Die rasante Geschichte spielt in Budapest, in einem Plattenbau-Viertel. Der 14-jährige Zoltan erlebt seine ersten pubertierenden Erfahrungen mit Aranka, einem17-jährigen rothaarigen Mädchen, die erst vor kurzen zugezogen ist.
Der Roman ist aus der Perspektive beider Protagonisten geschrieben; sie führt Tagebuch und Zoltan erzählt seine Geschichte.
Beide haben ähnliche Schicksale: Zoltans Vater ist verstorben und die Mutter muss putzen, sein Bruder Peti treibt sich herum; Arankas Eltern wurden gerade geschieden, ihre Mutter ist zudem schwerkrank, hängt an der Dialyse.
Vielleicht auch deswegen finden sich die beiden im kalten Hauskeller und trösten sich. Dabei erhofft sich Zoltan mehr. Als dann sein Bruder Peti zu Weihnachten wieder zurückkommt, kommt er ihm in die Quere. Hier endet die Geschichte aber unvermittelt
Vielleicht ist dies die einzige Schwäche in dem Jugendroman, der sonst flott erzählt wird. Dem Autor gelingt es sehr gut, die jahrszeitlichen Stimmungen und die Atmosphäre in dem Budapester Vorort in Szene zu setzen!