Das Buch beginnt recht vielversprechende, zwei junge Männer lernen sich kennen und erleben ihr Coming Out. Soweit so banal. Danach ergießt sich die Geschichte in einer nicht enden wollenden Beschreibung täglicher Routine und deren Wiederholung und Wiederholung und Wiederholung und Wiederholung und findet schließlich ihr Ende in einer Orgie aus Schmerz, Trauer und Verzweiflung über 40 Seiten, die so intensiv ist, dass sie weh tut.
Einige Passagen wirken wenig glaubhaft und lassen Zweifel daran aufkommen, dass diese Geschichte wirklich autobiographischer Natur ist.
Der Schreibstil ist grauenhaft, wimmelt vor Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Der Leser wünscht sich, das Manuskript hätte einen professionellen Lektor gesehen, bevor es veröffentlich wurde.
Zugute halten möchte ich dem Autor, dass es sich offenbar um ein Erstlingswerk handelt, und dass er wirklich eine Geschichte zu erzählen hat.