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Den Trauerflor von "Both Sides" macht ein glänzend aufgelegter Phil Collins vergessen. Er hat sogar seine Qualitäten als Drummer neu entdeckt und kreuzt sie im packenden "Lorenzo" mit Afro-Farben à la Peter Gabriel. Häufig wirkt er so quirlig wie Paul Simon zu "Graceland"-Zeiten ("Wear My Hat"). Nur selten noch verfällt er auf allzu simple Strukturen und Sound-Watte. "Oughta Know By Now" hebt sogar als eine Art Genesis-Funk-Symphonie ab. Das Licht am Ende des (privaten) Tunnels gab ihm offenbar die Pop-Strahlkraft wieder. ** Musik: 03-04
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Mag ja sein, daß Phil Collins nicht ganz der Biedermann ist, als der er auf seinen Alben in Erscheinung tritt. Doch etwas markantere Konturen stünden dem knitzen Briten wahrlich gut zu Gesicht. Auf "Dance Into The Light" nun schärft er sein musikalisches Profil etwas: mit afrikanischen Klangfarben wie den flotten Bläsern im Titelsong oder dem dynamisch-leichtfüßigen Trommelwirbel in "Lorenzo". Und doch ist Collins' Harmoniebedürfnis, Fans können aufatmen, unverändert hoch. Unaufdringlich rauscht die jazzige Ballade "Another Story" vorüber, "Wear My Hat" verbreitet sonniges Karibik-Flair, und fast jeder Song verwöhnt mit netten Melodien - einmal mehr eine Platte voll wohltemperiertem Mainstream-Pop, der ruhig etwas schärfer gewürzt sein dürfte. ** Interpret.: 06-08 ** Klang.: 08-09
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DANCE INTO THE LIGHT