Vieles in dem "Roman" von "Die Vermessung der Welt" wird nur kurz gestreift oder angedeutet.
Wer erwartet, dass diese Dokumentensammlung mehr Informationen oder Interpretationen bringt, wird enttäuscht. Es werden hauptsächlich Reden des Autors gebracht, die er zu diversen Preisverleihungen gehalten hat. Es fehlen die Hintergründe zu seinem Roman, vieles bleibt offen. Dafür kommen viele Intellektuelle zu Wort, die mit ihren verschachtelten Sätzen und vielen Fremdwörtern an der Sache vorbeischwadronieren. Das Leben der beiden Hauptpersonen und die geschichtlichen Hintergründe werden nur am Rande gestreift. Hauptsächlich lobt sich der deutsche Literaturbetrieb selber.