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Dancer in the Dark
 
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Dancer in the Dark

Catherine Deneuve , Jean-Marc Barr , Lars von Trier    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Catherine Deneuve, Jean-Marc Barr
  • Regisseur(e): Lars von Trier
  • Komponist: Björk, Mark Bell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 1. März 2007
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 134 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000N68IU0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.332 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Gesamtnote ist in vorliegenden Fall wahrlich gemein, denn das Mastering ist ausgezeichnet, nur das Quellmaterial war bewußt von ästhetischer Srperrigkeit. Der Film - und hier dürfen wir auf unsere zahlreichen Artikel diesbezüglich verweisen - ist ein absolut sehenswertes Melodram, das formal als homemade-Musical daherkommt, in der von-Trier-üblichen, strapaziösen Videoästhetik.

Bild: Die Videoproduktion, die auf CinemaScope formatiert wurde, kann natürlich keine 35mm-Film-Werte bieten. Die Farben sind als Stilmittel flau gehalten und werden nur in den Musical-Nummern etwas intensiver (00.38.30) . Das Mastering kommt mit dem trüben Ausgangsmaterial sehr gut zurecht und scheint nur die Fehler des Produktionsprozeßes, die als künstlerische Stilmittel nicht angetastet werden, wiederzugeben, aber keinesfalls zu verstärken. Die Schärfewerte sind mäßig, was sich in recht geringer Detailtiefe zeigt (00.16.04, Laub). Gesichter weisen in Schwenks oft leichte Nachzieher auf, die aber auch am Videomaterial zu liegen scheinen (00.25.30), ebenfalls darauf zurückzuführen sind die in dunklen Szenen sich verstärkenden Rauschwerte (00.13.20). Sehr gelungenes Mastering naturgemäß unbefriedigenden Quellmaterials.

Ton: Ebenso wie in der Bildbewertung hat man es auch beim Ton mit stilistisch grob gehaltenem Material zu tun. Die Aufnahmen sind weitestgehend mit Liveton versehen, der für die Kinoauswertung wenig aufgearbeitet worden ist. Direktionale Effekte sind kaum wahrzunehmen, etwa die Schritte einer nach links gehenden Person (00.14.35), die mittig bleiben. Die Ambienz bleibt stark centerorientiert (00.17.30, Umweltgeräusche) und wird nur in der Songmischung (00.38.30) etwas weiträumiger. Die Dynamik der Tonspuren bleibt eng beschränkt und läßt auch einen durch das Bild fahrenden Zug nicht besonders breit-frequent erscheinen (00.31.58). Dem DVD-Mastering ist es gelungen, die Natur der Kinotonspur zu erhalten und so eine werkkonforme Arbeit geliefert zu haben. --movieman.de

VideoMarkt

Amerika, Mitte der 60er Jahre: Die tschechische Einwanderin Selma arbeitet von früh bis spät. Nicht nur, um sich und ihren 10-jährigen Sohn Gene zu versorgen, sondern vor allem um für dessen Operation zu sparen, die ihn vor dem eigenen Schicksal bewahren soll: allmähliches Erblinden. Einziger Trost für Selma ist Musik, die ihr die harte Arbeit in der Fabrik erleichtert. Als sie dem verschuldeten Nachbarn unvorsichtigerweise von ihrem Geld erzählt, bestiehlt der sie und tritt damit eine Ereignis-Lawine los, die Selma in eine aussichtslose Lage bringt...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Datendieb
Format:DVD
Lars von Triers bestürzender, erschütternder und herzzerreißender Film "Dancer in the Dark" ist wohl einer der mit Abstand schonungslosesten und gerade wegen seines Realismus gausamsten und emotionalsten Filme der letzten Jahre.

Angesiedelt im Amerika der 60er Jahre wird die Geschichte der langsam erblindenden, musicalvernarrten Selma (unfassbar ergeifend verkörpert von der isländischen Sängerin Björk), einer Immigrantin aus der Sowjetunion erzählt. Um ihrem Sohn dasselbe Schicksal zu ersparen, an einer Erbrankheit schließlich der Blindheit ebenfalls zum Opfer zu fallen arbeitet sie hart, um das Geld für eine rettende Operation zu sparen... doch nicht nur der amerikansche Kapitalismus, sondern gar ihre augenscheinlichen Freunde machen ihr ein Kreuz durch die Rechnung - mit fatalen Folgen für die naive aber herzensgute Selma.

Obwohl der Film wie ein Musical aufgebaut ist, und folglich Gesangseinlagen immer wieder eingestreut sind, ist es vor allem der fast grausame Realismus, der diesen Film, der die wohl bedingungsloseste Liebe die es gibt, die zwischen Mutter und Kind, zum Thema hat, so schockierend macht. Der grandiose Soundtrack, aus der Feder der Hauptdarstellerin Björk, unterstreicht mit seinen teils mechanisch anmutenden Klängen die zwei Welten, in denen sich die potagonistin wähnt. Da ist zum einen die Gesellschaft, die sie immer mehr zurückweist und die sie körperlich wie geistig erschöft; Daneben die Welt des Musicals, in die sie sich zusehends, bald auch in Tagträumen, flüchtet.

Zuletzt seien noch einmal die außergewöhnichen schauspielerischen Leistungen der Besetzung hervgehoben; Allen voran Björk, die für ihre Darstellung beim Filmfestival von Cannes verdient als beste Schauspielerin geehrt wurde.

Dieser Film wird sie jedoch für einige Zeit nicht mehr loslassen und Taschentücher sollte man in jedem Fall bereit halten - die habe sebst ich gebraucht.
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69 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von skydive
Format:DVD
Die Genialität des Streifens rührt von der Genialität des Regisseurs her.
Doch eigentlich müsste man ihn für diesen Film küssen und schlagen zugleich.
Küssen für seine Offenheit. Schlagen für seine Offenheit:
Der Geniestreich, den zum Happy-End hochstilisierte Schluss innerhalb einer Zehntelsekunde ins größtmöglich entmenschlichte, ja menschenverachtende Gegenteil zu kehren, nimmt dem Zuschauer jede Gelegenheit, seine innersten Regungen für sich zu behalten.
Der Zuschauer wird förmlich seelisch ausgezogen.
Keine Chance, sich hinter einem aufgesetzten Lachen zu verstecken.

Es war das erste mal in meinem Leben, dass ich in einem vollbesetzten Kinosaal saß, der auf den Schlag verstummte dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können...
Es traute sich niemand mehr zu atmen.
Wie auch soll man sich verhalten, wenn jeder Kinogänger von einem Augenblick zum anderen den innersten Gefühlszustandes eines jeden anderen Kinobesuchers kennt, weil er ihn gerade selbst erlebt?!?
...wenn selbst augenscheinlich harte Männer plötzlich nur noch mit flatterndem Atem und blassen Gesicht dastehen und sich nicht trauen, jemand anderem ins Gesicht zu sehen, weil diese Fenster zur Seele, die Augen, plötzlich so klar und weit aufstehen...
Hier kommt man sich entblößt, vergewaltigt vor.
Da nützen keine geheuchelten Scherze mehr. Es ist sofort klar, dass alle Ablenkmanöver nichts bringen werden...
Der Dieb Lars von Trier hat uns in die Falle des absolut unerwarteten tappen lassen und aller Waffen beraubt, um anschließend erbarmungslos zuzuschlagen.

Eine Meisterleistung mit Bestand.
Dem Regisseur bleibt zu danken, dass er das Wort "Tabulosigkeit" in einer Zeit, in der vermeintliche Tabus wie Sexualität durch ihre inflationäre Verbreitung die Bedeutung verloren haben, neu definiert hat!
Missstände kritisiert man eben am besten, wenn man sie in ihrer ganzen Blüte der wahren Natur zeigt.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich bewegend ! 27. Juni 2006
Von Nastassja
Format:DVD
Mich hat dieser Film zutiefst gerührt ! Björk spielt absolut überzeugend, und einzelene Szenen in der Kombination mit ihrer Stimme ..., kurz : mir liefen nur so die Tränen runter !

Diesen Film empfehle ich jedem, der nicht auf laute dümmliche Effekthascherei steht und der wirkliche Gefühle sehen und empfinden will. Der gesamte Film ist TRAUMHAFT gut umgesetzt ! Wunderschöne Musik. Und wenn der Film zuende ist, braucht man erst eine Weile um wieder im Hier anzukommen. Ein unglaublich bewegender Film.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Vom Trier-Virus befallen ...
Vorweg: Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film. Wer Informationen zur Qualität des DVD-Pakets und der enthaltenen Extras sucht, sollte meine Rezension... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von r3sort veröffentlicht
Oscar für Björk
Nicht nur die Handlung und Machart des Films kann überzeugen, nein, vor allem durch die Sängerin Björk punktet der Lars von Trier-Hit bei mir auf ganzer... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Maxi16 veröffentlicht
Tanzen in die Dunkelheit...
Lars von Triers Filme sind nie ganz einfach. Man muss sich auf sie einlassen - Unterhaltung will ich das nicht unbedingt nennen, aber will dieser Film beispielsweise nur... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Brabaks veröffentlicht
+
Nichts für Leute die nah am Wasser gebaut sind, besonders, wenn derjenige nicht weiß was auf ihn zukommt.
Ansonsten sehr gut gemacht.
Vor 22 Monaten von rschatten veröffentlicht
Starker Film
Filme von Lars von Trier sind immer etwas spezielleres. Ein Happy End kann hier nicht unbedingt erwartet werden und mit unerwarteten Wendungen muss gerechnet werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Christian Nobis
5 Sterne
Lars von Trier ist ein wirliches Meisterwerk gelungen. Insbesondere die schauspielerische Leistung Björks macht diesen Film absolut sehenswert (auch für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Ich bins
nicht alleine anschauen!
Dieser Film ist einer der besten die ich jemals gesehen habe. Björk überzeugt in ihrer Rolle und auch die Nebendarsteller sind gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Lilli Pumpkin
Nichts für oberflächliche Menschen!
Dieser Film von Lars von Trier ist ein geniales Meisterstück!!!

Eine entrückte Björk, die zurecht in Cannes für ihr Schauspiel ausgezeichnet wurde,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2007 von Saint Etienne
Ganz großes Kino
Ich hatte auf grund der Rezensionen fast ein wenig Schiss vor diesem Film, fand zwei Wochen lang immer wieder einen Grund, nicht gerade diese DVD einzuschieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von Bert Steingötter
Ein wunderbarer Film!
Dieser Film ist der mit Abstand wunderbarste und traurigste Film, den ich bis jetzt gesehen habe.

Björk spielt wunderbar und mit einer Naivität, die wehtut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von Sayuri
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