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Dancer in the Dark
 
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Dancer in the Dark

Björk , Catherine Deneuve , Lars von Trier    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Gesamtnote ist in vorliegenden Fall wahrlich gemein, denn das Mastering ist ausgezeichnet, nur das Quellmaterial war bewußt von ästhetischer Srperrigkeit. Der Film - und hier dürfen wir auf unsere zahlreichen Artikel diesbezüglich verweisen - ist ein absolut sehenswertes Melodram, das formal als homemade-Musical daherkommt, in der von-Trier-üblichen, strapaziösen Videoästhetik.

Bild: Die Videoproduktion, die auf CinemaScope formatiert wurde, kann natürlich keine 35mm-Film-Werte bieten. Die Farben sind als Stilmittel flau gehalten und werden nur in den Musical-Nummern etwas intensiver (00.38.30) . Das Mastering kommt mit dem trüben Ausgangsmaterial sehr gut zurecht und scheint nur die Fehler des Produktionsprozeßes, die als künstlerische Stilmittel nicht angetastet werden, wiederzugeben, aber keinesfalls zu verstärken. Die Schärfewerte sind mäßig, was sich in recht geringer Detailtiefe zeigt (00.16.04, Laub). Gesichter weisen in Schwenks oft leichte Nachzieher auf, die aber auch am Videomaterial zu liegen scheinen (00.25.30), ebenfalls darauf zurückzuführen sind die in dunklen Szenen sich verstärkenden Rauschwerte (00.13.20). Sehr gelungenes Mastering naturgemäß unbefriedigenden Quellmaterials.

Ton: Ebenso wie in der Bildbewertung hat man es auch beim Ton mit stilistisch grob gehaltenem Material zu tun. Die Aufnahmen sind weitestgehend mit Liveton versehen, der für die Kinoauswertung wenig aufgearbeitet worden ist. Direktionale Effekte sind kaum wahrzunehmen, etwa die Schritte einer nach links gehenden Person (00.14.35), die mittig bleiben. Die Ambienz bleibt stark centerorientiert (00.17.30, Umweltgeräusche) und wird nur in der Songmischung (00.38.30) etwas weiträumiger. Die Dynamik der Tonspuren bleibt eng beschränkt und läßt auch einen durch das Bild fahrenden Zug nicht besonders breit-frequent erscheinen (00.31.58). Dem DVD-Mastering ist es gelungen, die Natur der Kinotonspur zu erhalten und so eine werkkonforme Arbeit geliefert zu haben. --movieman.de

VideoMarkt

Amerika, Mitte der 60er Jahre: Die tschechische Einwanderin Selma arbeitet von früh bis spät. Nicht nur, um sich und ihren 10-jährigen Sohn Gene zu versorgen, sondern vor allem um für dessen Operation zu sparen, die ihn vor dem eigenen Schicksal bewahren soll: allmähliches Erblinden. Einziger Trost für Selma ist Musik, die ihr die harte Arbeit in der Fabrik erleichtert. Als sie dem verschuldeten Nachbarn unvorsichtigerweise von ihrem Geld erzählt, bestiehlt der sie und tritt damit eine Ereignis-Lawine los, die Selma in eine aussichtslose Lage bringt...

Video.de

Das in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche, melodramatische Musical von Ausnahme-Regisseur Lars von Trier, der als Autor, Kameramann und Regisseur fungierte, wurde mit Ehrungen überhäuft. So gewannen nicht nur der Film sondern auch Hauptdarstellerin und Komponistin Björk als Beste Darstellerin in Cannes jeweils Goldene Palmen. Ein bejubeltes, komplexes Kinojuwel, das sich neben dem semidokumentarischen Kamerastil auch durch Björks fantastische Stimme auszeichnet.

Blickpunkt: Film

Im Amerika der sechziger Jahre arbeitet die blinde tschechische Einwanderin Selma von früh bis spät, um ihrem 10-jährigen Sohn eine Operation zu ermöglichen, die ihn vor dem Erblinden retten soll. Doch da werden ihr die Ersparnisse gestohlen... Außergewöhnliches Musical von Lars von Trier, der auf die beeindruckende Stimme seiner Hauptdarstellerin Björk zurückgreifen kann.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Stilistisch modernes, in Motiven und Erzählweise klassisches Musical von Lars von Trier um das tragische Schicksal einer alleinerziehenden Mutter.

kulturnews.de

Irgendwo in Amerika, wir schreiben die 60er-Jahre. Aufgrund einer Augenkrankheit erblindet die tschechische Einwanderin Selma (Björk) langsam aber sicher. Ihrem Sohn, dem sie die Erkrankung vererbt hat, will sie unbedingt eine Operation ermöglichen, ist jedoch zu Stolz, um Hilfe von Freunden anzunehmen. Also schuftet Selma verbissen in einer Fabrik, um das Geld für die OP zu verdienen, und flüchtet sich in ihrer Freizeit in die Welt der Musicals - in der immer alles schön und gut ist. Die isländische Musikerin Björk gab 2000 ihr Leinwanddebüt in Lars von Triers Musicaldrama "Dancer in the Dark". Die Kooperation der beiden Ausnahmekünstler ist ein voller Erfolg: Zunächst wirken die verwischten und blassen, mit der Handkamera gefilmten Bilder distanziert. Doch wenn Björk dann mit ihren Liedern die Gefühlswelt Selmas erklärt, entsteht auf einmal Nähe zu all dem Fremden. Dem Zuschauer öffnet sich eine Welt, in der Platz ist für die pure und reine Emotion - und die noch lange nach Ende des Films nachdenklich stimmt. (jul)Features: keine

Kurzbeschreibung

Zwei Dinge liebt Selma über alles: amerikanische Musicals und ihren kleinen Sohn. Die Musik erleichtert ihr die harte Arbeit in der Fabrik und bringt Leben in ihre Welt, aus der langsam das Licht schwindet. Denn Selma hat ein trauriges Geheimnis: Sie wird blind. Um ihren Sohn vor dem gleichen Schicksal zu bewahren, spart sie sich für dessen Operation das Geld vom Munde ab. Doch dann stiehlt ein verschuldeter Nachbar in seiner Verzweiflung Selmas Vermögen und löst damit eine Kette unglücklicher Ereignisse aus, die Selma schließlich in eine aussichtslose Situation treiben...
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