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Dame sticht Bube
 
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Dame sticht Bube [Taschenbuch]

Christine Grän
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1. März 1999 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. März 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442443814
  • ISBN-13: 978-3442443819
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 745.283 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dr. Eva Röhm ist 44 Jahre alt und arbeitet an einem gerichtsmedizinischen Institut in Wien. Sie neigt nicht dazu, sich anderen Menschen zu Gefallen zu machen. Ihr Typ ist eher herb als lieblich, sie ist schweigsam, aber in ihrem Beruf sehr erfolgreich und von überraschender Leidenschaftlichkeit im Operationssaal. Eva Röhm hat eine unsichtbare Mauer der Insichgekehrtheit errichtet. Niemand vermag diese Maske der Gefühllosigkeit zu sprengen. Zu gut passt sie bereits wie eine zweite Haut.

Christine Grän deckt in ständig wieder kehrenden Rückblenden -- einer Geschichte in der Geschichte -- das Leben der Eva Röhm auf, die einmal eine andere war. Schicht für Schicht wird ihre einst sehr verletzliche Seele wie eine Zwiebel freigelegt.

Eva wächst in einem österreichischen Kaff auf. Beengt von den Zwängen reist sie nach London zu einer Tante, die sich als unfreiwillige Puffmutter herauskristallisiert. Nach diesem Trip in die weite ihr noch fremde Welt beginnt sie ihr Medizinstudium in Wien. Turbulente Jahre folgen, in denen sich Eva verliebt, enttäuscht wird und die freie Liebe in Maßen praktiziert. Sie freundet sich mit der Schlangentänzerin Elly und der schönen Studienkollegin Sophie an. Scheinbar wie im Märchen begegnet sie eines Tages im Museum ihrer großen Liebe Fabian Wagner, einem Rechtsanwalt aus München. Wagner ist aus gutem Hause, hat tadellose Manieren, ist seiner Mutter treu ergeben und fährt Porsche. Ein Erfolgsmann wie aus dem Bilderbuch. Fabian Wagner führt erst mit Eva ein Doppelleben und sie schließlich zum Traualtar. Das Glück des gegensätzlichen Paares scheint perfekt, als auch noch der gemeinsame Sohn Alexander geboren wird.

Die nichtangepasste Eva, die weder von Mode noch von gesellschaftlichen Pflichten etwas verstehen will, schlüpft in ihre Rolle und spielt ihr Spiel. Sie erkennt zu spät, das sie von Fassaden aus schnellen Autos, Geld und fabelhaftem Benehmen täuschen ließ. Die Formel Geld ist gleich Charakter geht nicht auf. Christine Gräns Roman ist ein unromantisches Lehrstück in Sachen Doppelmoral und emotionaler Abhängigkeit. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das Spiel heißt Liebe, ein Reigen um Lüge, Verlust und Leidenschaft: Wie es endet, will am Anfang niemand wissen. Dr. Eva Röhm ist als Rechtsmedizinerin mit den Ritualen des Lebens und des Todes vertraut. Doch ihr fehlt die Begabung, sich den Spielregeln anzupassen, die mit einer Scheidung einhergehen - und so sieht es aus, als würde sie verlieren. Alles verlieren. Wenn sie nicht zurückschlägt...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Beste seit langem ... 14. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dieses Buch ist so vielschichtig und meisterhaft erzählt, dass es wahrscheinlich für jeden etwas anderes ist. Ein Kriminalroman für den einen, die Geschichte eine gescheiterten Liebe für den anderen, eine minutiöse Schilderung aus dem Wien der 70er Jahre und aus dem London der Roaring Sixties für wieder andere. Es lässt sich in keine Schablone pressen - und das ist sehr gut so. Bücher dieser Qualität gehören in kein Schublade, schon gar nicht in eine geistige, sondern sie gehören gelesen und zwar von allen! Das ist keine "Frauenliteratur" sondern berührendestes Allgemeingut. Frau Grän muss eine weise Frau sein, die viel vom Leben versteht.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hat es nicht nötig, sich "Thriller" zu nennen. Der eher harmlose Beginn der Geschichte macht nur durch den Beruf der Hauptfigur - sie ist Gerichtsmedizinerin und öffnet Leichen - Neugier auf mehr. Es entwickelt sich die Erzählung eines ungewöhnlichen, spannenden, tragischen Lebens - mit überraschenden Wendungen bis zum Schluß. Kurzweilig, brillant erzählt. Unverständlich, warum auf dem Cover nur Rezensionen sogenannter Frauenzeitungen zu finden sind. Absolut lesenswert für alle, die hochkarätige, dabei spannende Belletristik lieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dame sticht Bube 4. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Geschichte kommt anfangs ganz unspektakulär daher, und sie will zunächst auch nicht so richtig in Schwung kommen. Aber wer dranbleibt, wird belohnt. Ganz unauffällig nimmt einen das Buch schließlich gefangen. Und irgendwann ist man richtig gebannt. Viele Geschichten erlebt die Hauptfigur (Pathologin) in "Dame sticht Bube" - makabere, zärtliche, hochspannende, skurrile und kleinbürgerliche. Was man bei diesem Buch wirklich loben muss: Es ist sprachlich alles andere als Durchschnittsware. Immer wieder gibt es Sätze, die man sich am liebsten anstreichen würde. So wahr oder treffend sind sie. Wer also der Geschichte Zeit gibt, sich zu entwickeln, der wird das Buch sehr mögen.
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