Das ganz Buch ist eine Art Rückblick von einem hundertjährigen Mann, der das Jahr beschreibt, in dem er 16 Jahre alt war und in dem er " die Liebe fand ". Den Namen der Hauptperson erfährt man erst auf den letzten Seiten, was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war.
Als 16-jähriger Junge geht er auf das Internat ST Oswald. Das liegt auf einer englischen Insel. Der Alltag ist geprägt von Stumpfsinn. Er hat dort keine richtigen Freunde, er fühlt sich einsam und allein.
Nur Reese, der ein totaler Außenseiter, hängt an ihm wie eine Klette.
Eines Tages, beim morgendlichen Joggen, ruht er sich vor eine Hütte aus.
Dort sieht er zum ersten Mal Finn und ist sofort hin und weg von ihm. Finn ist total anders, als er : stark, selbstständig, selbstbewusst.
Er beginnt, Finn nachzuspionieren und versucht, immer mehr von ihm zu erfahren. Finn ist für ihn so, wie er sich immer gewünscht hat zu sein.
In den Ferien gibt er vor, nach Hause zu fahren, bleibt aber bei Finn. Dort erlebt er "die schönsten Wochen seines Lebens". Sie leben hauptsächlich vom Fischfang.
Doch natürlich entstehen Gerüchte, weil seine Zimmergenossen Reese zwingen, etwas zu verraten. Doch er kommt noch mal davon, und es scheint alles gut zu gehen... bis Finn sehr krank wird. Ihm wird schlagartig klar, dass er der Einzige ist, der Finn helfen kann und spürt, dass er Verantwortung übernehmen muss...
Am Schluss des Buches tritt eine überraschende Wendung ein.
Das Buch ist sehr faszinierend geschrieben. Die Gefühle der Hauptperson und Finns Charakter sind sehr einfühsam beschrieben.