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Daniel, der Zauberer
 
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Daniel, der Zauberer

Daniel Küblböck , Ulli Lommel    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Küblböck, Ulli Lommel, Katja Rupé
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. September 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BJ4EMU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.241 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ehemalige Fassbinder-Stars inszenieren und spielen eine halb dokumentarische Story über Deutschlands schillernden 'Superstar'.

Blickpunkt: Film

Extrovertierter Pop-Prinz, schrill-schräger Medienvogel, gut gelauntes Energiebündel. Die 'DSDS'-Entdeckung Daniel Küblböck feiert sein Kinodebüt - und verblüfft. In 'Daniel, der Zauberer' spielt er sich selbst: ein von tausenden Faniels umschwärmter Superstar, der 'positive Energie' verbreitet und Jung wie Alt in Verzückung und Hysterie versetzt, wo immer er auftaucht. Die bizarre Mischung aus Dokumentation und Spielfilm mit märchenhaften Elementen, von Ulli Lommel, einem ehemaligen Fassbinder-Kompagnon und Warhol-Gefährten inszeniert, sollte allein aufgrund ihres Hauptdarstellers und der außergewöhnlichen Idee neben den vielen Fans auch Küblböck-Fremde in die deutschen Kinos locken.

Die Stadthalle in Passau: kreischende Teenies, jauchzende Damen gesetzteren Alters. Alle fiebern sie dem Auftritt ihres Stars entgegen. Dann betritt Daniel Küblböck - wie gewohnt im aus der Norm fallenden Outfit - die Bühne und legt eine perfekte Performance hin. So viele Herzen ihm zufliegen, so viel abgrundtiefer Hass schlägt ihm entgegen. Rike (Adele Eden) und Tom (Oliver Möller), zwei gefrustete Teenager, haben es auf Daniel abgesehen. Sie wollen ihn beseitigen, weil er ein Schandfleck für die deutsche Kultur ist. Angestachelt von Baltazar, dem Bösen (Rudolf Waldemar Brem), schmieden sie ihren tödlichen Plan und lauern Daniel auf. Mit Morddrohungen muss ein Star wie Daniel leben. Unter der vielen Fanpost, die er im Kreis seiner Familie in Eggenfelden (im Originalhaus gedreht; Vater Günter spielt auch im Film seinen Vater) liest, befinden sich auch immer wieder übelste Hasstiraden. Die Zwiegespräche mit dem Geist seines Großvaters (Ulli Lommel) helfen ihm, die 'negative Energie', die ihm vielerorts entgegenströmt, in positive umzuwandeln. Sein Großvater begleitet ihn als Schutzengel und Lehrmeister und spendet ihm Mut für das doch bisweilen kräftezehrende Starsein. Als es die zwei Teenager schaffen, Daniel zu kidnappen, muss er sich zum erstenmal alleine beweisen.
Wie ein Zauberstück mit entrückten, bisweilen befremdlichen Farben und märchenhafter Stimmung kommt 'Daniel, der Zauberer' daher. Das skurrile Filmprojekt, zum Großteil mit Handkamera gedreht, gefällt nicht nur allein durch seinen schauspielerisch begabten Hauptdarsteller, sondern auch durch die Zusammensetzung von Crew und weiteren Castmitgliedern: Neben Veteran Ulli Lommel, der auch das Drehbuch verfasst hat und in seiner Karriere vom Erotikfilm ('Jodeln is koa Sünd') über Horrorfilme ('The Boogey Man') bis hin zu Shows in Las Vegas so ziemlich alles in Szene gesetzt hat, was man sich nur vorstellen kann, spielen Peter Schamoni (auch Produktion; bekannt als Wegbereiter des Neuen Deutschen Films), Fassbinder-Schauspieler Rudolf Waldemar Brem und Katja Rupé und machen so 'Daniel, der Zauberer' zum sicherlich sonderbarsten und besondersten deutschen Filmprojekt des Jahres. bas.

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119 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen bleiben wir doch bei den Fakten, 1. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Daniel, der Zauberer (DVD)
Egal ob man Daniel K. nun mag oder nicht, wenn man den Film sachlich beurteilt bleibt nicht viel auf der "haben" Seite.

-Der Film ist ranziger produziert als billigste Streifen der Kategorie "Erwachsenenunterhaltung". Gedreht wurde offenbar mit einer Consumer DV Kamera, nachbearbeitet wurde das Bild nicht.

-Der Kameramann hat offensichtlich keine fundierte Ausbildung in Handhabung des Gerätes oder in Bildgestaltung allgemein genossen. Gleiches gillt für Beleuchtung und Austattung.

-Die Story ist belanglos und erzeugt (ausser vielleicht Agression) keine besonderen Emotionen.

-Die Darsteller sind fast ausnamslos Laien und hoffnungslos überfordert.

Der Regisseur und Produzent Ulli Lommel hat wohl geglaubt die verbliebene "Daniel" Fanbasis wäre noch ausreichend stark um mit einer lieblos hingeramschten Schmierenkomödie ein paar Euro zu verdienen, aber die Rechnung ging wohl nicht auf..

Mit verhältnismässig vielen Kopien in den Kinos gestartet und phänomenal gescheitert ist "Daniel der Zauberer" wirklich einer der, wenn nicht DER schlechteste Film aller Zeiten.

Gerade im Internet gibt es diverse Filmplattformen die von in Foren organisierten Daniel-Fans überrannt und "kaputtgevotet" werden, vermutlich ist es auch nur diesen Fans zu verdanken, dass der Film den historisch letzten Platz in der IMDB (International Movie Data Base) räumen musste..

Fazit: Wirklich, wer einen Grund gesucht hat sich zu überwinden und die längst fällige Wurzelbehandlung anzugehen: Es könnte schlimmer sein,.. man könnte diesen Film sehen!

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82 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ein Film, nicht von dieser Welt, 12. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Daniel, der Zauberer (DVD)
Daniel der Zauberer ist mit abstand der allerschwachsinnigste Megablödsinn, der jemals auf Film gebracht wurde. Der Story ist noch viel schlimmer als sie sich anhört:
Zwei sehr seltsame Jugendliche wollen Daniel erst erschießen, entführen ihn dann aber. Warum auch immer. Daniel befreit sich dann jedoch selbst, weil er einen der Entführer durch die Ausstrahlung von positiver Energie, welche er von seinen toten Opa gelehrt bekommt, der im Film entweder mit nem Waldhorn oder mit ner Adidasmütze mit Zylinder drüber durch die Gegend rennt. Ja, ganz richtig.
Und auch wenn die Grenze des zumutbaren bereits in der allerersten Szene, in der Daniel sich in einem bauchfreien, türkisen Top auf der Bühne räkelt, unerträglich weit überschritten wird, ist der Film ab etwa 45 Minuten dann endgültig nicht mehr zu ertragen. Ab diesem Zeitpunkt ist die oben beschriebene Handlung dann nämlich zu Ende, der Film jedoch leider nicht. Stattdessen gibt's jetzt noch eine halbe stunde lang Daniel-Konzert in einer so unterirdisch schlechten Qualität (ob bild oder vor allem ton), dass man jetzt schon wirklich äußerst masochistisch veranlagt sein muss um sich diesen Blödsinn komplett anzuschauen.
Mein Fazit lautet daher: Wer sich also mal wieder gepflegt aus dem leben schütten möchte und dazu einen Film sehen will, den es so noch nie gab (und hoffentlich auch nie wieder geben wird), für den ist der streifen wirklich perfekt. Ein halber Kasten Bier und ne Flasche Jägermeister pro Person sollten es dann aber schon mindestens sein. Und ein Tipp noch: Niemals den Film allein im dunklen anschauen, da man sonst Gefahr läuft nachts von Daniel Kübelböck zu träumen wie er in grünen Gummistiefeln und ner rosa Trainingsjacke sich im Schnee wälzt und Lieder 'singt'.
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67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gott hasst díesen Film. Der Teufel auch. Und vor allem ICH., 4. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Daniel, der Zauberer (DVD)
Zunächst ein Dankeschön an Daniel für diese Idee, um den zahlreichen Bewohnern der Bahnhofsmission Eggenfelden eine Arbeit zu verschaffen. Das schränkt die Qualität des Films aber nur minimal ein: Die schauspielerischen Leistungen sind zwar soweit unter dem Durchschnitt einer gewöhnlichen Gerichtssendung auf Sat1, dem Durchschnitt einer MTV-Kuppelshow und wahrscheinlich sogar unter dem der Teletubbies, dass es nicht mehr in Worte zu fassen ist, dafür bewegen sich andere Dinge wie Kameraführung oder Effekte auf dem Niveau eines toten Otters. Das bringt das Drehbuch (falls es überhaupt existiert) wunderbar zur Geltung, denn das ist offenbar entstanden, nachdem die Katze des Autors versehentlich über die Tastatur gelaufen ist. Zur Story: Sie existiert nicht. Der Film ist prinzipiell eine Aneinanderreihung sinnloser Szenen, die offenbar so aneinandergereiht wurden, dass der Film nach hinten immer schlechter wird. Das macht aber nichts, er ist nämlich anfangs bereits so schlecht, dass man den Unterschied nicht wirklich bemerkt. Ich vermute mal nachdem das Drehbuch (Entstehungsgeschichte weiter oben) vom "Autor" gefunden wurde, wurden die Penner, verzeihung Bahnhofsmissionsbewohner angeworben (alles 1-Euro-Jobs) und durften die "Dialoge"(sie haben diesen Namen nicht verdient aber mir fällt kein besseres Wort ein) einsprechen. Der 9-jährige Alexander durfte dann mit dem Windows-Movie-Maker rumspielen, um billigste Effekte, sinnlose Einblendungen und brechreizerregende Konzertszenen einzubauen, die an Lächerlichkeit nicht zu überbieten sind.
Nach den paar negativen Gesichtspunkten (die im übrigen nicht oft genug erwähnt werden können), hier noch etwas positives:
Der Film ist äusserst amüsant, wenn man je nach trinkfestigkeit mindestens 20 Tequila intus hat. Dann wird der Film zu einem wunderbaren Vergnügen für die ganze Saufgesellschaft. Des weiteren kann man die DVD hervorragend dazu verwenden, wackelnde Tischbeine auszubessern. In der DVD-Schachtel kann man jetzt eine selbstgebrannte DVD mit Familienfilmen aufbewahren, die man nie wieder selber sehen will, da die Hülle so abschreckend wirkt, dass man sie nie wieder aus dem Regal hervorholt.
Was soll man zu diesem Film noch sagen. Man muss ihn einfach HASSEN. Es gibt kein einziges Gebiet in dem er annährend akzeptabel ist. Höchstwahrscheinlich ist er auch schuld an der Erderwärmung. Wundern würde es mich nicht. Ich empfehle ihn ausserdem für die Liste B, da er hochgradig jugendgefährdend ist (obwohl er eigentlich gefährdend ist für jeden der ihn ansieht).
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