Kurzbeschreibung
Anstatt Rock anzuzeigen, entschließt sich Dulaine, Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen wie Rock von der Straße zu holen mit Hilfe des Tanzens. Nach einiger Überzeugungsarbeit bei der Schuldirektorin darf der engagierte Dulaine als ehrenamtlicher Tanzlehrer an Rocks staatlicher Schule Stunden geben. Seine neuen Schüler sind zunächst gar nicht begeistert: Sie wollen HipHop statt Figurentanz! Allmählich nähern sich die beiden Seiten aber an und lernen voneinander. Die Schüler begreifen, wie sie durch den Tanz nicht nur äußerlich Haltung bewahren. Umgekehrt zeigen die Jugendlichen ihrem Tanzlehrer, welche Energie im HipHop stecken kann. Gemeinsam entwickeln Lehrer und Schüler eine dynamische neue Tanzkombination aus HipHop und Standardtanz: den HipHop-Ballroom. Und damit stellen sie selbst die Profitänzer beim mit 5000 Dollar dotierten Tanzwettbewerb in den Schatten
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Blickpunkt: Film
Basierend auf dem Leben des New Yorker Tanzlehrers Pierre Dulaine, das bereits die hinreißende Doku 'Mad Hot Ballroom' inspirierte, verfasste Diane Houston ein Drehbuch, das sich wie eine Mischung aus 'Dangerous Minds - Wilde Gedanken' und 'Save The Last Dance' ausmacht. Sprich hoffnungslose Outsider lernen durch die Unterstützung eines engagierten Paukers über sich hinauszuwachsen und in diesem Fall durch die Fusionierung von Gesellschaftstanz und HipHop den Glauben an sich selbst zu finden. Im Vergleich zu ihnen scheint der kultivierte Pierre Dulaine aus einer anderen Welt zu kommen. Dennoch macht er sich zur Aufgabe Schülern wie dem desillusionierten Rock (Rob Brown aus dem ähnlich angelegten 'Coach Carter') aus kaputtem Elternhaus und der intelligenten Lahrette (Yaya DaCosta), deren Mutter ein Prostituierte ist, eine Perspektive zu vermitteln. Klischeegerecht trifft er zwar zunächst auf erheiterte Ablehnung, doch allmählich haben die Kids ihren Spaß an der Sache, vor allem als sie beginnen Dulaines klassische Songs und Stil mit Hiphop-Rhythmen und akrobatischen Breakdance-Einlagen zu vermischen. Doch in der Durchschnittlichkeit der Tanzeinlagen zeigt sich neben der Vorhersehbarkeit der Story das Manko im Regiedebüt von Videoclipfilmerin Liz Friedlander. Andererseits wird dem jungen Zielpublikum damit wohl auch die Message zugänglicher gemacht. Nach dem Motto: Jeder, der sich bemüht, kann zu Besserem berufen sein. Dementsprechend finden sich bei den Dialogen auch genreüblichen Weisheitsperlen wie 'Erfolg gehört denen, die kommen und ihn sich holen'. Das große Finale tanzt dann in Form eines Wettbewerbs an, bei dem die Ghettokids mit hochnäsigen Snobs konkurrieren. Mit ihrem neu kreierten sexy Stil bringen sie frischen Wind in die angestaubte Walzergesellschaft.
Die Besetzung setzt sich vorwiegend aus unbekannten Gesichtern zusammen, abgesehen von Alfre Woodard als skeptischer Schuldirektorin und natürlich Banderas. Er glänzt mit seiner charmant-charismatischen Art und kann sich auch auf dem Parkett sehen lassen. Insgesamt sympathisch-stimmige Unterhaltung mit aufbauender Botschaft. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Pierre Dulaine, ein angesehener Tanzlehrer der Upper East Side in New York City, bringt den Debütantinnen Figurentanz bei, und die Kinder wohlhabender Leute lernen, wie man erfolgreich an Tanzwettbewerben teilnimmt. Doch eines Abends wird er von dem Jugendlichen Jason Rockwell tätlich angegriffen Jason ist in einem schwierigen Milieu aufgewachsen, und Pierre erkennt plötzlich, dass er Kids wie ihm mehr Zeit widmen sollte. Er verzichtet also auf eine Anzeige und unterrichtet von nun an in Jasons Schule ehrenamtlich Ballroom-Dancing. Um seinen Schülern die Option auf ein besseres Lebens zu bieten, wendet Pierre eine List an: Sie beginnen sich für seinen Kurs zu interessieren, als sie vom Preisgeld eines Tanzwettbewerbs erfahren für die mittellosen Kids sind 5000 Dollar eine Menge Kohle. Gemeinsam entwickeln Lehrer und Schüler eine dynamische neue Tanz-Kombination: HipHop-Ballroom! Und der Sieg im Wettbewerb rückt damit in greifbare Nähe...