht in politischer Natur beschrieben, sondern in menschlicher. Man tritt eine Reise in die dunkelsten Stellen seiner Seele an. Ein wirklich gutes und einmaliges Buch. Nur zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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