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Daniel Barenboim

 

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2:08
Enigma Variations : Nimrod The Ramallah Concert
4:05
1812 Overture Op.49 Tchaikovsky : Symphony No.5 & 1812 Overture
15:05
Ludwig van Beethoven: Piano Sonata No.20 in G, Op.49 No.2 - 2. Tempo di Menuetto Beethoven: The Piano Sonatas (9 CD's)
3:44
Ludwig van Beethoven: Piano Sonata No.20 in G, Op.49 No.2 - 1. Allegro ma non troppo Beethoven: The Piano Sonatas (9 CD's)
4:44
Schumann: Träumerei, Op.15,7 Best of Classical - Die 50 größten Werke der Klassik
2:41
Rimsky-Korsakov : Scheherazade Op.35 : III The young prince and the young princess Rimsky-Korsakov : Scheherazade & Tsar Saltan Suite - Elatus
11:03
Rimsky-Korsakov : Scheherazade Op.35 : IV Festival in Baghdad - The sea - Shipwreck Rimsky-Korsakov : Scheherazade & Tsar Saltan Suite - Elatus
12:57
Rimsky-Korsakov : Scheherazade Op.35 : I The sea and Sinbad's ship Rimsky-Korsakov : Scheherazade & Tsar Saltan Suite - Elatus
10:27
Beethoven: Piano Sonata No.14 In C Sharp Minor, Op.27 No.2 -"Moonlight" - 1. Adagio sostenuto Beethoven: Mondschein-Sonate - Meisterwerke [+digital booklet]
6:37

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DBarenboim

Last Friday’s #Festtage concert with @Vienna_Phil at the Philharmonie Berlin. http://t.co/CDGE2Gmj9y


Biografie

Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn von Eltern jüdisch-russischer Abstammung in Buenos Aires geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bereits im Alter von fünf Jahren von seiner Mutter; später studierte er bei seinem Vater. Im August 1950 gab Daniel Barenboim in Buenos Aires sein erstes öffentliches Konzert. Prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung nahmen nach Aussage Barenboims der Pianist Arthur Rubinstein und der Geiger Adolf Busch, beides legendäre Musiker, die damals in Argentinien konzertierten. 1951 kehrte die Familie nach Europa zurück, um sich 1952 in Israel ... Lesen Sie mehr

Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn von Eltern jüdisch-russischer Abstammung in Buenos Aires geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bereits im Alter von fünf Jahren von seiner Mutter; später studierte er bei seinem Vater. Im August 1950 gab Daniel Barenboim in Buenos Aires sein erstes öffentliches Konzert. Prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung nahmen nach Aussage Barenboims der Pianist Arthur Rubinstein und der Geiger Adolf Busch, beides legendäre Musiker, die damals in Argentinien konzertierten. 1951 kehrte die Familie nach Europa zurück, um sich 1952 in Israel niederzulassen. Im Sommer 1954 besuchte Barenboim Dirigierkurse bei Igor Markevitch in Salzburg, begegnete später Edwin Fischer (bei dem er Unterricht nahm) sowie Wilhelm Furtwängler, dem er vorspielte und der ihm bescheinigte: „Daniel Barenboim ist ein Phänomen“. 1955 studierte Daniel Barenboim Harmonielehre und Komposition bei Nadia Boulanger in Paris. Mit zehn Jahren gab Daniel Barenboim sein internationales Solistendebüt als Pianist in Wien und Rom, anschließend in Paris (1955), in London (1956) und in New York (1957), wo er mit dem legendären Dirigenten Leopold Stokowski konzertierte. Seitdem unternahm er regelmäßig Tourneen in Europa, den USA, aber auch in Südamerika, Australien und Fernost.

Von 1991 bis 2006 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, das ihn zum Abschluss seiner Tätigkeit zum Ehrendirigenten auf Lebenszeit ernannte. Seit 1992 ist Barenboim Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Herbst 2001 wählte auch die Staatskapelle Berlin ihn zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. In der Saison 2005/06 war das Orchester zum dritten Mal in seiner rund 435-jährigen Geschichte in den USA, wo die Musiker unter der Leitung von Daniel Barenboim auch zwei große Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall gaben.
Ab der Saison 2007/08 wird Barenboim neben seinen Verpflichtungen in Berlin auch ständiger Dirigent an der Mailänder Scala. In enger Zusammenarbeit beider Opernhäuser soll bis 2011 Wagners „Ring“-Zyklus neu produziert werden. Seinen offiziellen Einstand an der Scala wird Barenboim am 9. November 2007 mit Verdis „Requiem“ geben. Jedes Jahr will er dann mindestens zwei Opernproduktionen und mehrere Konzerte dirigieren.

Daniel Barenboim ist eine kulturelle Persönlichkeit, die mit Auszeichnungen im Jahr 2006 fast überhäuft wurde: Anfang 2006 wurde er mit dem internationalen „Ernst-von-Siemens-Musikpreis“ geehrt – einen der begehrtesten Musik-Auszeichnungen. Den größten Teil des mit 150.000 Euro dotierten Preises will der Musiker für die Sanierung der Berliner Staatsoper verwenden, der Rest soll in seine neue Stiftung für Musikbildung fließen. Im Mai 2006 erhielt der Musiker auch den mit 50.000 Euro dotierten Friedenspreis der „Korn und Gerstenmann-Stiftung“ für sein Engagement um die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Barenboim will auch dieses Geld stiften, und zwar für die Einrichtung eines Forschungsinstitutes zur Weiterentwicklung arabischer Musik. Im November 2006 erhielt er außerdem sowohl den von der Stadt Zwickau gestiftete „Schumann-Preis“ in Höhe von 10.000 Euro sowie den mit 25.000 Euro dotierten „Hessischen Friedenspreis 2006“.

Seit seinem Dirigierdebüt 1967 in London mit dem Philharmonia Orchestra ist Daniel Barenboim bei allen führenden Orchestern der Welt gefragt, in Europa gleichermaßen wie in den USA. So entwickelte sich eine enge Beziehung zum English Chamber Orchestra, die mehr als ein Jahrzehnt anhielt und zu ausgedehnten Konzertreisen weltweit führte. Von 1975 bis 1989 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Orchestre de Paris (als Nachfolger von Sir Georg Solti). In die Konzertprogramme nahm er häufig auch zeitgenössische Werke auf, so zum Beispiel von Lutoslawski, Berio, Boulez, Henze, Dutilleux, Takemitsu und anderen Komponisten.
Sein Bayreuth-Debüt gab Daniel Barenboim 1981 mit Wagners Tristan und Isolde. Bis 1999 war er damit 18 Sommer lang auf dem Grünen Hügel tätig, wo er „Tristan und Isolde“, den „Ring“, „Parsifal“ und „Die Meistersinger“ dirigierte.

In den späten 50er Jahren begann Daniel Barenboims langjährige künstlerische Verbundenheit mit EMI Classics: So spielte er u.a. seit den 60er Jahren mit Otto Klemperer die Klavierkonzerte von Beethoven ein, mit Sir John Barbirolli die Klavierkonzerte von Brahms, Klavierkonzerte von Bartók mit Pierre Boulez sowie alle Klavierkonzerte von Mozart mit dem English Chamber Orchestra in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent. Aber auch als Kammermusiker brachte er viel gerühmte Einspielungen heraus: so u.a. die Cellosonaten und Klaviertrios von Beethoven, die er mit seiner Ehefrau, der früh verstorbenen legendären Cellistin Jacqueline du Pré, einspielte.
Einer der Bestseller im EMI Classics-Katalog, der auch jüngst in der Serie „Great Recordings of the Century“ wiederaufgelegt wurde, ist die temperamentvolle Einspielung von Cellokonzerten Haydns und Boccherinis mit Jacqueline du Pré als Solistin und Daniel Barenboim am Pult des English Chamber Orchestra. Als Pianist hat er u.a. sämtliche Klaviersonaten von Mozart und Beethoven für EMI Classics aufgenommen, als Liedbegleiter u.a. eine Einspielung von Mahler-Liedern mit Dietrich Fischer-Dieskau vorgelegt. Wiederum in Personalunion von Solist und Dirigent nahm er in den späten 80er Jahren die Klavierkonzerte von Beethoven mit den Berliner Philharmonikern auf. Aber auch als Operndirigent ist Barenboim mit hochkarätigen Aufnahmen bei EMI Classics hervorgetreten: So spielte er Mitte der 70er Jahre Mozarts „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ ein, die er 1973 bzw. 1975 in Aufführungen beim Edinburgh Festival geleitet hatte (Debüt als Operndirigent).

Mit EMI Classics hat Daniel Barenboim 2002 einen neuen Exklusiv-Vertrag für Solo-Recitals abgeschlossen, der zunächst ein Album mit beliebten Encores vorsieht (live aus dem Teatro Colón in Buenos Aires), das im November 2002 veröffentlicht wurde. Live-Aufnahmen von Klavierkonzerten Tschaikowskys (Nr.1) und Schumanns mit dem singulären Sergiu Celibidache am Dirigentenpult erschienen ebenfalls Ende 2002. – In der EMI Classics-Serie „Legend“, die erstmals die beiden Medien CD und DVD vereint, erschien im Juni 2004 außerdem ein Porträt des universellen Musikers. Im September 2005 spielte Barenboim, der seit Jahrzehnten als einer der führenden Mozart-Pianisten und -Dirigenten gilt, in einem Berliner Aufnahmestudio zum ersten Mal Mozarts sechs Klaviertrios ein – darunter das berühmte „Kegelstatt-Trio“ in ungewöhnlicher Besetzung mit Klavier, Viola (Felix Schwartz) und Klarinette (Matthias Glander). Das Ergebnis wurde am 12. Mai 2006 bei EMI Classics auf CD veröffentlicht.

Seine aktuelle Produktion, im Februar 2007 erschienen, versammelt Live-Mitschnitte aus der Berliner Staatsoper von 2005, wo Barenboim sich in einem Konzertzyklus den 32 Klaviersonaten Beethovens widmete. Umfangreiches Informationsmaterial und die Dokumentation von sechs Meisterklassen machen die Veröffentlichung von insgesamt sechs DVDs zu einer Referenz-Sammlung der Beethoven-Sonaten überhaupt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn von Eltern jüdisch-russischer Abstammung in Buenos Aires geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bereits im Alter von fünf Jahren von seiner Mutter; später studierte er bei seinem Vater. Im August 1950 gab Daniel Barenboim in Buenos Aires sein erstes öffentliches Konzert. Prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung nahmen nach Aussage Barenboims der Pianist Arthur Rubinstein und der Geiger Adolf Busch, beides legendäre Musiker, die damals in Argentinien konzertierten. 1951 kehrte die Familie nach Europa zurück, um sich 1952 in Israel niederzulassen. Im Sommer 1954 besuchte Barenboim Dirigierkurse bei Igor Markevitch in Salzburg, begegnete später Edwin Fischer (bei dem er Unterricht nahm) sowie Wilhelm Furtwängler, dem er vorspielte und der ihm bescheinigte: „Daniel Barenboim ist ein Phänomen“. 1955 studierte Daniel Barenboim Harmonielehre und Komposition bei Nadia Boulanger in Paris. Mit zehn Jahren gab Daniel Barenboim sein internationales Solistendebüt als Pianist in Wien und Rom, anschließend in Paris (1955), in London (1956) und in New York (1957), wo er mit dem legendären Dirigenten Leopold Stokowski konzertierte. Seitdem unternahm er regelmäßig Tourneen in Europa, den USA, aber auch in Südamerika, Australien und Fernost.

Von 1991 bis 2006 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, das ihn zum Abschluss seiner Tätigkeit zum Ehrendirigenten auf Lebenszeit ernannte. Seit 1992 ist Barenboim Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Herbst 2001 wählte auch die Staatskapelle Berlin ihn zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. In der Saison 2005/06 war das Orchester zum dritten Mal in seiner rund 435-jährigen Geschichte in den USA, wo die Musiker unter der Leitung von Daniel Barenboim auch zwei große Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall gaben.
Ab der Saison 2007/08 wird Barenboim neben seinen Verpflichtungen in Berlin auch ständiger Dirigent an der Mailänder Scala. In enger Zusammenarbeit beider Opernhäuser soll bis 2011 Wagners „Ring“-Zyklus neu produziert werden. Seinen offiziellen Einstand an der Scala wird Barenboim am 9. November 2007 mit Verdis „Requiem“ geben. Jedes Jahr will er dann mindestens zwei Opernproduktionen und mehrere Konzerte dirigieren.

Daniel Barenboim ist eine kulturelle Persönlichkeit, die mit Auszeichnungen im Jahr 2006 fast überhäuft wurde: Anfang 2006 wurde er mit dem internationalen „Ernst-von-Siemens-Musikpreis“ geehrt – einen der begehrtesten Musik-Auszeichnungen. Den größten Teil des mit 150.000 Euro dotierten Preises will der Musiker für die Sanierung der Berliner Staatsoper verwenden, der Rest soll in seine neue Stiftung für Musikbildung fließen. Im Mai 2006 erhielt der Musiker auch den mit 50.000 Euro dotierten Friedenspreis der „Korn und Gerstenmann-Stiftung“ für sein Engagement um die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Barenboim will auch dieses Geld stiften, und zwar für die Einrichtung eines Forschungsinstitutes zur Weiterentwicklung arabischer Musik. Im November 2006 erhielt er außerdem sowohl den von der Stadt Zwickau gestiftete „Schumann-Preis“ in Höhe von 10.000 Euro sowie den mit 25.000 Euro dotierten „Hessischen Friedenspreis 2006“.

Seit seinem Dirigierdebüt 1967 in London mit dem Philharmonia Orchestra ist Daniel Barenboim bei allen führenden Orchestern der Welt gefragt, in Europa gleichermaßen wie in den USA. So entwickelte sich eine enge Beziehung zum English Chamber Orchestra, die mehr als ein Jahrzehnt anhielt und zu ausgedehnten Konzertreisen weltweit führte. Von 1975 bis 1989 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Orchestre de Paris (als Nachfolger von Sir Georg Solti). In die Konzertprogramme nahm er häufig auch zeitgenössische Werke auf, so zum Beispiel von Lutoslawski, Berio, Boulez, Henze, Dutilleux, Takemitsu und anderen Komponisten.
Sein Bayreuth-Debüt gab Daniel Barenboim 1981 mit Wagners Tristan und Isolde. Bis 1999 war er damit 18 Sommer lang auf dem Grünen Hügel tätig, wo er „Tristan und Isolde“, den „Ring“, „Parsifal“ und „Die Meistersinger“ dirigierte.

In den späten 50er Jahren begann Daniel Barenboims langjährige künstlerische Verbundenheit mit EMI Classics: So spielte er u.a. seit den 60er Jahren mit Otto Klemperer die Klavierkonzerte von Beethoven ein, mit Sir John Barbirolli die Klavierkonzerte von Brahms, Klavierkonzerte von Bartók mit Pierre Boulez sowie alle Klavierkonzerte von Mozart mit dem English Chamber Orchestra in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent. Aber auch als Kammermusiker brachte er viel gerühmte Einspielungen heraus: so u.a. die Cellosonaten und Klaviertrios von Beethoven, die er mit seiner Ehefrau, der früh verstorbenen legendären Cellistin Jacqueline du Pré, einspielte.
Einer der Bestseller im EMI Classics-Katalog, der auch jüngst in der Serie „Great Recordings of the Century“ wiederaufgelegt wurde, ist die temperamentvolle Einspielung von Cellokonzerten Haydns und Boccherinis mit Jacqueline du Pré als Solistin und Daniel Barenboim am Pult des English Chamber Orchestra. Als Pianist hat er u.a. sämtliche Klaviersonaten von Mozart und Beethoven für EMI Classics aufgenommen, als Liedbegleiter u.a. eine Einspielung von Mahler-Liedern mit Dietrich Fischer-Dieskau vorgelegt. Wiederum in Personalunion von Solist und Dirigent nahm er in den späten 80er Jahren die Klavierkonzerte von Beethoven mit den Berliner Philharmonikern auf. Aber auch als Operndirigent ist Barenboim mit hochkarätigen Aufnahmen bei EMI Classics hervorgetreten: So spielte er Mitte der 70er Jahre Mozarts „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ ein, die er 1973 bzw. 1975 in Aufführungen beim Edinburgh Festival geleitet hatte (Debüt als Operndirigent).

Mit EMI Classics hat Daniel Barenboim 2002 einen neuen Exklusiv-Vertrag für Solo-Recitals abgeschlossen, der zunächst ein Album mit beliebten Encores vorsieht (live aus dem Teatro Colón in Buenos Aires), das im November 2002 veröffentlicht wurde. Live-Aufnahmen von Klavierkonzerten Tschaikowskys (Nr.1) und Schumanns mit dem singulären Sergiu Celibidache am Dirigentenpult erschienen ebenfalls Ende 2002. – In der EMI Classics-Serie „Legend“, die erstmals die beiden Medien CD und DVD vereint, erschien im Juni 2004 außerdem ein Porträt des universellen Musikers. Im September 2005 spielte Barenboim, der seit Jahrzehnten als einer der führenden Mozart-Pianisten und -Dirigenten gilt, in einem Berliner Aufnahmestudio zum ersten Mal Mozarts sechs Klaviertrios ein – darunter das berühmte „Kegelstatt-Trio“ in ungewöhnlicher Besetzung mit Klavier, Viola (Felix Schwartz) und Klarinette (Matthias Glander). Das Ergebnis wurde am 12. Mai 2006 bei EMI Classics auf CD veröffentlicht.

Seine aktuelle Produktion, im Februar 2007 erschienen, versammelt Live-Mitschnitte aus der Berliner Staatsoper von 2005, wo Barenboim sich in einem Konzertzyklus den 32 Klaviersonaten Beethovens widmete. Umfangreiches Informationsmaterial und die Dokumentation von sechs Meisterklassen machen die Veröffentlichung von insgesamt sechs DVDs zu einer Referenz-Sammlung der Beethoven-Sonaten überhaupt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn von Eltern jüdisch-russischer Abstammung in Buenos Aires geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bereits im Alter von fünf Jahren von seiner Mutter; später studierte er bei seinem Vater. Im August 1950 gab Daniel Barenboim in Buenos Aires sein erstes öffentliches Konzert. Prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung nahmen nach Aussage Barenboims der Pianist Arthur Rubinstein und der Geiger Adolf Busch, beides legendäre Musiker, die damals in Argentinien konzertierten. 1951 kehrte die Familie nach Europa zurück, um sich 1952 in Israel niederzulassen. Im Sommer 1954 besuchte Barenboim Dirigierkurse bei Igor Markevitch in Salzburg, begegnete später Edwin Fischer (bei dem er Unterricht nahm) sowie Wilhelm Furtwängler, dem er vorspielte und der ihm bescheinigte: „Daniel Barenboim ist ein Phänomen“. 1955 studierte Daniel Barenboim Harmonielehre und Komposition bei Nadia Boulanger in Paris. Mit zehn Jahren gab Daniel Barenboim sein internationales Solistendebüt als Pianist in Wien und Rom, anschließend in Paris (1955), in London (1956) und in New York (1957), wo er mit dem legendären Dirigenten Leopold Stokowski konzertierte. Seitdem unternahm er regelmäßig Tourneen in Europa, den USA, aber auch in Südamerika, Australien und Fernost.

Von 1991 bis 2006 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, das ihn zum Abschluss seiner Tätigkeit zum Ehrendirigenten auf Lebenszeit ernannte. Seit 1992 ist Barenboim Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Herbst 2001 wählte auch die Staatskapelle Berlin ihn zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. In der Saison 2005/06 war das Orchester zum dritten Mal in seiner rund 435-jährigen Geschichte in den USA, wo die Musiker unter der Leitung von Daniel Barenboim auch zwei große Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall gaben.
Ab der Saison 2007/08 wird Barenboim neben seinen Verpflichtungen in Berlin auch ständiger Dirigent an der Mailänder Scala. In enger Zusammenarbeit beider Opernhäuser soll bis 2011 Wagners „Ring“-Zyklus neu produziert werden. Seinen offiziellen Einstand an der Scala wird Barenboim am 9. November 2007 mit Verdis „Requiem“ geben. Jedes Jahr will er dann mindestens zwei Opernproduktionen und mehrere Konzerte dirigieren.

Daniel Barenboim ist eine kulturelle Persönlichkeit, die mit Auszeichnungen im Jahr 2006 fast überhäuft wurde: Anfang 2006 wurde er mit dem internationalen „Ernst-von-Siemens-Musikpreis“ geehrt – einen der begehrtesten Musik-Auszeichnungen. Den größten Teil des mit 150.000 Euro dotierten Preises will der Musiker für die Sanierung der Berliner Staatsoper verwenden, der Rest soll in seine neue Stiftung für Musikbildung fließen. Im Mai 2006 erhielt der Musiker auch den mit 50.000 Euro dotierten Friedenspreis der „Korn und Gerstenmann-Stiftung“ für sein Engagement um die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Barenboim will auch dieses Geld stiften, und zwar für die Einrichtung eines Forschungsinstitutes zur Weiterentwicklung arabischer Musik. Im November 2006 erhielt er außerdem sowohl den von der Stadt Zwickau gestiftete „Schumann-Preis“ in Höhe von 10.000 Euro sowie den mit 25.000 Euro dotierten „Hessischen Friedenspreis 2006“.

Seit seinem Dirigierdebüt 1967 in London mit dem Philharmonia Orchestra ist Daniel Barenboim bei allen führenden Orchestern der Welt gefragt, in Europa gleichermaßen wie in den USA. So entwickelte sich eine enge Beziehung zum English Chamber Orchestra, die mehr als ein Jahrzehnt anhielt und zu ausgedehnten Konzertreisen weltweit führte. Von 1975 bis 1989 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Orchestre de Paris (als Nachfolger von Sir Georg Solti). In die Konzertprogramme nahm er häufig auch zeitgenössische Werke auf, so zum Beispiel von Lutoslawski, Berio, Boulez, Henze, Dutilleux, Takemitsu und anderen Komponisten.
Sein Bayreuth-Debüt gab Daniel Barenboim 1981 mit Wagners Tristan und Isolde. Bis 1999 war er damit 18 Sommer lang auf dem Grünen Hügel tätig, wo er „Tristan und Isolde“, den „Ring“, „Parsifal“ und „Die Meistersinger“ dirigierte.

In den späten 50er Jahren begann Daniel Barenboims langjährige künstlerische Verbundenheit mit EMI Classics: So spielte er u.a. seit den 60er Jahren mit Otto Klemperer die Klavierkonzerte von Beethoven ein, mit Sir John Barbirolli die Klavierkonzerte von Brahms, Klavierkonzerte von Bartók mit Pierre Boulez sowie alle Klavierkonzerte von Mozart mit dem English Chamber Orchestra in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent. Aber auch als Kammermusiker brachte er viel gerühmte Einspielungen heraus: so u.a. die Cellosonaten und Klaviertrios von Beethoven, die er mit seiner Ehefrau, der früh verstorbenen legendären Cellistin Jacqueline du Pré, einspielte.
Einer der Bestseller im EMI Classics-Katalog, der auch jüngst in der Serie „Great Recordings of the Century“ wiederaufgelegt wurde, ist die temperamentvolle Einspielung von Cellokonzerten Haydns und Boccherinis mit Jacqueline du Pré als Solistin und Daniel Barenboim am Pult des English Chamber Orchestra. Als Pianist hat er u.a. sämtliche Klaviersonaten von Mozart und Beethoven für EMI Classics aufgenommen, als Liedbegleiter u.a. eine Einspielung von Mahler-Liedern mit Dietrich Fischer-Dieskau vorgelegt. Wiederum in Personalunion von Solist und Dirigent nahm er in den späten 80er Jahren die Klavierkonzerte von Beethoven mit den Berliner Philharmonikern auf. Aber auch als Operndirigent ist Barenboim mit hochkarätigen Aufnahmen bei EMI Classics hervorgetreten: So spielte er Mitte der 70er Jahre Mozarts „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ ein, die er 1973 bzw. 1975 in Aufführungen beim Edinburgh Festival geleitet hatte (Debüt als Operndirigent).

Mit EMI Classics hat Daniel Barenboim 2002 einen neuen Exklusiv-Vertrag für Solo-Recitals abgeschlossen, der zunächst ein Album mit beliebten Encores vorsieht (live aus dem Teatro Colón in Buenos Aires), das im November 2002 veröffentlicht wurde. Live-Aufnahmen von Klavierkonzerten Tschaikowskys (Nr.1) und Schumanns mit dem singulären Sergiu Celibidache am Dirigentenpult erschienen ebenfalls Ende 2002. – In der EMI Classics-Serie „Legend“, die erstmals die beiden Medien CD und DVD vereint, erschien im Juni 2004 außerdem ein Porträt des universellen Musikers. Im September 2005 spielte Barenboim, der seit Jahrzehnten als einer der führenden Mozart-Pianisten und -Dirigenten gilt, in einem Berliner Aufnahmestudio zum ersten Mal Mozarts sechs Klaviertrios ein – darunter das berühmte „Kegelstatt-Trio“ in ungewöhnlicher Besetzung mit Klavier, Viola (Felix Schwartz) und Klarinette (Matthias Glander). Das Ergebnis wurde am 12. Mai 2006 bei EMI Classics auf CD veröffentlicht.

Seine aktuelle Produktion, im Februar 2007 erschienen, versammelt Live-Mitschnitte aus der Berliner Staatsoper von 2005, wo Barenboim sich in einem Konzertzyklus den 32 Klaviersonaten Beethovens widmete. Umfangreiches Informationsmaterial und die Dokumentation von sechs Meisterklassen machen die Veröffentlichung von insgesamt sechs DVDs zu einer Referenz-Sammlung der Beethoven-Sonaten überhaupt.

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