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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Bibel für Verlierer,
Rezension bezieht sich auf: Dandy in der Unterwelt: Die unautorisierte Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Ein absolut geniales Buch! Es ist jetzt schon Monate her,dass ich es gelesen habe und immer noch zehre ich von diesem hohen Lesegenuss. Überheblichkeit gepaart mit einer guten Portion Selbstironie,das zeichnet Sebastian Horsley aus. Nie scheiterte jemand so schön. Sein brisantes Leben, eine einzige Selbstinszenierung. "Dieses Buch handelt davon, wie man im Rettungsboot tanzt.Von der Wahrheit als Drahtseilakt. Vom Lachen angesichts des Erschießungskommandos",so Horsley im Vorwort. Treffender könnte man den Inhalt des Buches gar nicht beschreiben. Unbedingt zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
genialer, harter Tobak....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dandy in der Unterwelt: Die unautorisierte Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
sehr geniales Buch über einen Grenzgänger, die Drogenerfahrungen und Erfahrungen mit Nutten waren teils schon hart an der Schmerzgrenze-der Autor lebt nach dem Motto lebe lieber ungewöhnlich, laß keine Erfahrung aus-a, Rande der Selbstzerstörung! ich hab den Autor bei einer Lesung in Wien gesehn, eine schillernde interessante Persönlichkeit, sollte man gelesen haben-unbedingt!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schonungslos mit sich selbst,
Von Andreas Schröter "Andreas Schröter" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Dandy in der Unterwelt: Die unautorisierte Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Die Autobiographie Sebastian Horsleys, 'Dandy in der Unterwelt", ist ein extremes Buch. Es handelt von sexuellen Erfahrungen, die oft die Grenzen der Perversion überschreiten, von exzessivem Drogenkonsum und von einem Menschen, der sein ganzes Leben auf der Suche nach Bewunderung ist. Nebenher ist es ein stilistisch hervorragend geschriebenes Buch, bei dem in keiner einzigen Zeile Langeweile aufkommt.Der Engländer Sebastian Horsley wurde im Jahre 2000 zu einer (zweifelhaften) Berühmtheit, weil er als erster Europäer an einem Ritual auf den Philippinen teilnahm, bei dem sich Menschen zu Ostern kreuzigen lassen. Diese Kreuzigung bildet auch die Schlusspassage in seinem Buch. Zuvor beschreibt er, wie seine alkoholkranken, aber stinkreichen Eltern ihn und seine Geschwister absolut nicht beachtet haben und wie er als Erwachsener immer neue Extremsituationen sucht, um eben jene Beachtung zu finden und seinem Leben immer neue Kicks zu geben. So nimmt er sämtliche Drogen von Crack bis Heroin, die verfügbar sind, experimentiert im sexuellen Bereich oder taucht vor Australien in einem Haikäfig, um dem Weißen Hai einmal ganz nahe zu sein. Sebastian Horsley besitzt zeitweise 69 Anzüge in schillernden Leuchtfarben, jede Menge Makeup, Hütchen, Handschuhe, Schals und Sonnenschirme, mit denen er ausstaffiert wie ein Papagei durch London flaniert. Oder er fährt in seinem Rolls Royce (mit Chauffeur!), von dem seine Liebschaften niemals glauben, dass es tatsächlich sein eigener sein könnte. Ist er aber. In seiner Grundkonstellation erinnert 'Dandy in der Unterwelt", dessen Titel übrigens einem alten Marc-Bolan-Song entlehnt ist, ein wenig an die Melrose-Trilogie von Edward St. Aubyn, die kürzlich im Dumont-Verlag erschienen ist. Hier wie dort erleidet der Protagonist eine albtraumhafte Kindheit in einer superreichen Familie, von der er sich als Erwachsener lange nicht erholen kann und in Drogenkonsum und Depressionen abdriftet. 'Dandy in der Unterwelt", das zuweilen auch an William S. Burroughs oder Charles Bukowski erinnert, ist vor allem deshalb ein so hervorragendes Buch, weil der Autor so absolut schonungslos mit sich selbst umgeht. Da wird nichts weichgespült und nichts verheimlicht (so scheint es), da wird dem Leben, einem äußerst extremen Leben, ins Auge geschaut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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