Von den vier mexikanischen Schrottfilmen, die der greise Vollblutschauspieler Karloff in seinen letzten Lebens-
monaten drehte, ist dies mit Abstand der Beste. Zwar nicht nach Edgar Allan Poe, wie weiland großmäulig auf dem
VHS-Cover angekündigt; eher scheint der Okkult-Schriftsteller Gustav Meyrink("Der Golem") Pate gestanden zu haben.
Dazu noch eine Prise aus Paul Lenis wunderbarem "Erbschaft-mit-tödlichen-Tücken"-Klassiker "The Cat and the Canary",
1927, und ein paar plakativen Meuchelmorden - ja, das hat noch was. Allerdings nur in der 18er-Fassung, die 16er
ruiniert den ohnehin nicht spitzenmässigen Film restlos.
Den Kauf der vorliegenden 18er-Version braucht jedenfalls niemand zu bereuen, trotz der unsäglichen Bildqualität
und -leider- nur der deutschen Sprachversion.