Dancing in Jaffa 2013 CC

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Auch wenn Jaffa palästinensische und israelische Kultur vereint, sind die Menschen noch gespalten, leben nicht in einer Gemeinschaft. Der international gefeierte Tänzer Pierre Dulaine will hier ansetzen: Zum ersten Mal seit seiner Kindheit kehrt er nach Jaffa zurück, um hier ein ganz besonderes Tanzprojekt zu verwirklichen: Er will israelische und palästinensische Kinder in einer gemeinsamen Inszenierung auf die Bühne bringen - und so zwischen den Kulturen vermitteln. Doch für die Kinder ist es schon schwierig, einander beim Tanz die Hände zu geben.

Verfügbar als:
DVD

Dancing in Jaffa

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK without_age_limitation
Laufzeit 1 Stunde 26 Minuten
Regisseur Hilla Medalia
Genres Dokumentation
Studio MFA Video
Veröffentlichungsdatum 15. April 2014
Sprache Hebräisch, Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MissVega auf 11. Januar 2014
Format: DVD
(Kinoversion)

Hilla Medalia ist eine 36jährige israelische Regisseurin, die bislang ausschließlich Dokumentationen ("To die in Jerusalem", "After the Storm") gedreht hat. Auch "Dancing in Jaffa" ist ein Dokumentarfilm, und zwar darüber, wie ein berühmter ehemaliger Tänzer versucht, israelischen Kindern jüdischen und palästinensischen Ursprungs Standardtänze beizubringen und mithilfe dieses Projektes scheinbar unüberwindbare Grenzen zwischen den verfeindeten Glaubensgruppen zu bezwingen. Ein ehrgeiziges, schwieriges Projekt mit einem durch Vorurteile und Misstrauen geprägten und getrennten Volk. "Dancing in Jaffa" erreicht zwar nicht die beschwingte und herzerwärmend witzige Leichtigkeit vergleichbarer Filme wie "Mad Hot Ballroom", dafür zeigt "Dancing in Jaffa" auf, wie schwer es ist, Vorurteile aufzubrechen und Hass und Misstrauen in Freude und Vertrauen umzuwandeln. Auch die Ursprünge des politischen Konflikts, der zu so verhärteten Fronten geführt hat, werden hier thematisiert, wenn auch nur kurz.

Der 67jährige irisch-palästinensische Tanzlehrer und Turniertänzer Pierre Dulaine kehrt 2011 erstmalig in seine Heimatstadt Jaffa zurück, die er als Kind mit seinen Eltern verlassen musste. Jaffa, einst eine eigene palästinensische Stadt, ist heute nur noch ein Stadtteil von Tel Aviv, der vorrangig von Arabern bewohnt wird. Die unterschiedlichen Religionen und der selbst bei Kindern geschürte Hass gegen wahlweise Palästinenser, Araber oder Juden machen das Zusammenleben nicht leichter. Diese religiösen Gräben versucht Dulaine nun mit einem einzigartigen Tanzprojekt zu überbrücken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Janeck TOP 1000 REZENSENT auf 21. April 2014
Format: DVD
Schon die ersten Bilder des Films geben den leichtfüßigen Ton vor, mit dem hier ein eigentlich sehr ernstes Thema behandelt wird. Doch wie im Tanz ist die Leichtigkeit nur eine scheinbare und vordergründige, dahinter steckt knochenharte Arbeit... Regisseurin Hilla Medalia begleitet Tanzstar Pierre Dulaine in dieser für mich mitreißenden Dokumentation.

Spannend finde ich vor allen Dingen das Verhältnis zwischen spielerischen und ernsten Tönen, die Leichtigkeit der Tanzszenen und den Alltagsszenen in Jaffa. Dem Team gelang dadurch eine Mischung aus ernsten und heiteren Thematiken, welche somit diese Dokumentation mit zweierlei Geschichten zeigt. Besonders aufgefallen sind mit die großartigen Kameraaufnahmen. Vor allem die malerische Kulisse, die Größe der mächtigen Hafenstadt werden hier in beeindruckenden Bildern gezeigt.

Mit Charme, Humor und Unermüdlichkeit bildet Dulaine den emotionalen Motor der Dokumentation, mitreißend in seiner Begeisterung, ungeschönt in seiner zeitweisen Frustration. In der zweiten Hälfte der Dokumentation überlässt er seinen Schützlingen die Bühne, und Medalia legt den Fokus auf einzelne Schüler sowie die teils extrem unterschiedlichen sozialen Milieus, denen sie entstammen.

Eine Botschaft bringt diese Dokumentation für mich auf jeden Fall mit: Die Hoffnung, dass kleine Gesten vielleicht nicht die Welt oder Gesellschaft, aber doch ein einzelnes Leben und den Blick auf das Gegenüber verändern können.
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