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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
verkanntes Kleinod der Filmkunst und Madonnas beste Rolle!, 19. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Dangerous Game - Snake Eyes (DVD)
Ein verkannter Film...vielleicht nicht ein Meisterwerk aber trotzdem verdammt gut. Man könnte sogar soweit gehen zu behaupten,dass das Thema des Films, also ein Film im Film in dem die handelnden Personen ihre Rollen tauschen bzw. sich Realität und Fiktion vermischen bis es keine klare Trennlinie mehr gibt und die Abrechnung mit Hollywood, später von David Lynch in Mulholland Drive aufgegriffen wurde. (Ob jetzt beabsichtigt oder nicht sei mal dahin gestellt.)
Madonna mochte ihre Rolle in diesem Film nicht, obwohl es mit Abstand ihre Beste ist! Aber das hat mehrere Gründe...einer wird sicher sein dass Madonna ihre extreme Selbstkontrolle abgeben mußte und der Regisseur eine verletzliche, ,menschliche Madonna zeigt die nichts mehr mit der Ikone gemeinsam hat, die sie selbst erschaffen hat. Der zweite Grund ist, dass man bewußt oder unbewußt Paralellen zwischen der echten Madonna und ihrer Filmfigur(en) zieht. Dies war durchaus beabsichtigt. So wird der Film paradoxer weise zu einem Porträt über Madonna dass realer ist also z.b. ihre Semi-Doko "In bed with madonna"! Vielleicht wird man in ein paar Jahren oder Jahrzehnten erkennen, dass hier ein filmisches, vielleicht nicht perfektes, kleinod vorliegt...!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Dangerous Games, 22. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dangerous Game - Snake Eyes (DVD)
Der wesentliche Vorteil einer DVD liegt meiner Meinung nach darin, den Film im Original zu sehen. Leider, solche DVD's gibt es also auch, ist dies bei Dangerous Games nicht möglich, was besonders schade ist, weil Madonna und Harvey Keitel sehr intressante Schauspieler sind, die man gerne auch mal nicht synchronisiert erleben möchte. Auch sonstige Vorzüge die DVD`s erst interessant machen und einen tiefer in die Geldtasche greifen lassen, findet man auf dieser DVD nicht. Da das Kinoprodukt Dangerous Games floppte, hätte man meiner Meinung nach aus dem DVD-Produkt mehr machen müssen! Deshalb rate ich jedem der den Film gerne sehen möchte, sich noch etwas zu gedulden und auf das Fernsehprodukt zu warten.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Begnadete Kunst, 13. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dangerous Game - Snake Eyes (DVD)
Ferrara ist ein begnadetes Regiegenie, das muß ich zu Anfang unbedingt sagen. In den Staaten umstritten, katholischen Erziehungseinflüssen folgend sind Werke entstanden die ihresgleichen suchen. Mit „Angel of Vengeance" schaffte Ferrara einen denkwürdigen Grundstein seines Schaffens. Das immer unter religiösen Gesichtspunkten erweiterte Lebenswerk Ferraras geizte in keiner Weise an denkwürdigen Momentaufnahmen. Mit „Snake Eyes" oder „Dangerous Game" gelang es Ferrara die Abgründigkeiten der menschlichen Seele wie auch schon in „Bad Lieutenant" hervorragend darzustellen. Dieses geschieht auf extrem schräg und beeindruckende Weise. Der Film läuft auf zwei Ebenen ab, die eine: Die Dreharbeiten zu einem Film und dessen Charaktereigenschaften der Darsteller, die andere: Das Privatleben dieser Menschen. Diese beiden Ebenen der, man braucht es wohl nicht zu erwähnen, recht durchgeknallten Darsteller beginnen miteinander zu verschmelzen. Was jetzt unter dem Strich für den Zuschauer dabei heraus kommt, bleibt diesem letztendlich selbst überlassen. Die Frage ob Harvey Keitel oder Madonna am Ende tot sind. Keine Ahnung- doch wen interessiert das letztendlich nach diesem brillanten Psychogramm in dem seine Darsteller auch Nachts mit Sonnenbrillen durch die Gegend laufen um sich nicht in die selben sehen zu lassen. Anzumerken bleibt, das der Film für mich ein absolutes Juwel ist, aber dieser Film ist schlicht und ergreifend KUNST und eben diese könnte vielen nicht gefallen.Also wer sich als Cineast sieht ist hier bestens bedient, allen anderen dürfte diese Kost zu schwer verdaulich sein und sie sollten von dieser Mixture aus Freud, Wim Wenders und Werner Herzog tunlichst die Finger lassen.
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