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Dancer in the Dark
 
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Dancer in the Dark

Catherine Deneuve , Jean-Marc Barr , Lars von Trier    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Catherine Deneuve, Jean-Marc Barr
  • Regisseur(e): Lars von Trier
  • Komponist: Björk, Mark Bell
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 5. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001LOSIA8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.208 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Lars von Trier ist für seine experimentellen Kinoarbeiten bekannt. Mit "Dancer in the Dark" setzte er 2000 einen Meilenstein und bot einen grandiosen Auftakt für eine spannende Karriere als außergewöhnlicher Filmemacher ("Manderlay", "Dogville"). In "Dancer in the Dark" sind es die Nähe der Figuren untereinander und ihre Geheimnisse und Schuldgefühle, die die Produktion zusammen halten. Von Trier geht dabei stets ganz nah an sein Personal heran und erreicht fast schon, dass der Zuschauer die Filmrollen nicht mehr als solche sieht. Sie entwickeln ein phänomenales Eigenleben, das wiederum das Erleben des Zuschauers vollkommen durchdringt. Dennoch ist die Grenze zwischen Fiktion und Realität eine sehr offen gehaltene, die sich durch Stilmittel, wie das Verwenden von Video anstatt Film oder durch das Aufbrechen der Handlung mittels Musicalszenen, permanent thematisiert sieht. Fazit: Das Gegenteil von Hollywood? Auf alle Fälle grandios!

Moviemans Kommentar zur DVD: Da auf Video und nicht auf Film gedreht wurde, zeigen sich typische Kompressionsprobleme. Den Surroundton kann man nur dann erleben, wenn sich der Soundtrack in den Musicalszenen einmischt. Die Extras sind mit Interviews, einem Blick hinter die Kulissen und Starinfos nett aber nicht unbedingt erschlagend. Insgesamt ist die DVD technisch eher eine solide als eine überraschende Sache.

Bild: Die technischen Probleme, die das Bildmaterial aufweist, liegen eindeutig in der Natur seines Formats. Da auf Video und nicht auf Film gedreht wurde, zeigen sich typische Kompressionsprobleme wie Nachzieheffekte in Gesichtern,  Klötzchenbildungen auf Wandflächen und Mattscheibeneffekte. Diese Schwierigkeiten fallen aber nicht allzu schwerwiegend aus und verleihen der Produktion, gemeinsam mit den bewusst blass gehaltenen Farben, ihre schroffe Note. Die Schärfewerte bleiben recht weich und es zeigen sich kaum wirklich präzise Ansichten. Erfreulich ist allerdings, dass Rauschen auch in dunklen Szenen nicht schwer ausfällt. Berücksichtigt man die wahrscheinlich schlechte Qualität des Quellmaterials, kann man sich dennoch über die Umsetzung freuen, da aus vermutlich wenig noch recht viel heraus geholt wurde.

Ton: Den Surroundton kann man nur dann erleben, wenn sich der Soundtrack in den Musicalszenen einmischt (z.B. 00:39:21). Ansonsten bleiben sämtliche Signale centerverhaftet, denn auch in der Front lassen sich keine Richtungsdynamiken verzeichnen. Man sollte hiermit aber nicht allzu streng sein, da es ein Konzept des Filmes war, Originalsounds zu verwenden und möglichst wenig nach zu vertonen. So klingt beispielsweise Vogelzwitschern nicht durch den gesamten Raum, man kann aber immerhin davon ausgehen, dass es sich um tatsächliche Vögel handelt, die am Drehort gesungen haben. In den Musikszenen hingegen hämmert und zischt es auch ordentlich aus den hinteren Kanälen und der Raum wirkt enorm lebendig (Schnarren und Gesang, 00:40:16).

Extras: Das Bonusprogramm beginnt mit Interviews, in denen Björk (7:17 Min.), Peter Stomare (5:32 Min), Jean-Marc Barr (1:30 Min.), Lars von Trier (7:47 Min.) und Robby Müller über ihre Rollen, die Musik, den Regisseur, die Story, unsere Kultur oder die Arbeit mit der Kamera sprechen. Der Zuschauer bekommt dabei ein Gefühl dafür vermittelt, wie intensiv sich jeder Mitwirkende mit der Produktion auseinander gesetzt hat. Diesen Eindruck verstärkt auch das folgende „Hinter den Kulissen“ (4:05 Min.), in dem Regisseur Lars von Trier über seine Herangehensweisen beim Filmemachen berichtet. In den Darstellerinfos erfährt der Zuschauer mehr über die Bio- und Filmografien von Björk, Catherine Deneuve, Jean-Marc Barr, Peter Stomare, David Morse, Stellan Skarsgard und Udo Kier. Die Extras sind somit nicht ausufernd aber immerhin ausreichend informativ gelungen. --movieman.de

VideoMarkt

Amerika, Mitte der 60er Jahre: Die tschechische Einwanderin Selma arbeitet von früh bis spät. Nicht nur, um sich und ihren 10-jährigen Sohn Gene zu versorgen, sondern vor allem um für dessen Operation zu sparen, die ihn vor dem eigenen Schicksal bewahren soll: allmähliches Erblinden. Einziger Trost für Selma ist Musik, die ihr die harte Arbeit in der Fabrik erleichtert. Als sie dem verschuldeten Nachbarn unvorsichtigerweise von ihrem Geld erzählt, bestiehlt der sie und tritt damit eine Ereignis-Lawine los, die Selma in eine aussichtslose Lage bringt...

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69 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das mit Abstand krasseste Ende aller Zeiten, 16. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Dancer in the Dark (DVD)
Die Genialität des Streifens rührt von der Genialität des Regisseurs her.
Doch eigentlich müsste man ihn für diesen Film küssen und schlagen zugleich.
Küssen für seine Offenheit. Schlagen für seine Offenheit:
Der Geniestreich, den zum Happy-End hochstilisierte Schluss innerhalb einer Zehntelsekunde ins größtmöglich entmenschlichte, ja menschenverachtende Gegenteil zu kehren, nimmt dem Zuschauer jede Gelegenheit, seine innersten Regungen für sich zu behalten.
Der Zuschauer wird förmlich seelisch ausgezogen.
Keine Chance, sich hinter einem aufgesetzten Lachen zu verstecken.

Es war das erste mal in meinem Leben, dass ich in einem vollbesetzten Kinosaal saß, der auf den Schlag verstummte dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können...
Es traute sich niemand mehr zu atmen.
Wie auch soll man sich verhalten, wenn jeder Kinogänger von einem Augenblick zum anderen den innersten Gefühlszustandes eines jeden anderen Kinobesuchers kennt, weil er ihn gerade selbst erlebt?!?
...wenn selbst augenscheinlich harte Männer plötzlich nur noch mit flatterndem Atem und blassen Gesicht dastehen und sich nicht trauen, jemand anderem ins Gesicht zu sehen, weil diese Fenster zur Seele, die Augen, plötzlich so klar und weit aufstehen...
Hier kommt man sich entblößt, vergewaltigt vor.
Da nützen keine geheuchelten Scherze mehr. Es ist sofort klar, dass alle Ablenkmanöver nichts bringen werden...
Der Dieb Lars von Trier hat uns in die Falle des absolut unerwarteten tappen lassen und aller Waffen beraubt, um anschließend erbarmungslos zuzuschlagen.

Eine Meisterleistung mit Bestand.
Dem Regisseur bleibt zu danken, dass er das Wort "Tabulosigkeit" in einer Zeit, in der vermeintliche Tabus wie Sexualität durch ihre inflationäre Verbreitung die Bedeutung verloren haben, neu definiert hat!
Missstände kritisiert man eben am besten, wenn man sie in ihrer ganzen Blüte der wahren Natur zeigt.

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des unabhängigen Kinos - Björk brilliert als erblindende Kämpfernatur, 23. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Dancer in the Dark (DVD)
Lars von Triers bestürzender, erschütternder und herzzerreißender Film "Dancer in the Dark" ist wohl einer der mit Abstand schonungslosesten und gerade wegen seines Realismus gausamsten und emotionalsten Filme der letzten Jahre.

Angesiedelt im Amerika der 60er Jahre wird die Geschichte der langsam erblindenden, musicalvernarrten Selma (unfassbar ergeifend verkörpert von der isländischen Sängerin Björk), einer Immigrantin aus der Sowjetunion erzählt. Um ihrem Sohn dasselbe Schicksal zu ersparen, an einer Erbrankheit schließlich der Blindheit ebenfalls zum Opfer zu fallen arbeitet sie hart, um das Geld für eine rettende Operation zu sparen... doch nicht nur der amerikansche Kapitalismus, sondern gar ihre augenscheinlichen Freunde machen ihr ein Kreuz durch die Rechnung - mit fatalen Folgen für die naive aber herzensgute Selma.

Obwohl der Film wie ein Musical aufgebaut ist, und folglich Gesangseinlagen immer wieder eingestreut sind, ist es vor allem der fast grausame Realismus, der diesen Film, der die wohl bedingungsloseste Liebe die es gibt, die zwischen Mutter und Kind, zum Thema hat, so schockierend macht. Der grandiose Soundtrack, aus der Feder der Hauptdarstellerin Björk, unterstreicht mit seinen teils mechanisch anmutenden Klängen die zwei Welten, in denen sich die potagonistin wähnt. Da ist zum einen die Gesellschaft, die sie immer mehr zurückweist und die sie körperlich wie geistig erschöft; Daneben die Welt des Musicals, in die sie sich zusehends, bald auch in Tagträumen, flüchtet.

Zuletzt seien noch einmal die außergewöhnichen schauspielerischen Leistungen der Besetzung hervgehoben; Allen voran Björk, die für ihre Darstellung beim Filmfestival von Cannes verdient als beste Schauspielerin geehrt wurde.

Dieser Film wird sie jedoch für einige Zeit nicht mehr loslassen und Taschentücher sollte man in jedem Fall bereit halten - die habe sebst ich gebraucht.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unglaublich bewegend !, 27. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Dancer in the Dark (DVD)
Mich hat dieser Film zutiefst gerührt ! Björk spielt absolut überzeugend, und einzelene Szenen in der Kombination mit ihrer Stimme ..., kurz : mir liefen nur so die Tränen runter !

Diesen Film empfehle ich jedem, der nicht auf laute dümmliche Effekthascherei steht und der wirkliche Gefühle sehen und empfinden will. Der gesamte Film ist TRAUMHAFT gut umgesetzt ! Wunderschöne Musik. Und wenn der Film zuende ist, braucht man erst eine Weile um wieder im Hier anzukommen. Ein unglaublich bewegender Film.
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